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Uber-wachung: Wie Fahrer-Smartphones zu Spionen im Auto werden

Uber-wachung: Wie Fahrer-Smartphones zu Spionen im Auto werden

Uber hat in einem Test anhand der GPS- und weiteren Daten der privaten Smartphones seiner Fahrer überprüft, inwieweit Kundenbeschwerden über zu schnelles Fahren oder abweichende Strecken zutreffen. Das Programm könnte jetzt ausgeweitet werden.

Uber-wachung: Wie Fahrer-Smartphones zu Spionen im Auto werden

Uber-Fahrer. (Foto: Uber)

Uber: Fahrer-Überwachung soll Sicherheit verbessern

Zum Konzept des Fahrdienst-Vermittlers Uber gehört, dass Kunden die von den Uber-Fahrern erbrachte Dienstleistung bewerten können. Ob Beschwerden, etwa über zu schnelles Fahren, wirklich zutreffend sind, ließ sich bis jetzt nicht ohne Weiteres erheben. Das soll anders werden: Uber hat in einem Testprogramm seine Fahrer und deren Fahrverhalten in Houston überwacht. Als Spion diente dabei das private der Fahrer. Uber geht es dabei vor allem um die Sicherheit, wie das Unternehmen in einem Blogbeitrag schreibt. Immerhin sei jeder dritte Unfall auf überhöhte Geschwindigkeit zurückzuführen.

Uber-wachung: Sicherheit geht vor. (Foto: Uber)
Uber-wachung: Sicherheit geht vor. (Foto: Uber)

Darüber hinaus geht es dem Unternehmen aber auch darum, den Wahrheitsgehalt von schlechten Bewertungen und Kundenbeschwerden zu verifizieren. Ein Fahrer, der – auch bei der Überprüfung – wiederholt negativ auffällt, könnte als Reaktion unterstützende Informationen von Uber bekommen, um dieses Verhalten abzustellen. Anderenfalls können negative Beschwerden, etwa über zu schnelles Verfahren, die sich den erhobenen Daten zufolge als unberechtigt herausstellen, vom Bewertungskonto des Fahrers entfernt werden.

Uber will künftig vor zu schnellem Fahren warnen

Die Fahrer, deren GPS- und Beschleunigungssensoren-Daten angezapft wurden, sind im Vorfeld übrigens nicht von Uber darüber informiert worden, dass sie an einem solchen Testprogramm teilnehmen. Die Tests finden seit November 2015 in Houston statt. In Zukunft will Uber die Daten nutzen, um Fahrer schon während der Fahrt auf mögliches Überschreiten der Geschwindigkeit hinzuweisen. Wie viele Fahrer sich während der Tests nicht an die Verkehrsregeln gehalten haben, oder wie viele Kundenbeschwerden ungerechtfertigt gewesen sind, hat Uber nicht bekannt gegeben.

via www.buzzfeed.com

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2 Antworten
  1. von Transferprofi am 01.02.2016 (15:40 Uhr)

    UBER Marketing Gag mit altem Hut
    Was jetzt Uber als Neuheit verkauft haben doch die grossen Taxifirmen in Europa schon seit Jahren. Mit den GPS Datenfunksystem von FMS und anderen können die Taxiunternehmen das Fahrverhalten Ihrer Fahrer beurteilen und dies kann auch zum Schutze der Fahrer bei falschen Kundenanschuldigen eingesetzt werden. Ein erfahrener Taxifahrer rast nicht, weil mit einer dem Verkehr angepassten Geschwindigkeit er auch viel Treibstoff, Bremsbeläge sprich Betriebskasten des Fahrzeuges sparen kann.
    UBER Fahrer müssen rasen, dies ergibt sich aus den von UBER diktierten viel zu tiefen Fahrpreisen pro km. Mit diesen 30 bis zu 50% tieferen Fahrpreisen als von dem Taxigewerbe werden weltweit die von UBER abhängigen Fahrer ausgebeutet, mit dem Ziel das Taxigewerbe komplett vom Markt zu verdrängen was dann zum UBER Kartell führt!
    UBER muss von den Behörden als Schwarzarbeitgebender eingestuft werden, der Schwarzarbeitnehmer beschäftigt ohne das irgendwelche Sozialabgaben von UBER noch von den Fahrern abgeführt werden. Dasselbe gilt für die nicht von UBER an die Finanzbehörde abgeführte MwSt.

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  2. von grep am 02.02.2016 (00:24 Uhr)

    Hallo ...,


    Smartphones fungieren (u. a. wg. Android) als ideales Spionagewerkzeug für die Geheimdienste / Regierungen der ganzen Welt - wir sind gläsern.

    Lösung - Smartphone wegschmeißen ... geht irgendwie nicht ... !


    Ciao, Sascha.

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