Interessante Nutzerzahlen
Die Besucherzahlen von Social Networks wie Facebook oder MySpace sind mittlerweile beeindruckend hoch. Mit dem Suchmaschinengiganten Google können sie allerdings noch nicht mithalten:
- Google: 777,9 Millionen Besucher
- Facebook: 59 Millionen Besucher
- MySpace: 59 Millionen Besucher
- Digg: 33 Millionen Besucher
- Twitter: 4,4 Millionen Besucher

Nutzerzahlen der Social Networks von Facebook, MySpace, Digg und Twitter
Google wird hier voraussichtlich noch längere Zeit die Statistiken anführen, aber zukünftig könnte der Trend in Richtung Social Networks weisen. Davis ist der Meinung, dass die Verbreitung von Informationen über die Social Networks einen größeren Stellenwert einnehmen wird, zumal die Informationssuche via Google auch nicht immer unmittelbar zum gewünschten Resultat führt.
Inhalte werden offen verknüpft
In Zeiten günstiger Internet-Flatrates sind immer mehr Menschen permanent online - ja sie leben praktisch online. Dabei ist vielen gar nicht bwusst, dass sie wie im wirklichen Leben auch in der Online-Welt Spuren hinterlassen. So lassen sich viele Informationen über eine Person in den verschiedenen Social Networks finden und ergeben nicht selten ein aussagekräftiges Gesamtbild.
Löschen unmöglich
Hat man einmal etwas im Internet veröffentlicht, wird es zunehmend schwieriger, es wieder zu löschen. Selbst Einträge auf dem eigenen Blog sind nach dem Löschen keinesfalls für immer verschwunden. Die "Way Back Machine" stellt bereits lange gelöschte Inhalte innerhalb von Sekunden wieder als Snapshot bereit.
Daher sollte man sich beim Veröffentlichen von Web-Inhalten immer auch fragen, ob die Inhalte auch zukünftig problemlos bleiben. Beispielsweise bei der Suche nach einer neuen Arbeitsstelle könnte sich eine unbedachte negative Äußerung als Bumerang erweisen.
Du weißt nie, wer dich verfolgt
Microblogging und Lifestreams gehören mittlerweile für viele Internetuser zum Alltag. Dabei wird ein Feature schnell mal vergessen: Das Verfolgen oder Following. Davis bringt dazu ein für Unbeteiligte schönes Beispiel:
Ein Geschäftspartner von FedEx war in Memphis unterwegs und lästerte via Twitter ziemlich unverblümt über die Stadt. Das hätte er sich besser verkniffen, denn schon bald bekam er eine E-Mail von FedEx, die wenig erfreut über seine Meinung waren, da Memphis die Heimatstadt einer der FedEx-Gründer ist.
Fazit:
Der Umgang mit dem Social Web in all seinen Facetten will gelernt sein. Dinge die man sich nicht auch in Buchform vorstellen könnte, sollte man auch nicht ins Internet stellen.
Bildnachweis: Converging Footsteps: My Father and Stepmother by CarbonNYC





