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TYPO3 5.0: Erste Einblicke in das neue User-Interface von TYPO3 5.0

TYPO3 5.0: Erste Einblicke in das neue User-Interface von TYPO3 5.0

Das TYPO3-Projekt entwickelt seit rund drei Jahren an der neuen Version 5.0, die eine komplett neue Code-Basis haben wird. Auf der derzeit in Frankfurt stattfindenden internationalen TYPO3-Konferenz T3CON09 wurden jetzt erste Einblicke in das zukünftige User Interface der neuen Version gegeben.

Jens Hoffmann und Björn Brockmann, die das neue Interface-Design maßgeblich mitentwickelt haben, zeigten zahlreiche Wireframes, die den Aufbau und die Konzepte der zukünftigen verdeutlichen.

Das neue User Interface verzichtet vollständig auf ein Backend und setzt statt dessen komplett auf Frontend-Editing, bei dem der User direkt in der Website arbeitet. Zentrales Element ist dabei eine Leiste, die oberhalb der Website eingeblendet wird:

adminleiste

Personas und Inspiration

Man habe sich die verschiedenen Nutzergruppen einer TYPO3-Installation im Personas-Verfahren angeschaut und versucht, daraus die verschiedenen „Views" auf das neue TYPO3-System optimal zu gestallten – so soll es zum Beispiel eine minimale, einfach zu bedienende Frontend-Oberfläche ohne Seitenbaum und komplexe Module für Redakteure geben, auf der anderen Seite aber auch eine weitere View für Sitemanager und Administratoren, die komplexer ist, dafür aber auch mit mehr Möglichkeiten aufwartet.

Interessant beim Konzept von Jens Hoffmann und Björn Brockmann ist die Tatsache, dass sich die Ideen, die es jetzt in die Wireframes geschafft haben, während einer über einjährigen Recherche herauskristallisiert haben, bei der unter anderem unterschiedlichste Interfaces anderer Content Management Systeme und Web-2.0-Applikationen analysiert wurden.

So beeindruckt ein Timemachine-ähnlicher Slider bei der Auswahl verschiedener Versionen einer Seite, die Suggest-Felder – zum Beispiel bei der Auswahl eines Users – erinnern stark an Facebook.

rollback_interface

Fazit

Bei all diesen guten Ideen wird es jetzt allerdings darauf ankommen, die zahlreichen Features und User-Interface-Ideen in die Realität umzusetzen. Dafür wurde eigens ein ExtJS-Core-Developer mit ins Boot geholt, der auch auf der T3CON09 vor Ort ist und einen Vortrag halten wird. Alle Informationen zum neuen User-Interface-Design für TYPO3 5.0 hat das Design-Team auf einer eigenen Seite gebündelt.

Galerie der Wireframes

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34 Antworten
  1. von Söan am 11.09.2009 (13:07 Uhr)

    Jetzt bin ich überzeugt und werde mich jetzt auch mit Typo3 auseinandersetzen. Sehr gelungenes User-Interface.

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  2. von Alex am 11.09.2009 (13:08 Uhr)

    Alter Schwede... sieht gut aus (wenn man mal davon absieht, dass die Screens jetzt eher nach Powerpoint aussehen, als schon für den Browser angepasst).
    Jetzt muss nur mal wer versuchen realistisch zu schätzen, wann sowas produktiv eingesetzt werden kann und sich gleichzeitig vor Augen halten, was die Konkurenz (mit ihrem bestehenden Vorsprung) bis dahin alles realisiert haben wird. Ich möchte nicht nur negativ sein, aber ich verstehe nicht, wieso man nicht versuch schneller zu einem Ergenis zu kommen, welches verfügbar ist, als solche Zukunftsträume zu präsentieren.

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  3. von Martin Brüggemann am 11.09.2009 (13:15 Uhr)

    Nur kurz zur Info. Die oben gezeigten Screens sind alle Wireframes, also Konzepte, wie das User-Interface ungefähr einmal aussehen wird. Da wird sich noch Einiges ändern und @Ales: ich sehe es genauso, dass die größte Herausforderung darin besteht, jetzt die ganzen GUI-Ideen in Scheiben zu schneiden und nach und nach zu implementieren. Eine ungefähre Roadmap, würde mich auf jeden Fall noch zuversichtlicher stimmen, was TYPO3 5.0 angeht... hab ich hier auf der T3CON aber noch nicht gesehen...

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  4. von Alex am 11.09.2009 (13:43 Uhr)

    So habe ich das auch verstanden, dass es sich dabei nur um erste Skizzen handelt. Aber es sind auf jeden Fall mehr als nur Wireframes, denn ein Wireframe wäre nicht so durchgestaltet.

    Konsitenz ist für mich immer sehr wichtig, wenn es um Layouts geht. Wenn man dann noch so ein großes Projekt wie TYPO3 vor Augen hat, finde ich sollte erstmal insgesamt eine Linie / Richtung definiert werden. Dazu gehören Icons, Schriftarten, etc. Corporate Design, sowas in der Art. Wenn ich mir aber die Screens anschaue, empfinde ich keinerlei Verbindung zum jetztigen TYPO3.

    Warum wird nicht erstmal das bestehende System optisch general überholt, damit die spätere Umstellung für den einzelnen User auch nicht mehr so krass ist. Das jetztige Backend ist einfach optisch unglaublich alt. Geschmack hin oder her, ich meine nicht die Farben oder so - es fehlt die Konsistenz. Aber scheinbar arbeiten alle auf TYPO3 5 hin, und TYPO3 4 wird zwar ebenfalls weiterentwickelt, aber eben immer nur ergänzent / korrigierend. Wenn ich mir die aktuelle Dev-Version von TYPO3 4.3 anschaue, weiß ich echt nicht mehr, ob jedem klar ist, was da passiert. Ich hab die Version letztens installiert und auf einmal war z. B. das Install-Tool und der Backend-Login umgestaltet… vor allem der Login sah so anders aus als der Rest… wie kommt das?

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  5. von Tobi am 11.09.2009 (13:52 Uhr)

    Hallo Zusammen,
    vielleicht bin ich langsam "Old School", aber ich fand/finde als Admin die Trennung Front / Backend in TYPO3 gelungen und sinnvoll.

    Den "Frontend Edit" Hype kann ich nicht ganz nachvollziehen. Ich frage mich, was die ganzen Module oder Konfigurationen(TypoScript) oder der Extension Manager im Frontend zu suchen haben? Da bin ich sehr gespannt drauf, wie da die GUI aussehen soll.

    Bis es ein lauffähigen Prototypen gibt wird ja noch etwas Zeit ins Land gehen. Letztlich ist es aber nicht verkehrt die Oberfläche anzupassen und eine "radikale" Änderung durchzuführen, um sich auch mal von alten Zöpfen zu trennen. :-)

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  6. von Andreas am 11.09.2009 (14:01 Uhr)

    Sieht schon interessant aus. Nur, wie erklär ich es meinen Kunden? Nicht jeder ist ein Computerfreak und viele wollen ihre Gewohnheiten nicht ändern. Das fängt in vielen Unternehmen schon bei der Umstellung des E-Mail Clients an.

    Ich denke hier liegt eine große Verantwortung gegenüber der Nutzergemeinde. Vieleicht wäre hier eine Wahlmöglichkeit denkbar.
    altes optisch aufgehübschtes GUI oder alternativ das Neue.

    das würde zumindest den Umstieg auf TYPO3 5 erleichtern bzw. fördern.

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  7. von Torsten am 11.09.2009 (16:38 Uhr)

    Ich halte es da auch eher wie Tobi.
    Finde sowas gar nicht erstrebenswert. Ich bevorzuge auch eine Trennung von FE und BE, und das BE so "karg" wie möglich und nicht irgendwie grafisch aufgemotzt - und in die Richtung scheint es ja zu gehen, auch wenn es nur Wireframes sind.
    Ich will im BE arbeiten und nicht im FE klicki-bunti spielen...
    Aber nun gut ist halt Geschmackssache...

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  8. von Fix am 11.09.2009 (17:39 Uhr)

    ja da legt ich doch die Ohren an.... Hut ab :-))
    Obwohl ich auch wie Torsten lieber im BE arbeite. Aber da wird sich sicher noch was finden.....

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  9. von Attila am 11.09.2009 (22:33 Uhr)

    @Alex

    ich möchte an dieser stelle nicht der spaßverderber sein, aber mich würgt es immer ein bißchen, wenn kollegen an ein open source projekt solche forderungen stellen:
    Ich möchte nicht nur negativ sein, aber ich verstehe nicht, wieso man nicht versuch schneller zu einem Ergenis zu kommen, welches verfügbar ist, als solche Zukunftsträume zu präsentieren.

    da kann man nur sage.."selber machen ist angesagt". Jeder hat die Möglichkeit dazu beizutragen und es schneller/bessser/usw. zu machen.

    Wenn du schon keinen Beitrag leisen kannst oder magst, dann gibt bitte zumindest kontruktives Feedback, anstatt einfach Forderungen zu stellen.

    thx a lot & nix für ungut.

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  10. von David am 12.09.2009 (08:41 Uhr)

    Als eine der Stärken von TYPO3 habe ich immer empfunden, daß der Seitenbaum im BE klar abgebildet wird. Seitenstruktur und Vererbung unterschiedlicher Abhängigkeiten sind so relativ einfach zu erkennen und ggf. zu ändern.
    Bin gespannt ob das neue Interface es schafft, diese logische Struktur auch ohne BE-Panel zu visualisieren.

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  11. von Sebastian Gebhard am 12.09.2009 (09:43 Uhr)

    @Torsten: Ich hoffe ja, dass das neue Interface tatsächlich so gut wird, dass man trotz buntem FE-Editing effizient arbeiten kann. Dann ist es ein echter Gewinn.
    Ein wenig skeptisch stehe ich dem Ganzen auch noch gegenüber. Ich halte das Konzept zwar für gut, aber es ist auch eine Menge Arbeit und es gehört viel Usability Know How dazu so ein "ungewöhnliches" Interface effizient und usable zu machen.
    Hoffentlich wird das was ;)

    P.S. Warum bekomm ich hier keinen Trackback von mir in den Kommentaren angezeigt? Hab in meinem Blog (t3blog) die URL als Trackback URL eingetragen und auch im Artikel hierher verlinkt. Jemand ne Idee?

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  12. von Alex am 12.09.2009 (09:54 Uhr)

    @Attila
    Sorry, aber ich habe hier nicht nur kritisiert. Selbst wenn ich das getan hätte, wäre das meiner Meinung nach mehr als in Ordnung. Wenn jemand einen so radikalen Schritt ankündigt, sollte man auch mir Kritik leben können. Forderungen waren keine dabei. Ich stelle Fragen.

    Außerdem gibt's auch noch meinen zweiten Beitrag (s. o.), in dem ich zum Beispiel den Vorschlag mache erstmal das bestehende 4.x Backend auf einen modernen Stand zu bringen (da müssen keine neuen Features enthalten sein), damit man mit der Konkurenz Schritt halten kann.
    Es mag ja sein, dass das gestern präsentierte neue Backend unglaublich toll ist, aber bis dahin vergeht a) höchstwahrscheinlich noch eine recht lange Zeit und b) entwickelt die Konkurenz eben auch ständig weiter. Siehe Drupal. Was da mit Version 7 kommt ist schon ganz nett.
    Ich verwende beide Systeme und würde super gerne auch weiter mit TYPO3 arbeiten, aber wenn das bedeutet allen Kunden alles nochmal komplett neu erklären zu müssen... ich weiß nicht.

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  13. von Andy am 12.09.2009 (14:57 Uhr)

    Sieht schick aus. Mich würde die ganze Präsentation von Jens Hoffmann und Björn Brockmann dazu interessieren. Wird es wie letztes Jahr auch wieder eine DVD mit den Vorträgen geben?

    Ich bin der Meinung, dass es völlig normal ist, dass man seine Kunden immer wieder in neue Software Versionen einweisen muss. So ist es nun mal - Dinge entwickeln sich weiter. (Siehe z.B. auch Wechsel Office 2003 auf 2007) Ich würde es viel bedenklicher finden, wenn die gezeigten Screens an TYPO3 v4.x erinnern würden. Außerdem wird es eine lange Übergangszeit geben. Kein Kunde wird gezwungen sein, beim Erscheinen von TYPO3 v5 sofort zu wechseln.

    Ich glaube auch, dass mit TYPO3 4.3 das FE-Editing viel wichtiger werden wird. Somit wird da bereits für Redakteure die Trennung von Backend und Frontend gar nicht mehr so präsent sein. Also auch da geht man schon in die gleiche Richtung.
    Ich freue mich auf jeden Fall darauf!

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  14. von Olivier am 12.09.2009 (23:25 Uhr)

    Keine Präsentation hat mich so geflasht, wie diese! Das Konzept zeigt wo Userinterfaces hingehen werden. Wer heute denkt, dass das vorgestellte Wireframe nur ein Frontend Editing ist, hat anscheinend auch verpasst, dass Webapplikation heute nicht mehr so aussehen, wie vor 10 Jahren.
    Ich denke, dass Jens und Björn uns nun eine Vision gegeben haben. Die Aufgabe aller ist aus dieser Vision mit FLOW3 ein Produkt zu machen.

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  15. von case am 14.09.2009 (15:07 Uhr)

    und noch immer nix gelernt die jungs von TYPO3: unübersichtlich, überladen, vollgepflastert! kein nicht-nerd kann damit irgendetwas anfangen! denkt doch mal an eure kunden! ... die php basis diskussion lassen wir mal lieber unter den tisch fallen...

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  16. von Olivier am 14.09.2009 (15:12 Uhr)

    @case. kannst du auch was anderes außer so 'ne dumpfe Sülze ablassen?

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  17. von case am 14.09.2009 (15:19 Uhr)

    warum? gestehst du mir keine eigene meinung zu oder kannst du keine konstruktive kritik vertragen? nicht jedes unternehmen hat spezialisierte mitarbeiter...

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  18. von Martin Brüggemann am 14.09.2009 (15:32 Uhr)

    @case: Welches CMS-Interface findest du denn gelungen? Würde mich echt interessieren.

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  19. von Olivier am 14.09.2009 (15:35 Uhr)

    @case. das war nicht konstruktiv. ich finde es ganz schon vermessen von dir auch Grund von wireframes auf eine überfrachtung zu schließen. das konzept, welches präsentiert wurde, ist absolut zukunftweisend. Wenn du die eigentliche Präsentation schauen willst, dann folge diesem Link:

    http://www.slideshare.net/wrybit/the-radically-new-interface-for-typo3-50

    dein Argument, dass nicht jedes unternehmen spezialisierte Mitarbeiter hat, lasse ich mal soweit gelten mit dem Hinweis, dass TYPO3 nichts für Bäckereien und Metzgereien ist.

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  20. von case am 14.09.2009 (15:52 Uhr)

    @martin: von den auf dem markt verfügbaren? gar keins! überladen sind sie alle. bisher habe ich noch kein cms system gesehen, welches intuitiv bedienbar wäre. wenn man nicht täglich mit dem cms arbeitet, verlernt man schnell wie man änderungen macht... das geheimnis liegt darin, dem benutzer nur die informationen zu geben, die er auch wirklich braucht und nicht die, die er brauchen könnte!

    @olivier: warum zukunftsweisend? weil sich ein programmierer etwas ausgedacht hat, das er toll findet? die programmierer sind doch gar nicht die zielgruppe. setz mal deine eltern vor dieses typo3 5.0. mach daraus ein persönliches experiement und versuch es ihnen zu erklären oder deiner frau/freundin, kindern und dann lass dich von dem ergebnis überraschen ;-) und auch wenn du denkt, das typo3 nichts für bäcker/metzger oder handwerker im allgemeinen sei, sollte gerade diese kundenkreis nicht verschreckt werden!

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  21. von Olivier am 14.09.2009 (16:06 Uhr)

    @case. weder jens noch björn sind Programmierer.

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  22. von Webentwicklung, Webstandards, IA, Barrie… am 14.09.2009 (16:14 Uhr)

    Macht einen guten Eindruck. Aber erst die Praxis wird zeigen ob es einem wirklich gefällt bezüglich Benutzerfreundlichkeit etc.
    Man bekommt aber Lust auf mehr!

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  23. von Das Geographie-Quiz am 15.09.2009 (08:15 Uhr)

    Endlich eine längst überfällige Renovierung! Das aktuelle UI ist dermaßen unübersichtlich und alles andere als intuitiv, dass ich mich immer wieder frage, wie nicht so ganz webaffine Redakteure damit effizient arbeiten können. Interessant wird die Performance, wenn hier massiv auf Javascript-Effekte mittels ExtJS gesetzt wird.

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  24. von Alex am 15.09.2009 (09:25 Uhr)

    Das Geographie-Quiz "Endlich eine längst überfällige Renovierung! Das aktuelle UI ist dermaßen unübersichtlich und alles andere als intuitiv, dass ich mich immer wieder frage, wie nicht so ganz webaffine Redakteure damit effizient arbeiten können. Interessant wird die Performance, wenn hier massiv auf Javascript-Effekte mittels ExtJS gesetzt wird."

    Richtig. Aber ist es denn wirklich erstrebenswert eine solche Aussicht auf ein moderneres Backend zu haben und gleichzeitig zu wissen, dass das bestehende, alte, unübersichtliche noch mehrere Jahre Verwendung findet?

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  25. von Sacha Vorbeck am 15.09.2009 (09:53 Uhr)

    das hat wirklich gerockt. Es gibt so viele kritische Stimmen zum Backend und jetzt haben wir endlich kompetente Leute, die was auf die Beine stellen. v5 mag noch lange hin sein aber das bedeutet nicht, daß beim 4er Zweig nur passiv abgewartet wird: http://forge.typo3.org/news/show/145 Da sitzen die Release-Manager für 4.3 und 4.4 an einem Tisch mit den Visionären und *dem* Motivator, ein dicker Workshop ist geplant, für mich alles andere als schlechte Aussichten.

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  26. von Daniel Hinderink am 15.09.2009 (12:40 Uhr)

    Ich finde nicht nur die eigentlichen Konzepte in den Wireframes richtig gut, sondern auch die Präsentation sehr gut gemacht. Natürlich ist das noch viel Arbeit in der Umsetzung, aber ich sehe da konzeptionell nichts annähernd gutes im Marktumfeld. Sehr cool!

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  27. von Ben am 15.09.2009 (14:19 Uhr)

    Das sieht (fast) alles sehr interessant und vielversprechend aus. Was mir nicht gefällt ist das "Page management" auf Seite 129 der Präsentation (http://www.slideshare.net/wrybit/the-radically-new-interface-for-typo3-50). Ich habe bisher fast nur positives Feedback von Redakteuren (mit nach individuellen Anforderungen eingeschränkten Rechten) zur aktuellen TYPO3-Version gehört, bei der der ausklappbare Seitenbaum im BE der primäre Bestandteil/Orientierungspunkt ist, über den man die gesamte Websitestruktur auf einen Blick sieht. Diese an den Apple-Finder angelehnte Darstellung halte ich als eine deutliche Verschlecheterung der Usability und halte es nur als optionales Feature für bestimmte Anwender als sinnvoll. Auch die grundsätzliche Abschaffung des Backends sehe ich nicht als Vorteil. Beispielsweise TYPO3-Websites bei denen der Content als unformatiertes XML ausgegeben und anschließend über Flash zu einer Flash-Website verarbeitet wird, brauchen außer diesem XML-Output kein HTML-Frontend, aber ohne HTML-Frontend funktioniert das Konzept ja nicht. Auf sie deutliche Trennung zwischen Pflegebereich (oft "Adminbereich" genannt) und dem Produkt "Website" würde ich ungern verzichten.
    Ein letzter Kritikpunkt: "NO editing in the live Workspace" (Seite 55) -> Das sollte man dem Entwickler der Website überlassen. Es gibt durchaus Bedarf für das Editieren des Live-Workspaces bzw. den Verzicht auf zusätzliche Workspaces, insbesondere bei kleineren Firmen mit wenig Zeit und Geduld sich mit Funktionalitäten wie Workspaces auseinander zu setzen. Sie wollen sich einloggen, Text per Copy+Paste einfügen, Ausloggen und die Änderung sehen, ohne sie vorher freigeben zu müssen. Alles andere ist für viele zu kompliziert.

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  28. von Jan-Claas am 15.09.2009 (17:00 Uhr)

    @Ben: Absolut richtig. Hoffen wir, dass sie das berücksichtigen und nicht absolut alles über Bord werfen was das System so beliebt und gut gemacht hat. Dadurch, dass dann zudem wohl alle Extensions neu geschrieben werden müssen, wäre dann der Sprung auf eine andere Software nicht so abwegig. Spannend wie der Übergang gelingen wird.

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  29. von Jan-Claas am 15.09.2009 (17:02 Uhr)

    ..ausser den gerade im MVC-Style entwickelten natürlich.

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  30. von Lido_lee am 26.10.2009 (07:35 Uhr)

    Ich kenne Typo3 seit 5 Jahren und bin Screendesigner/PHP-Entwickler. Ich fand das alte Interface besser. Es sieht so nach "möchtegern-Apple" aus und wirklich intuitiv stelle ich mir das auch nicht vor. Aber ich lasse mich gerne überraschen und eines besseren belehren! Immerhin waren die Entwickler sehr fleiisig. Thx to Robert!

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  31. von bbbux am 27.10.2009 (19:16 Uhr)

    @case:
    "dem benutzer nur die informationen zu geben, die er auch wirklich braucht und nicht die, die er brauchen könnte!"

    Die Entscheidung, welche Informationen der Benutzer benötigt und welche nicht, sollte allerdings dem Entwickler der Seite überlassen werden, und das ist in der aktuellen 4er Version so (wie auch bei allen Versionen vorher). Nahezu alles kann im BE aus bzw. eingeblendet werden, entweder gruppen- oder benutzerbasiert.
    Hinzu kommen nun noch mit 4.3 conditions im TSconfig.

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  32. von bbbux am 27.10.2009 (19:21 Uhr)

    *schön* sieht das ja aus. es erinnert mich aber teilweise an iTunes, der ob seiner "usability" schon lange von meinen platten verbannt wurde, zugunsten von vlc (ebenfalls cross-plattform, allerdings mit dem vorteil dass ich meine dateien selbst und im dateisystem verwalten kann).
    Es bleibt zu hoffen, dass der Pagetree erhalten bleibt, ein feature das von den meisten meiner Redakteure als sehr intuitiv bedienbar angesehen wird, und das Konzept obendrein aus dem meistverwendetsten Dateimanager von allen bekannt ist.

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  33. von PPS am 29.01.2010 (00:42 Uhr)

    Wirklich sehr gut. Dennoch, erfahrungsgemäß warten wir lieber erstmal ab und steigen etwas später um ;o)

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  34. von Jochen am 20.07.2010 (09:53 Uhr)

    Hallo,

    für mich als Typo3-Fan sehen die Screenshots wenig erbaulich aus.
    Es ergibt sich für mich kein intuitiver Zugang zum Ganzen, sonern mir erscheint das eher wie ein heilloses Durcheinander.
    Bitte passt auf, dass Typo3 nicht von einem professionellen Werkzeug zu einem Klickibunti-Spielzeug verkommt.
    Die Neuerungen in V.4.4.0 finde ich hervorragend und an sich habe ich nur mit dem FE so meine Probleme.

    Bitte, keine wüsten Buttons sondern weiterhin Klartext-Navigation!
    Professionelle Software verzichtet in den Hauptfunktionen auf kleine süße, nicht selbsterklärende, Knöpfchen.

    ... ich ahne schlimmes wenn ich das sehe ...

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