Ubuntu: Der Countdown läuft
Unter der sprechend benannten Website Thisisthecountdown.com läuft nicht mehr, aber auch nicht weniger als der Countdown zum kommenden Ubuntu 11.10, Codename Oneiric Ocelot, zu deutsch etwa Traumozelot (wtf?). Die verschiedenen Social Media Konten Ubuntus sind ebenfalls dort untergebracht und ein weitgehend überflüssiger PDF-Flyer steht zum Download bereit. Von nutzwertigen Informationen ist weit und breit nichts zu sehen.
Eyecatcher des Auftritts sind allerdings die beiden markigen Slogans “a whole new world” und “a whole new computer”. Im Apple-Style verspricht Canonical hier geradezu bahnbrechende Innovationen mit weltveränderndem Potenzial. Für eine reine Softwaredistribution erscheint das dann doch etwas hochgegriffen. Sicher ist indes, dass diese Slogans als Marketinginstrument gut funktionieren. Selten dürfte eine Ubuntu-Version so in den Fokus der internationalen Presse gerückt sein wie der Traumozelot.
Ubuntu Oneiric Ocelot: Cloudfunktionalität ausgebaut
Schaut man sich die bislang erschienenen Betaversionen des Ozelot an, wird relativ schnell klar, dass disruptive Technologiesprünge nicht gemacht wurden. Vielmehr baut Ubuntu seine Cloudintegration langsam aber sicher aus. Über den eigenen 5GB Kostenlossynchronizer Ubuntu ONE steht eine sinnvolle Lösung für das Dateisharing und -Backup über mehrere Rechner hinweg zur Verfügung. In die letzte Beta schaffte es zusätzlich die Funktionalität, Ubuntu-Konfigurationen und installierte Software über mehrere (Ubuntu-)Rechner synchron zu halten.
Die bisherige Universalsuche Places im Unity-Desktopn wird durch Scopes und Lenses ersetzt. Dabei handelt es sich um sich gegenseitig ergänzende Such- und Filtertechnologien, die Webinhalte in die Suche mit einbeziehen, indexieren und filterbar machen.
Die aktuelle Beta 2 des Systems beinhaltet alle bekannten neuen Funktionalitäten bereits. Erwartet wird, dass es gegebenenfalls noch zur Integration des Gnome-Desktop in der Version 3.2 reichen könnte. Die Beta wird mit 3.1.92 ausgeliefert. Aber auch das würde nicht zu einem “whole new computer” reichen…

![Ubuntu für Tablets auf dem Nexus 10 demonstriert [Video]](http://t3n.de/uploads/t3n-news-post-444651_ubuntu_fuer_tablets-media-player_medium.jpg)







von Lars 03.10.2011 (17:06Uhr) 1.
Wenn man Unity entfernen würde, wäre das "a whole new computer".
Und zwar im positiven Sinne.
von Ubuntu 11.10 Oneiric Ocelot erscheint am… 03.10.2011 (18:41Uhr) 2.
[...] Weiterlesen bei t3n >> [...]
von Stephan Herold 04.10.2011 (07:42Uhr) 3.
Ich hätte mich tatsächlich gefreut, wenn der Screenshot den aktuellen (, viel schöneren) und vom Bedienungskonzept innovativen Unity-Desktop gezeigt hätte.
Oder zu minderst einen Gnome3-Desktop.
Aber das in diesem Artikel Gnome2 mit der der neuen Ubuntu-Version in Verbindung gebracht wird, zeugt von mangelnder Recherche, oder Absicht...
(Dieter, du alter Apple-Fanboy... ;-) )