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UberFacts: Wie ein 23-Jähriger 500.000 Dollar im Jahr mit Twittern verdient

UberFacts: Wie ein 23-Jähriger 500.000 Dollar im Jahr mit Twittern verdient

Der 23-jährige Kris Sanchez setzt unter dem Account UberFacts täglich zwischen 60 und 70 Tweets ab. Damit hat er im vergangenen Jahr 500.000 US-Dollar eingenommen. Wie er das macht, verraten wir dir in diesem Artikel.

UberFacts: Wie ein 23-Jähriger 500.000 Dollar im Jahr mit Twittern verdient

Ursprünglich habe er sich im Frühjahr 2009 bei angemeldet, um Britney Spears zu folgen, so Kris Sanchez gegenüber der Website Fast Company. Weil diese ihm nicht zurückgefolgt sei und er nicht gewusst habe, was er twittern soll, habe er einfach Tweets mit Fakten abgesetzt.

UberFacts hat 2,7 Millionen Follower bei Twitter

Das ist natürlich nicht das ganze Geheimrezept. Auf seinem Account @UberFacts hat der New Yorker knapp 7,3 Millionen Follower. Setzt er nun einen Tweet mit einem Sponsored Link ab, der ihm zwischen einem und drei US-Cent bringt, und wird der Tweet von Zehntausenden seiner Follower angeklickt, dann klingelt es in der Kasse.

UberFacts-App
Faktensammlung in der UberFacts App (Screenshot iTunes)

Bei den gesponserten Tweets arbeitet Sanchez mit Social Reactor zusammen. Dort werden Twitter- oder Facebook-Nutzer mit einer hohen Anzahl an Followern oder Fans mit Werbetreibenden zusammengebracht. Sanchez und Co. können sich dann aus einer Vielzahl an Links zu Bildergalerien oder Website-Artikeln das für sie passende Thema aussuchen und werden dann für jeden Klick, den sie den entsprechenden Seiten bringen, bezahlt.

Als Zugabe hat Sanchez aufgrund seiner Prominenz und der großen Followeranzahl exklusive Vereinbarungen mit großen Konzernen, deren Tweets mit Links wahrscheinlich eher nicht via Pay-per-Click abgerechnet werden. Und das ist noch nicht alles: Die UberFacts-App für iOS (eine Android-Version ist in Arbeit) soll dem Bericht zufolge noch einmal bis zu 60.000 US-Dollar pro Woche an Werbeeinnahmen erlösen.

Die App konnte im App Store nicht gefunden werden. :-( #wpappbox

Links: → Store öffnen → Google-Suche

via www.businessinsider.com

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2 Antworten
  1. von Ron Hillmann am 14.10.2014 (23:58 Uhr)

    Social Reactor verweist auf eine Zusammenarbeit mit 7.000 ausgewählten "Reichweitentreibern" - aber der "Marktplatz" selbst ist weniger frequentiert. http://www.similarweb.com/website/socialreactor.com - bin jetzt eher etwas skeptisch wegen der Meldung.

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  2. von Ralf Cabel am 15.10.2014 (20:12 Uhr)

    Gibt es eigentlich europäische oder deutsche Alternativen zu SocialReaktor?

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