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Ubuntu 12.10 „Quantal Quetzal“ ist fertig – das ist neu

    Ubuntu 12.10 „Quantal Quetzal

Canonical hat seine neueste Ubuntu-Iteration 12.10 namens „Quantal Quetzal“ zum Download freigegeben. Der aktuelle Release ist der direkte Nachfolger der LTS-Version vom April dieses Jahres, bei der auf weltbewegende Neuerungen verzichtet, allerdings existierende Features erweitert, bzw. verfeinert wurden. Der Fokus dieser Version liegt auf der Cloud und Web-Apps.

Ubuntu 12.10 inklusive Web-Suche und Produktvorschlägen

Ubuntu 12.10 basiert auf dem Linux-Kernel 3.5.4 – der neue Kernel 3.6 hat es somit nicht in Quantal Quetzal geschafft. Firefox und Thunderbird liegen jeweils in einer neuen Version vor (16.0.1). Als Standard-Desktop kommt die Canonical-Eigenentwicklung Unity in Version 6.8 zum Einsatz, die einige Optimierungen mit sich bringt. So kann der Launcher beispielsweise nun URLs und Web-Apps aufnehmen. Die Icons im Dash-Launcher lassen sich beliebig platzieren, wobei Mülleimer und das Icon zur Dash-Startseite fixiert sind. In der Suche angezeigte Ergebnisse lassen sich mit Klick auf den rechten Mausbutton um Detailinformationen erweitern, manche Dateien lassen sich zudem direkt per Email versenden.

Als recht praktisch kann die Integration der Online-Suche im Dash betrachtet werden. Denn Daten aus mit Ubuntu verknüpften Online-Konten wie Google Drive, Flickr etc. werden bei der Suche mit einbezogen. Diese werden zusätzlich zu den lokal gespeicherten Daten angezeigt.

Ubuntu 12.10 zeigt Produktvorschläge von Amazon an – diese lassen sich allerdings auch ausblenden.

Was die meisten Nutzer vermutlich sehr nerven dürfte, ist die Integration von Amazon-Produktvorschlägen direkt im Dash-Menü. Gibt man einen Suchbegriff in die Dash-Leiste ein, so erhält man zusätzlich zu den relevanten Ergebnissen eine Liste an Produkten von Amazon – während dies in Ubuntu One Musik vielleicht recht sinnvoll ist, wirken sie auf dem Dashboard deplatziert. Diese Funktion kann zum Glück auch deaktiviert werden. Entweder schaltet man das Feature über die Privatsphäre-Einstellungen aus, oder deinstalliert sie per Befehl: „apt-get remove unity-lens-shopping“ im Terminal. Durch die Deaktivierung verschwinden allerdings auch angezeigte Produktvorschläge in Ubuntu One Musik.

Ubuntu 12.10 bringt Web-Apps aufs Desktop

Mit Ubuntu 12.10 führt Canonical die Möglichkeit der Verknüpfung von Web-Apps und Cloud-Anwendungen mit dem Desktop ein. In den Systemeinstellungen unter dem Punkt „Online Accounts“ lassen sich diverse Dienste wie Facebook, Twitter, aber auch Google-Services – inklusive Google+, Gmail, YouTube und weitere direkt verknüpfen und diese direkt vom Dashboard aus ansteuern.

Darüber hinaus bietet Ubuntu die Möglichkeit an Web-Apps zu installieren. Ruft man eine Webseite per Firefox oder Chrome auf, für die es eine entsprechende Web-App gibt, so wird man darauf hingewiesen – mit der Installation wird ein Icon im Dash-Launcher angelegt. Hat man beispielsweise eine Facebook oder Twitter-Web-App installiert, so werden Status-Updates im Benachrichtigungsfenster angezeigt.

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5 Reaktionen
Jacksun
Jacksun

@von Dennis

installiert dir mal Ubuntutweak und Compiz dort gibt es jeweils einen Punkt unity dort kann man schon einiges anpassen.

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Hotte
Hotte

Thomas hat's noch nicht verstanden; schade!

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Thomas
Thomas

Kann leider mit MAC OS nicht mithalten, schade.

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Dennis

Ich glaube es ist das erste Distupgrade, welches seit meiner gesamten Ubuntu Laufbahn ohne große Probleme lief.

Einzig vermisse ich MyUnity um ein bisschen mein Unity anzupassen. Aber sonst, alles super!

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timeeeeeee

Schlechtes Video ... es wird eine kommunistische Linuxdistribution gezeigt, aber eine kapitalistische Apple Magic Mouse zum Betrieb von Ubuntu gezeigt.

Unglaublich wie tief Linux gefallen ist ...
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Wer Ironie findet, darf sie behalten ... :)

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