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Kein Platz für 10.000-Zeichen-Essays: Twitter bleibt beim 140-Zeichen-Limit

Kein Platz für 10.000-Zeichen-Essays: Twitter bleibt beim 140-Zeichen-Limit

Twitter-CEO Jack Dorey deutete im Januar selbst auf eine Ausweitung der Beitragslänge hin, jetzt rudert er in einem zurück und will die Tweets nicht verlängern.

Kein Platz für 10.000-Zeichen-Essays: Twitter bleibt beim 140-Zeichen-Limit

Twitter ohne längere Tweets

Hat Twitter zur Abwechslung doch einmal das Feedback der Community ernst genommen? Anfang des Jahres verdichteten sich Gerüchte, dass der Microblogging-Dienst die Zeichengrenze von 140 auf 10.000 ausweiten wolle. CEO Jack Dorsey bestätigte diese Gerüchte, in dem er einen langen Text als Screenshot postete – womit er die Notwendigkeit für mehr Zeichen veranschaulichen wollte.

Die Twitter-Nutzerschaft, die auf Änderungen generell sehr sensibel reagiert, nahm diese Ankündigung nicht gut auf. Längere Tweets würden den Feed unüberschaubar machen und die 140 Zeichen seien ein wichtiges Format. Das denkt jetzt wohl auch Dorsey. Im Interview bei der Today Show informierte er, dass das 140-Zeichen-Limit bleibt.

Willkommen auf Twitter, liebe CEOs. (Foto: 2nix Studio / Shutterstock.com)
Twitter will weiterhin beim Microblogging bleiben. (Foto: 2nix Studio / Shutterstock.com)

Gute Einschränkung

„Das Limit bleibt. Es ist eine gute Einschränkung, und es erlaubt die Kürze im Moment“, erklärt Dorsey. Auf die Nachfrage, ob man also nichts ändere, betont der Twitter-Chef allerdings, dass man viele Dinge ändere: „Wir werden immer besser machen.“

Wie, das führte Dorsey in dem Interview allerdings nicht aus. Möglich ist, dass der Microblogging-Dienst doch an einer Darstellungsform arbeitet, die längere Texte zulässt. Die Prägnanz von Twitter soll allerdings erhalten bleiben, wie der CEO betont.

via www.reuters.com

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2 Antworten
  1. von Flo am 19.03.2016 (10:48 Uhr)

    Sorry, ja, die Begrenzung ist auch sinnvoll - und zwar sind die 140 Chars ja mehr oder weniger die Seele des Produktes bzw. elementarer Bestandteil.
    Und sie erzwingen von den Usern, möglichst kurz zu schreiben (dass da auch Schrott dabei rauskommt, dürfte klar sein) - dennoch halten sie dazu an, möglichst prägnant zu formulieren.

    Das Argument mit der Feed Übersichtlichkeit ist auch verständlich, ja; siehe Facebook: Seit InstantArticles erhält man längere Beiträge direkt angezeigt, was die Übersichtlichkeit IMHO massiv reduziert hat.

    Und: Twitter mit der 140 Zeichenlänge tut genau das, was es tun soll, und das tut es besonders gut: Ein Echtzeitseismograph an aktuellen und interessanten Themen.

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  2. von grep am 19.03.2016 (15:24 Uhr)

    Hallo ...,


    ja was denn nun ... es ist ein hin und her ... und die Nutzer möchten ganz offensichtlich dass alles so bleibt wie es ist.
    Mir wäre es nur recht wenn Twitter in der Bedeutungslosigkeit verschwinden würde - die sozialen Netzwerke in ihrer heutigen Form sind in meinen Augen nur binärer Müll.


    Ciao, Sascha.

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