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200.000 User aus Protest verloren: Uber-CEO verlässt Trump-Beirat

    200.000 User aus Protest verloren: Uber-CEO verlässt Trump-Beirat
Uber-Chef Travis Kalanick: Umstrittene Geschäftspraktiken mit Risiko. (Foto: dpa)

Uber sorgte am Wochenende wegen Donald Trumps Einreiseverbot für Verärgerung bei Nutzern. Jetzt zieht CEO Travis Kalanick Konsequenzen und tritt von seiner Aufgabe als Berater des Präsidenten zurück.

Uber verärgerte Nutzer

Während sich am vergangenen Wochenende viele Tech-Unternehmen gegen das von US-Präsident Donald Trump verordnete Einreiseverbot für sieben muslimische Länder aussprachen, sorgte Uber mit seinem Verhalten für Unverständnis. Uber beteiligte sich nicht am Streik der Taxifahrer am Flughafen JFK, die damit gegen Trumps Einwandererpolitik protestieren wollten – viele der Fahrer sind selbst  Einwanderer. Der Ridesharing-Dienst setzte stattdessen seinen Betrieb in New York fort. Mit dem Hashtag #DeleteUber riefen daraufhin empörte User dazu auf, das Uber-Konto zu löschen.

Wie die New York Times berichtet, haben seit dem Wochenende tatsächlich rund 200.000 Nutzer ihr Konto gelöscht. Deshalb zieht CEO Travis Kalanick jetzt offenbar Konsequenzen. Seinen Mitarbeitern teilte er am Freitag in einer E-Mail-Nachricht mit, dass er den Beirat des Präsidenten verlässt. Er war Teil des Teams, das Trump im Dezember für Wirtschaftsfragen zusammenstellte.

Uber-CEO Travis Kalanick fühlt sich nach seinem Engagement als Trump-Berater missverstanden und verlässt den Beirat. (Foto: picture alliance for DLD)
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Elon Musk bleibt im Beirat

„Diesem Beirat beizutreten, war nicht als Befürwortung des Präsidenten oder seinen Agenden gedacht, aber es wurde genau so missinterpretiert“, schreibt Kalanick in seiner Erklärung an die Belegschaft. Er habe seine Bedenken über die Einwanderungspolitik eingebracht, als er Trump über seinen Austritt informiert hat.

Neben Kalanick trat auch Tesla-CEO Elon Musk dem Wirtschaftsgremium bei. Er wird auch weiterhin seine Rolle als Berater wahrnehmen, informierte Musk via Twitter. Bei dem Treffen, das am heutigen Freitag stattfindet, will der Unternehmer ebenfalls mit dem Präsidenten über die Einwanderungspolitik sprechen, Anfang der Woche bat der Tesla-Chef die Community um konkrete Verbesserungsvorschläge.

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