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Eine halbe Milliarde Dollar für Millionen Nutzerdaten: Under Armour kauft zwei Fitness-Apps

Eine halbe Milliarde Dollar für Millionen Nutzerdaten: Under Armour kauft zwei Fitness-Apps

560 Millionen US-Dollar lässt sich Under Armour die beiden Fitness-Apps MyFitnessPal und Endomondo kosten. Die Millionen neuen Nutzerdaten sollen dem Unternehmen dabei helfen, mehr Sportkleidung zu verkaufen.

Eine halbe Milliarde Dollar für Millionen Nutzerdaten: Under Armour kauft zwei Fitness-Apps

Zwei neue Fitness-Apps für Under Armour. (Grafik: MyFitnessPal)

Fitness-Apps: Nutzerdaten sollen Geschäft ankurbeln

Wenn es um Sportartikel geht, ist der 1996 vom ehemaligen Footballspieler Kevin Plank gegründete US-amerikanische Hersteller Under Armour bereits eine der Top-Marken. Der Umsatz belief sich 2013 auf 2,3 Milliarden US-Dollar. In den USA soll Under Armour vom Umsatz her Adidas bereits hinter sich gelassen haben. Nike führt dort das Rennen an. Um die Umsätze weiter zu steigern, setzt Under Armour nun offenbar auf die Auswertung von Kundendaten.

Neue Fitness-Apps im Under-Armour-Netzwerk. (Grafik: MyFitnessPal)
Neue Fitness-Apps im Under-Armour-Netzwerk. (Grafik: MyFitnessPal)

Für 475 Millionen US-Dollar hat das Unternehmen nun das Fitness-Portal MyFitnessPal erworben, die Nutzern die Übersicht über Essverhalten und Kalorienaufnahme bietet und so beim Abnehmen helfen will. Weitere 85 Millionen US-Dollar ließ Under Armour für die dänische Fitness-App Endomondo springen, die – je nach Version – verschiedene Trainingsmöglichkeiten bietet, darunter Trainingspläne, Intervallfunktionen und das Messen mit anderen Nutzern.

120 Millionen Nutzer(-daten) dank neuer Fitness-Apps

Gemeinsam mit der bereits vorhandenen Nutzerbasis verfügt Under Armour durch die Zukäufe nach eigenen Angaben nun über 120 Millionen Nutzer – und deren Daten. „Es ist ein weiteres Stück in dem Puzzle, das das komplette Bild eines Sportlers zeigt“, so Under-Armour-CEO Plank. Dabei geht es unter anderem darum zu erfahren, wie oft und wie lange die Nutzer schlafen und trainieren und wie sie sich ernähren.

Das erklärte Ziel ist es, mit Hilfe dieser Daten mehr Sportbekleidung zu verkaufen. Oder, wie es Plank ausdrückt: Die gesammelten Daten machten es möglich, eine langfristige Beziehung zu den Kunden aufzubauen. Mit Record betreibt Under Armour bereits ein Online-Fitness-Netzwerk. Im Jahr 2013 wurde zudem die MapMyFitness aufgekauft.

Ausführliche Tipps zu Fitness-Apps für Android und iOS findet ihr in unserem Artikel „Fitness-Apps: Die besten Helfer zum Abnehmen und Trainieren für iOS und Android“.

via www.pcworld.com

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Eine Antwort
  1. von Minga83 am 24.04.2015 (10:08 Uhr)

    Clevere Idee, da kennt man seine Kunden wenigstens in- und auswendig! Es gibt tatsächlich gute Fitness Apps, ich selbst bin überzeugter Träger eines Aktivtätstrackers, auch wenn ich anfangs skeptisch war, ist mir dieses Armband tatsächlich eine Motivationshilfe zu mehr Bewegung. Es finden sich auch gute Modelle für den kleineren Geldbeutel http://fitnezapp.de/die-besten-aktivitatstracker-unter-100-euro/1336/. Ich trage das Fitbit in Pink und liebe es :-)

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