- Ausarbeitung einer gemeinsamen Vorstellung für die Entwicklung von TYPO3
- Bildung eines einheitlichen Kernteams
- Festlegung einer Roadmap für die kommenden TYPO3-Versionen
- Verbesserung der Kommunikation und dem Ablauf zum Fällen einer Entscheidung
- Präsentation des aktuellen Stands von FLOW3 für alle, die bisher noch nicht damit gearbeitet haben
Der erste Tag der Veranstaltung beschäftigte sich hauptsächlich mit FLOW3. Mit Hilfe von Tutorials sollte ein einheitliches Wissen über das Framework geschaffen werden, um die spätere Diskussion über die Roadmap zu vereinfachen. Bei diesem Wissensangleich sind nach Angaben von Robert Lemke auch verschiedene Ideen aufgekommen, Features und Techniken aus Version 5 bereits in Version 4 einzusetzen.
In den darauf folgenden Tagen seien verschiedene Diskussionen über den Lebenszyklus von Version 4 und den aktuellen Stand von TYPO3-Version 5 geführt worden. Da die bisher getrennt arbeitenden Teams zahlreiche Gemeinsamkeiten entdeckten, will man davon profitieren und nun enger zusammenarbeiten. Verschiedene Ideen für mögliche Kollaborationen sind dabei entstanden, die in der Roadmap eingearbeitet wurden.
Auch die Unsicherheit, die derzeit um die Weiterentwicklung des 4.x-Zweigs nach Einführung der neuen TYPO3-Version 5.0 herrscht, wurde während der Veranstaltung thematisiert. Resultat ist die Ausarbeitung des "Berlin Manifests", einer Sammlung von Aussagen, zu deren Einhaltung sich die anwesenden Entwickler verpflichtet haben. Darin ist unter anderem Folgendes festgelegt:
- TYPO3 4.x wird aktiv weiterentwickelt
- TYPO3 4.x wird auch nach Einführung von Version 5.x weiterentwickelt
- zukünftige Features von TYPO3 4.x werden sich denen in Version 5.x annähern
- TYPO3 5.0 wird der Nachfolger von Version 4.x
- Die Migration von Inhalten von TYPO3 4.x zu TYPO3 5.x wird auf einfache Weise möglich sein
Darüber hinaus wolle man laut Lemke durch die Einführung von so genannten Communication Guidlines die Kommunikation innerhalb des Kernteams verbessern. So ist in den Guidlines zum Beispiel der Prozess einer Entscheidungsfindung festgelegt. Bisher konnte es passieren, dass nicht klar war, wer in einem bestimmten Fall eine Entscheidung final treffen kann.
Die Kommunikation soll darüber hinaus mit regelmäßigen Treffen des gesamten Kernteams verbessert werden. Der nächste Termin ist im Anschluss an die TYPO3 Developer Days 2009 geplant. Dann soll die Veranstaltung nicht mehr Transition Days, sondern schlicht "TYPO3 Core Developer Days" heißen.
Für die nahe Zukunft kündigt Robert Lemke zudem die Veröffentlichung von Podcasts an, die während der Transitions Days entstanden sind. Kernentwickler Sebastian Kurfürst beschreibt in einem Beitrag im TYPO3-Blog buzz.typo3.org seine Eindrücke von den Transition Days.




