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Getrennte Wege: Neos spaltet sich von TYPO3-Association ab

Getrennte Wege: Neos spaltet sich von TYPO3-Association ab

Das Neos-Team wird sich von der TYPO3-Association abspalten. Durch den Schritt soll sich das Team besser auf die eigene Produktstrategie konzentrieren können.

Getrennte Wege: Neos spaltet sich von TYPO3-Association ab

Neos und TYPO3 gehen getrennte Wege. (Grafik: TYPO3-Association)

TYPO3-Association und Neos gehen getrennte Wege

Die TYPO3-Association und das Team hinter Neos und Flow sollen zukünftig getrennte Wege gehen. Durch eine Trennung auf Organisationsebene soll sich das Neos-Team besser auf die eigene Produktstrategie konzentrieren und eine Infrastruktur aufbauen können, die besser zu den eigenen Bedürfnissen und Möglichkeiten passt. Das geht aus einer offiziellen Mitteilung der TYPO3-Association hervor.

Trennung von der TYPO3-Association: Neos soll als eigenständiges Projekt weiterlaufen. (Logo: TYPO3 Neos)
Trennung von der TYPO3-Association: Neos soll als eigenständiges Projekt weiterlaufen. (Logo: TYPO3 Neos)

Die Verhandlungen über die Trennung haben bereits begonnen. Die Umstellung soll in Zusammenarbeit mit beiden Gruppen vollzogen werden, um etwaige Spannungen zu vermeiden und der Verschwendung von Ressourcen vorzubeugen. Die TYPO3-Association will bald eine Abstimmung darüber abhalten, wie viel Unterstützung sie dem Neos-Team im Trennungsprozess und darüber hinaus zukommen lassen möchte.

TYPO3 CMS und Neos: Geplanter Nachfolger wird eigenständiges Projekt

Neos war ursprünglich als Nachfolger für das CMS geplant. Die Entwicklung an Neos und dem zugrundeliegenden PHP-Framework Flow begannen schon 2006. Seitdem wurde es stetig weiter entwickelt. Mit der Trennung der Projekte wollen die Teams dem Umstand Rechnung tragen, dass es sich letztlich um konzeptionell sehr unterschiedliche Produkte handelt. Die TYPO3-Association geht davon aus, dass die Trennung letztlich beide Projekte stärken wird.

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15 Antworten
  1. von Frank am 18.05.2015 (17:34 Uhr)

    Ich sehe diesen Schritt nicht als nachteilig an, denn NEOS und FLOW sind eigentlich etwas ganz anderes als das TYPO3 CMS und wirklich verstanden wie alles zusammen hängt, haben auch nicht alle.

    Im Gegenteil, FLOW als eigenständiges Framework litt eher darunter, dass es immer als TYPO3 Unterbau angesehen wurde.
    Und das TYPO3 CMS hat nicht mehr den Beigeschmack, dass es eigentlich durch was neues ersetzt werden sollte, wenn es frei vom angedachten Nachfolger NEOS und FLOW ist.

    Ich denke, beide Seiten können und werden dadurch profitieren.
    Aber was wird aus Fluid?

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  2. von alem am 19.05.2015 (07:38 Uhr)

    Erlich gesagt finde ich das recht Undankbar, da Typo3 CMS eigentlich sämtliche wirklich "rettenden" Neuerungen aus der Entwicklung von Neos/Flow hat. (Extbase / Fluid / jetzt neu den Bildeditor - Und deswegen hat es eben nicht mehr den von Frank erwähnten Beigeschmack).

    Ich finde es sehr schade. Das Neos Team wurde immer irgendwie von der Seite angeschaut denn Sie hatten ja 5!! Jahre für Neos gebraucht usw. Dabei wird vergessen Was Typo3 CMS diesen 5 Jahren verdanken kann.

    Ohne Extbase/Fluid wäre das CMS schon lange oboslet und die ganze Community hätte sich auf Neos fokusiert was natürlichen heute ein ganz anderes Level hätte.

    Ich hoffe das Sie technisch nicht so sehr voneinder abschweifen und das Extbase & Flow im Konzept gleich bleiben denn ich will mich zwischen CMS und Neos nicht entscheiden :)

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    • von Rene am 19.05.2015 (19:39 Uhr)

      Genau meine Meinung. Ich kann bis heute nicht verstehen wie man an einem "alten" System so sehr hängen kann und nicht einmal versucht einem von Grund auf besser geschriebenen Projekt (neos) die Chance zu geben sich ordentlich zu etablieren. In dieser Community werden meiner Meinung nach die verfügbaren Ressourcen in die falschen Projekte gesteckt. Auch wenn ich mit dieser Aussage wahrscheinlich den eingefleischten CMS Liebhaber unter uns vor die Füße trete -> für mich ist das Fortschrittsverweigerung und Angst vor neuem.

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      • von Daniel am 20.05.2015 (15:09 Uhr)

        Das ist Ansichtssache. Ich persönlich sehe NEOS nicht für so Reif wie TYPO3 CMS. Neos macht einiges zwar angenehmer und ist für kleine und einfache Sachen wirklich gut geeignet. Für komplexere Sachen vor Allem wo es auch an Anbindungen, Integration in andere Systeme und in andere Netze geht ist Neos nicht so gut geeignet. Zumindest nicht ohne das man dort anfangen muss und das Rad von neuem erfinden muss.

        Auch wenn ich aktuell ehrlich gesagt kein CMS am Markt so wirklich gut finde für einige meiner Anforderungen. Bei jeden müssen Abstriche gemacht werden, was teilweise sogar als Ausschlusskriterium gilt.

        Leider bin ich auch heute noch ab und an dazu gezwungen entweder ein kleines CMS selber zu bauen oder eben eine eigene Webapplikation zu entwickeln.

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      • von PhilippB am 20.05.2015 (15:23 Uhr)

        "Leider bin ich auch heute noch ab und an dazu gezwungen entweder ein kleines CMS selber zu bauen... "

        sorry aber bei solchen Sätzen kriege ich immer Haarausfall.
        Ein eigenes CMS welches einigermaßen gewissen Sicherheitsstandards und Comfort-Bedürfnissen genügt ist nicht mal eben so umsetzbar. Welcher Kunde will für so etwas Zahlen???

        Zum Thema: Gerade Neos finde ich bei der Anbindung von externen System ideal. Mal eben eine ElasticSearch anbinden und Shopartikel in den Inspector laden? Kein Problem!
        Assets von der Dropbox zu einem CDN publishen? Kein problem!
        Ich würde sogar sagen, dass das Content-Publishing auch von externen Ressourcen die wäre Stärke von Neos ist.
        Noch nie war es so leicht externe Dienste/Ressourcen anzubinden.

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      • von Rene am 20.05.2015 (16:20 Uhr)

        Gerade für komplexere Sachen! Flow bietet dir doch jede Möglichkeit. Man muss es sich halt auch mal anschauen und sich darauf einlassen.

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      • von Daniel am 21.05.2015 (10:05 Uhr)

        @PhilippB:
        Gibt genügend Kunden die sowas bezahlen. Wenn du natürlich nur kleinere Kunden hast oder KMUs dann ist da natürlich klar, da zahlt das keiner. Aber vor allem bei größeren Unternehmen ist eine Eigenentwicklung oft eher erwünscht, da dabei auch oftmals die Zertifizierungsrichtlinien (z.B: DIN 27001) eingehalten werden können. Was mit fertigen Produkten nicht wirklich oft gegeben ist, vor Allem leider im OpenSource bereich (muss ich leider sagen, obwohl ich OpenSource gut finde). Aber gewisse Aspekte wie mandantenfähigkeit und Co. sind oft nicht gegeben. Bzw. Abhängigkeiten von Fremdbibliotheken müssen eben gut dokumentiert sein.

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  3. von Jack am 19.05.2015 (08:57 Uhr)

    Yay, ein weiterer Sprint mit dem Task "Rename all Namespaces".

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  4. von El Gringo am 19.05.2015 (13:06 Uhr)

    Wieder "eins mehr" am Markt - nunja. Das Potential und die Resourcen wären besser im TYPO3 Projekt angelegt, das hat in letzter Zeit ordentlich profitiert und macht wieder Spaß bei der Entwicklung. Jetzt allerdings noch mehr seinen eigenen Brei zu kochen bringt das Ganze weiter auseinander, was keinem träglicher erscheint. TYPO3 indes könnte vieles von Neos (u.a. das Frontend-Editing) gut gebrauchen.
    Schade - in meinen Augen ein Nachteil für beide Systeme (wobei ich ohne Neos gut auskomme).

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    • von PhilippB am 19.05.2015 (15:57 Uhr)

      Ich glaube die meisten verstehen nicht, dass sich eigentlich kaum etwas ändert. Die gute Zusammenarbeit besteht weiterhin.
      Sogar über weitere Fördermittel von der Assoc wird diskutiert.

      Neos war schon lange ein eigenes Produkt mit einer eigenen Community.
      Und genau so soll Neos von nun auch wahrgenommen werden. Die eigentliche Abspaltung war schon vor zig Jahren.

      Gemeinsamkeiten wie die Template-Engine "Fluid" wird sicherlich auch weiterhin gemeinsam gepflegt. Vllt. wird sie ja sogar eigenständig und andere Projekte könnten von Fluid profitieren.

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  5. von Frank am 20.05.2015 (16:25 Uhr)

    So, hier wird nun gestritten, welches nun das Bessere sei.
    Genau darum finde ich, dass die Trennung beiden Seiten gut tut, weil beides seine Berechtigung hat und jeder sich in seiner Seite zuhause fühlen kann.
    Das Alleskönner-und-Eierlegende-Wollmilchsau-System gibt es nicht und wird es wohl auch nie geben.
    Es lebe die Vielfalt! Jedem das Seine!

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    • von Rene am 20.05.2015 (20:22 Uhr)

      Naja welches das bessere von beiden ist kann ja jeder für sich ausmachen - Beide Systeme haben ihre Vorteile, da gibt es kein allgemeines "besser" .. Worauf ich hinaus wollte waren die festgefahrenen Köpfe, welche neos grundsätzlich meiden und keine Change geben, weil es etwas komplett neues ist oder (vielleicht?!) weil man kein Bock hat sich in etwas neues einzuarbeiten - So ganz nach dem Motto "never change a running system". Fakt ist nunmal das neos von Grund auf besser (Code!) aufgebaut ist. Klar haben hier und dort wichtige Features gefehlt doch hätte man sich schon früher ein wenig mehr auf neos konzentriert, wären wir heute schon wo ganz anders. Ich kann einfach nicht nachvollziehen wie man die Vorteile von Neos nicht sehen kann - Die Energie, die (immernoch) aufgebracht wird um Neos Features in ein in die Jahre gekommenes TYPO3 CMS zu klatschen ist nach meiner Ansicht einfach fraglich. Soll verstehen wer will

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  6. von beheist am 21.05.2015 (09:54 Uhr)

    Ich denke nicht dass man streiten muss welches System das bessere ist. Typo3 CMS beweist allein durch seine Installed Base, dass es nach wie vor seine Daseinsbereichtigung hat. Neos hat mit frischen Ideen einiges aufgemischt und kann jetzt ungehindert von den Regeln der Typo3 Assiciation als innovatives weiterentwickelt werden. Beide haben in der Vergangenheit voneinander profitiert (Fluid, Extbase) und werden auch weiterhin an gemeinsamen Projekten (wie etwa das Deploymentsystem Surf) arbeiten. Ich für meinen Teil freue mich auf die Möglichkeiten, die diese Veränderung bietet!

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  7. von Paul am 21.05.2015 (10:02 Uhr)

    Neos ist an sich ein schönes System leider gibt es kaum Bücher/Trainingvideos zu der Thematik. Und über die komplette Doku möchte ich auch nicht Rollen da die für nen Einstieg oft nicht so wirklich gut geeignet ist. Da das System auch wenig aufmerksamkeit bekommt, gibt es leider auch wenig im Bereich des eLearnings für Neos. Typo3 selbst ist da auch nur geringfügig besser aufgestellt. Andere Systeme werden auf dem Markt besser bedient mit solchen Angeboten.

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  8. von PAGEmachine am 21.05.2015 (11:24 Uhr)

    Die aktuelle Entscheidung ist gut, weil es einfach an der Zeit war. Wie es aber weiter geht und wer davon profitieren wird, kann man im Moment noch gar nicht sagen. Auf jeden Fall wirft es viele Fragen auf. Wir haben uns mit einigen der Fragen in unserem Artikel beschäftigt: https://www.pagemachine.de/blog/neos-und-typo3-gehen-getrennte-wege-was-erwartet-uns/

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