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TYPO3 CMS, Neos und Flow in der Übersicht [Infografik]

Unter der Dachmarke residieren mittlerweile drei große Projekte: Das altbekannte TYPO3 CMS, das frischgebackene TYPO3 Neos und das PHP5-Framework . Im Zuge der zuletzt bekanntgewordenen Neuerungen mehrte sich die Unsicherheit der Nutzer ob der Namensgebung und Einsatzzwecke. Mit dieser wollen wir für Übersicht sorgen.

TYPO3 CMS, Neos und Flow in der Übersicht [Infografik]

Nachdem die TYPO3 Association das frischgebackene TYPO3 Neos vorstellte, das zuvor unter dem Namen „TYPO3 Phoenix“ oder „TYPO3 5.0“ bekannt war, und dem altbekannten Content-Management-System TYPO3 sowie dem PHP5-Framework Flow einen neuen Namen verpasste, war die Verwirrung komplett. Die Umbennenung sämtlicher Produkte blieb nicht ohne Nebenwirkungen, was sich auch in unserem Fragenportal abzeichnete. Mit der unten stehenden Infografik wollen wir deshalb helfen, die drei Submarken auseinanderzuhalten.

TYPO3: Die Produkte und ihr Einsatzzweck

Die TYPO3-Infografik ist Teil der t3n 30, die sich zurzeit auf dem Weg zu unseren Abonnenten befindet und ab dem 26. November in Bahnhofsbuchhandlungen und ausgewählten Kiosken erhältlich ist. Weitere Informationen zur aktuellen Ausgabe des t3n Magazins erhaltet ihr in diesem Artikel und in unserer Übersicht.

Mit einem Klick auf die unten stehende Infografik öffnet ihr eine größere Version.

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10 Antworten
  1. von Frank am 19.11.2012 (12:46 Uhr)

    Ich habe immer noch Zweifel, ob sich alles so durchsetzen wird wie dargestellt, oder besser gesagt, angenommen wird.

    Aus User Sicht sehe ich folgendes:
    "Altes CMS": Ist das alt? Altbewährt oder eher altes Eisen? Projekte mit "Standard Anwendungen" heißt soviel wie "Standard Webseiten" und somit 08/15-Webauftritte ohne Besonderheiten. Kann nicht viel kosten und ist mit vielen anderen Standard-CMS vergleichbar.
    Viel Spass dabei, das einem Kunden so für viel Geld zu verkaufen :-)

    "NEOS": Neu, hat aber nichts inklusive und taugt nur für kleinere Websites? Hallo? Diese Nische besetzt bereits Wordpress! Wozu dann die jahrelange Entwicklung?

    "Flow": Hat nichts, kann vielleicht viel wenn der Programmier/die Agentur es kann, kostet vermutlich ein kleines Vermögen, damit eine mittlere bis größere Webseite auf zu ziehen?

    Ich glaube, wenn einer der gut Argumentieren und nur Wordpress kann, einen Kunden abwerben kann, weil der Kunde Typo3 nicht versteht.
    Die Infografik verkauft Typo3 nicht gut, sondern verkauft es buchstäblich billig.

    TYPO3 ist nicht "das alte CMS" sondern die bewährte Engine, mit Altlasten zwar, aber das bekannte TYPO3 mit Weiterentwicklung und Langzeitversionen worauf sich Entscheider im Zweifel verlassen können* (*sollte das nicht so sein, wäre es sehr fatal).

    NEOS ist neu, daher gibt es noch wenig Erweiterungen. Wer darauf aufbaut, muss auch in diese Erweiterungen investieren. Analog zu TYPO3 sollte man sich auch hier darauf verlassen können müssen, dass die Entwicklung weiter geht und die Investitionen sich auf längere Zeit auszahlen. Für "kleinere Websites" ist es zu teuer und für größere Projekte muss es verlässlich sein.

    FLOW muss sich erst noch gegen die anderen Frameworks bewähren. (Fast) alles hängt an der API: Wie gut kann ich damit umsetzen, was der Kunde wünscht oder braucht?
    Wie sieht es im Hochlastbetrieb aus und bei großen Datenmengen?

    Im Nachhinein betrachtet wäre es besser gewesen, das TYPO3 als Version 5 weiter laufen zu lassen und bekannt zu machen, dass die neue Schiene NEOS heißen wird. Version 4 zu 6 ist ein Bruch in der Logik der aus jetziger Sicht nicht einmal nötig gewesen wäre, finde ich.

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  2. von Christopher am 19.11.2012 (14:01 Uhr)

    Warum werden hier von T3N einfach Kommentare gelöscht?

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  3. von Johannes Haupt am 19.11.2012 (14:11 Uhr)

    Hier wurde nix gelöscht. Kommentare zur Meldung != Kommentare zur Grafik -> http://t3n.de/news/typo3-cms-neos-flow-ubersicht-427253/t3n30-infografik-typo3/

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  4. von Christopher am 19.11.2012 (15:37 Uhr)

    Danke für die Info. Irritierend ;D

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  5. von cephei am 20.11.2012 (02:57 Uhr)

    Für den User gibt's daran nichts irritierendes. Das Problem das die Community hat ist, dass die bei der Umbenennung übergangen wurde. Dahinter mag vielleicht viel Arbeit stehen und einige Köpfe haben sich dazu vielleicht ganz viel überlegt. Trotzdem kam das Thema nie in der Community zur Sprache und deshalb fühlen sich viele zahlende Association Mitglieder übergangen. Wenigstens eine Information an die zahlenden Mitglieder wurde gefordert, bevor das ganze Namenskonzept von heute auf morgen umbenannt wird. Ob das ganze nun gut oder schlecht ist, das kann jeder für sich entscheiden. Ich halte den Schritt nicht für gut, aber für notwendig. Man hat zu viel Geld und Zeit investiert um Neos und Flow zu entwickeln. Irgendwann hat sich gezeigt, das Phoenix kein nachfolger von TYPO3 CMS wird, sondern eine eigene Marke. Aus meiner sicht hat man das ganze dann umbenannt um das investierte Geld und die Zeit zu rechtfertigen.
    Im nachhinein hätte man sich Neos und Flow sparen können, aber das können sich wohl viele der aktiven Mitglieder die so viel Zeit investiert haben nicht eingestehen. Das ist nur meine von Aussen betrachtete Meinung.

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  6. von t3agent (Christian Händel) am 20.11.2012 (08:29 Uhr)

    Erstmal vielen Dank an die t3n-Jungs und Mädels dass Ihr dieses heiße Eisen anfasst. Die Kommentare und der Artikel zeigen es - die Verwirrung ist perfekt und ich hoffe dass wir als TYPO3 Community diesen marketing strategischen Schaden wieder ausbügeln zu können. Ich finde es auch schlecht gewählt bei dem TYPO3 CMS von Standardanwendungen zu sprechen, es gibt hunderte Fälle die ich nicht als Standardanwendung deklariere die mit TYPO3 CMS zu einer leichten Aufgabe werden. Hier könnte man sicher noch nachbessern. Vielleicht ein Ansatz mal selbst was entsprechendes zu zimmern.
    Dennoch auch noch ein Anmerkung zu den Kommentatoren. Ich bin mir bewusst, dass die Situation mit den 3 Produkten suboptimal ist aber es ist an uns bei dem letztendlichen Usern und den Entscheidern, die das auch am Ende bezahlen, den richtigen Eindruck zu hinterlassen. Und der sollte meines Erachtens nach sein:
    1. TYPO3 CMS - ein souveränes CMS mit LTS Versionen das einen nie im Stich lässt und eine breite Masse an Entwicklern bereit hält
    2. TYPO3 Neos - ein neues CMS - das Entwickler und innovative Unternehmen braucht um die Vision zu verwirklichen die Grundlage für dieses CMS ist.
    3. TYPO3 Flow - Ein Framework was deutlich mehr kann als ein CMS aber dessen Anwendung eben auch seine Rechtfertigung braucht ("Kanonen auf Spatzen")

    Nun denn ich bin auf eure Reaktionen gespannt.

    Eurer
    t3agent

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  7. von gerie am 20.11.2012 (10:48 Uhr)

    Ich finde die ganzen Versionen und Umbenennungen eher schlecht als recht.
    Meiner Meinung wäre besser aller würden an einem Strang ziehen und ein CMS entwickeln, welches modernen Anforderungen gerecht wird und vor allem eines, mit welchem der Endnutzer (sprich Redakteur) auch umgehen kann. Hier sind viel zu viel Hardcore Programmierer am Werk. Ein CMS sollte aus der Sicht des Benutzers / Endanwender entwickelt werden, denke ich. Wenn nötig fände ich auch einen harten Schnitt (ohne Rücksicht auf Abwärtskompatibilität...) besser als mehrgleisig zu fahren.

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  8. von znc am 25.11.2012 (15:23 Uhr)

    Als Typo3 Unerfahrene kommen folgende Überlegungen auf, auf die so schnell keine Antworten zu finden sind.

    Wenn man ein Projekt wegen der Verfügbarkeit von diversen Extensions und weitgefächerter Erfahrung auf TYPO3 CMS aufsetzt, was würde passieren, wenn TYPO3 Neos doch zum Nachfolger des CMS wird.
    Umgekehrt stellt man sich die Frage, was wäre, wenn man auf TYPO3 Neos setzt, jedoch dieser Zweig wegen geringer Akzeptanz oder sonst irgendwelchen Gründen stirbt.

    So oder so, 50%iges Risiko auf das falsche Pferd gesetzt zu haben - vertane Zeit und Mühen???

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  9. von chrhaendel am 28.11.2012 (10:26 Uhr)

    @znc
    Dein Kommetar trifft es ziemlich genau. Vor allem wenn man mal bedenkt dass mit 6.0 jetzt der Core zum Großteil "restauriert" wurde und damit eigentlich dass erledigt was 5.0/Phoenix/Neos vor hatte. Ich bin gespannt wo das hingeht.

    Grüße
    t3agent

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  10. von Verbier3000 am 10.01.2013 (22:56 Uhr)

    @Frank: Super Kommentar, dem ich voll zustimme! Hoffentlich setzt sich das so nicht durch... Wäre echt schade, wenn man sich irgendwann ne Alternative zu TYPO3 suchen müsste. Und zugegeben, in diese Richtung gingen die ersten Gedanken bzw. Befürchtungen, als diese Re-Branding Geschichte raus kam...

    Abgesehen davon hört sich "TYPO3 CMS" saublöd an. Wie spricht man das dem Kunden gegenüber sachlich korrekt aus: "...empfehle Ihnen, das Projekt auf Basis des Content-Management-Systems TYPO3 CMS zu realisieren...". Ziemlich blöde Doppelung, aber TYPO3 CMS alleine, da weiß auch nicht jeder Kunde automatisch, dass man von einem Content-Management-System redet ;)

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