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Software

Überlebenskampf: So will Meerkat mit Hilfe von Developern das rasche Ende abwenden

    Überlebenskampf: So will Meerkat mit Hilfe von Developern das rasche Ende abwenden
Live-Streaming für Jedermann auf Knopfdruck: Das ist Meerkat. (Foto: Meerkat)

Die Livestreaming-App hofft, sich mit einer offiziellen Developer-Plattform und API von der Twitter-Konkurrenz Periscope abzusetzen. Auch Facebook integriert Meerkat mittlerweile.

Meerkat öffnet Developer-Plattform

Der Hype ist abgeflaut, doch der Kampf um den Thron geht bei den Livestreaming-Apps weiter. Während Periscope in den ersten zehn Tagen eine Million Downloads erreicht hat, ist Meerkat durch die Einschränkungen von Twitter zu einer neuen Strategie gezwungen. Mit einem App-Update können die Livestreams seit einigen Tagen auch auf Facebook verbreitet werden.

Jetzt geht das wenige Monate alte Startup noch einen Schritt weiter: Meerkat will Entwickler für sich gewinnen und launcht deshalb eine offizielle Developer-Plattform. Bisher hatten nur 37 externe Entwickler Zugriff auf die Anwendung, ab sofort können alle damit Lösungen für externe Apps entwerfen.

Live-Streaming für Jedermann auf Knopfdruck: Das ist Meerkat. (Foto: Meerkat)
Meerkat will mit Unterstützung von externen App-Entwicklern relevant bleiben. (Foto: Meerkat)

Nutzen des Livestreamings

Meerkat-Gründer Ben Rubin stellte das Programm bei der TechCrunch Disrupt in New York vor. Er wünscht sich von den Developern Kreativität, um den Nutzen des mobilen Livestreamings zu erweitern. Mit der ersten Meerkat-API erhalten Entwickler die Reihenfolge und Infos zu den Videos sowie Details wie Zuseher und Kommentare.  Auf externe Seiten lässt die App ihre Streams weiterhin nicht posten. CEO Rubin kündigt jedoch an, dass schrittweise weitere APIs folgen sollen, die mehr Möglichkeiten bieten. Über die geschlossene Developer-Plattform wurde ein Dienst zum automatischen Upload der Videos auf YouTube sowie ein Analyse-Tool gebaut.

Neun Wochen nach dem Launch von Meerkat hat die App offiziellen Angaben zufolge zwei Millionen registrierte Nutzer. Die Mission des Startups ist es, nicht mehr abhängig von Twitter, sondern auf vielen Plattformen vertreten zu sein. Immerhin macht der Periscope-Eigentümer dem Mitbewerber das Leben schwer und CEO Dick Costolo sieht seine App bereits als Gewinner des Livestreaming-Hypes.

via techcrunch.com

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1 Reaktionen
Offene APIs machen Unternehmen groß
Offene APIs machen Unternehmen groß

Facebook ist wohl auch mit durch das API groß geworden womit Zynga und andere z.B. ihre Spiele einbauen konnten. Das fehlende API wird Google auch oft vorgeworfen.

Wenns Firmen schlechter geht öffnen sie plötzlich Interfaces und werden offener. Siehe M$ aktuell.
Als Amazon mal schlechte Zahlen meldete, gabs kurz darauf nach Jahren endlich den Kindle auch für Deutschland. Google hat schlechte Zahlen gemeldet. Evtl ist also BigTable nur eine Reaktion darauf.
http://t3n.de/news/google-cloud-bigtable-608825/
Auch weil B2B/C-Cloud-Konkurrent-Amazon seine Cloud-Zahlen zum ersten Mal veröffentlichte.

Gegenbeispiel: Twitter hat seine Apis eher geschlossener gemacht. Es basiert doch angeblich auf technischen Systemen wie Ampeln in der Stadt die sich Messages z.B. über den Verkehrs-Fluss schicken. Aber wegen der Änderungen kann ich keine Wetter-Apps mehr damit realisieren wo man die Sturm-Stärken und Regen-Fälle oder Hagel-Schauer in Twitter meldet oder halt gesperrte Strecken. Wetter-Messgeräte welche die Fritzbox informieren gibts ja schon wenn auch oft noch teuer.

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