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Marketing

Täuschung statt Aufklärung? Die Anti-AdBlocker-Kampagne von GMX und Web.de wurde gestoppt

United-Internet-Kampagne gegen Werbeblocker. (Screenshot: GMX)

Die United-Internet-Portale Web.de und GMX haben eine Kampagne gegen Werbeblocker gestartet. Dabei appelliert der Anbieter nicht an seine Nutzer, sondern warnt vor einem vermeintlichen Sicherheitsrisiko.

Update vom 1. März 2014: Vermutlich auch aufgrund der schlechten Kritik haben Web.de und GMX ihre Anti-Adblocker-Kampagne wieder gestoppt. Die als Fehlermeldungen getarnten Aufrufe, die Nutzer dazu aufgefordert hatte, Werbeblocker auszuschalten, haben für jede Menge Protest gesorgt. Ziel war es, den Nutzern weiszumachen, dass durch die AdBlocker Schadsoftware auf ihre Rechnern eingeschleust werden könnte. Nutzer und Medienvertreter haben der Mutterfirma United Internet Täuschung vorgeworfen – ein offizieller Sprecher sprach von böser Nachrede, jedoch hat auch das BSI kürzlich erst mitgeteilt, dass von den AdBlockern keine Gefahr ausgeht. Aktuell sind die besagten Warnhinweise auf den Seiten der Dienste Web.de und GMX wieder verschwunden.
Werbeblocker: United Internet suggeriert Gefahr für die Sicherheit. (Screenshot: GMX)
Werbeblocker: United Internet suggeriert Gefahr für die Sicherheit. (Screenshot: GMX)

AdBlock: United Internet startet Kampagne gegen Werbeblocker

Durch sogenannte Werbeblocker wird Werbung auf Webseiten nicht mehr angezeigt. Während sich die Leser damit potenziell nerviger Einblendungen entledigen, entgehen den Anbietern dadurch natürlich finanzielle Einnahmen. Die Anbieter greifen mittlerweile auf unterschiedliche Methoden zurück, um sich dagegen zu wehren. Im Februar 2014 wurde beispielsweise bekannt, dass mit Axel Springer Media Impact, SevenOne Media (ProSieben Sat.1) und IP Deutschland (RTL) gleich drei große Werbevermarkter rechtliche Schritte gegen einen der größten Anbieter von Werbeblockern prüfen.

2013 hatten verschiedene große Medienmarken es mit einem Appell versucht, der Nutzern von Werbeblockern angezeigt wurde und in dem sie dazu aufgerufen wurden, diese zu deaktivieren. Damals reagierte das Netz größtenteils mit Hohn und Spott auf die Aktion. Jetzt hat die United-Internet-Tochter 1&1 Mail & Media, die unter anderem Web.de und GMX betreibt, eine ähnliche Kampagne gestartet. Statt eines simplen Aufrufs, den Einsatz von AdBlockern zu überdenken, warnt der Anbieter allerdings vor einem vermeintlichen Sicherheitsrisiko.

Werbeblocker: United-Internet-Seite wird als Browser-Seite getarnt. (Screenshot: browsersicherheit.info)
Werbeblocker: United-Internet-Seite wird als Browser-Seite getarnt. (Screenshot: browsersicherheit.info)
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United Internet: Werbeblocker sind „seitenmanipulierende Add-Ons“

Wer derzeit GMX oder Web.de mit aktiviertem Werbeblocker aufruft, findet am oberen Rand der Seite einen Hinweis darauf, dass die Sicherheit des eigenen Rechners durch eine Browser-Erweiterung eingeschränkt sei. Die Leiste imitiert dabei die Hinweisleisten des Browsers. Ein Button mit der Aufschrift „Sicherheit wieder herstellen“ führt Nutzer auf die Seite browsersicherheit.info, auf der erklärt wird, wie Besucher ihren jeweiligen Werbeblocker deinstallieren können. Außerdem suggeriert die Seite, dass Werbeblocker das eigene Bank-Passwort abfangen und weitergeben könnten. Einen Beweis dafür, dass das tatsächlich geschieht, liefert die Seite nicht.

Das Seitendesign scheint nicht zufällig dem Aussehen der Einstellungsseiten des Chrome-Browsers nachempfunden zu sein. Weniger versierte Nutzer könnten daher annehmen, dass die Nachricht und die Seite tatsächlich von ihrem Browser stammen. Dass Werbeblocker für professionelle, kostenfrei abrufbare Netzinhalte eine Gefahr darstellen, dürfte auch überzeugten Nutzern dieser Tools klar sein. Ob United Internet mit der Kampagne allerdings Erfolg hat, wird sich zeigen. Immerhin suggerieren GMX und Web.de eine Gefahr, für die sie keinen Beleg anführen. Es bleibt zu vermuten, dass die Seiten mit einem offenen Appell an ihre Leser besser beraten wären.

An dieser Stelle möchten wir darauf hinweisen, dass auch unser Angebot werbefinanziert ist. Daher freuen wir uns über jeden Leser, der seinen Werbeblocker auf t3n.de deaktiviert oder die Seite auf die Whitelist aufnimmt.

via www.heise.de

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43 Reaktionen
RobertSchwab
RobertSchwab

Benutzt ihr beim Surfen einen AdBlocker? Werbung finde ich zwar wichtig, da man so auch über neue und interessante Produkte informiert wird (z.B. Thema Retargeting Marketing), aber viele übertreiben es maßlos mit der Werbung.
Trotzdem das Thema verdient definitiv mehr Aufmerksamkeit! Das was passiert ist, sind dreiste Fehlinformationen und ist von United Internet absolut inakzeptabel.

André
André

Team von T3N … ihr seht nun also, das es tatsächlich initiativen zur Unterstützung, Ideen zur Umstellung und Ideen über Bezahldienste gibt. Es liegt nun an Euch, diese Hinweise & Ideen an zu nehmen und etwas daraus zu machen. Wie wäre es denn mit einem gesinterten Artikel über diese Sache, in dem man lesen kann, was die Alternativen sind und vielleicht eine etwas detailliertere Umfrage, was die "Kunden" denn wollen oder was sie sich vorstellen könnten.
Da ich Bekenner AdBlocker bin, zeige ich Euch Kompromissbereitschaft auf, … ihr müsst sie jetzt nur noch gemeinsam mit anderen diskutieren und dann eine Lösung finden. Gern helfen Wir Euch, eine Lösung zu erarbeiten, aber wenn wir nur ignoriert werden, dann verhärten sich die Fronten nur noch weiter. Und das ist sicherlich auch nicht das, was ihr wollt.

JenZzzz
JenZzzz

Gegen reine Textlinks oder nicht-animierte Werbebilder hätte ich nichts einzuwenden (wenn sie nicht, wie jetzt, auch noch den "freien Raum" als kompletten Link verwenden, das ist auch seeehr nervig), wie gesagt, sowas bekommt man ja auch in Zeitschriften geboten.
Da ich auf t3n nur die Beiträge lese, die mich im Newsletter angesprochen haben und nichts anderes auf der Seite nutze, würde ich auch sagen dafür würde ich 2-4 Euro im Monat bezahlen für eine werbefreie Nutzung oder zusätzlich noch EIN unaufdringliches (nicht-animiertes) Banner im Kopf/Fuß-Bereich.

SSL für alle
SSL für alle

Mal etwas positives: Ein Dienst weist aktuell darauf hin das man bald nur noch per SSL oder https darauf zugreifen kann.

Wegen akzeptabler Werbung: Wenn man mal einen Blocker eingeschaltet hat, werden auch seriöse Webseiten gefiltert.
Wird Text-Werbung gefiltert ? Ich dachte, Text-Werbung bringt Google die Milliarden-Gewinne.
Das man oft Javascript einschalten muss, welches diverse Sicherheitsprobleme öffnet, ist bei vielen Seiten auch nicht schön.
Grundsätzlich problematisch sind die Vermarkter welche für Mallorca-Rentner oder US-Praktikanten oft genug keine sinnvolle Werbung eingebaut bekommen und im Prinzip bei solchen Kunden durch andere Vermarkter ersetzt werden müssten.
Manche Länder kriegen nicht mal Abzock-Zinsen geregelt. Dort braucht man auf un-nervige Werbung nicht zu hoffen und manche Vermarkter wollen vielleicht immer größere und nervigere Werbung.
Mal sehen ob die Forderung an die Politik kommt, Adblocker zu verbieten.

Welche Mobile-Browser haben eigentlich AdBlocker ? Ist Firefox-Mobile der einzige mit Plugins ?

André
André

Nachtrag: Zur Bezahlvariante meinte ich … 2 - 3,--€ / Monat und nicht pro Artikel.!!!

André
André

mauticeBerg … wenn wir für Artikel auf T3N einen gewissen Betrag zahlen müssten, so wie in einem Abo … käme es auf dem Betrag drauf an, aber da bei Umstellung auf solchen Geschäftsmodelle immer gleich unverschämte Preise verlangt werden (siehe BILD) wird sich das bei den meisten Nutzern nicht durchsetzen.
Veranschaulichen wir das einfach mal, wenn ich T3N beispielsweise 3,--€ zahlen müsste, um die Artikel auf dem Portal zu lesen, wäre das … aus meiner Sicht … ausreichend bezahlt und unterstütz. Das klingt jetzt sicherlich als Einnahme nicht sonderlich hoch, aber wenn man die Vielzahl der Lese bedenkt, ist das OK. Allerdings will ich auch gleich bemerkten, das ich niemals pro Artikel zahlen würde. Und wenn ich dann einmal zahle, dann müsste das gesamte Portal für mich werbefrei sein, was dann bedeutet, … ihr hättet einen höheren Aufwand an Technik, um dies erst einmal aufzubauen und zweitens müssten die Artikel so gut sein, das sich die Investition für UNS Leser auch lohnt.
Betrachten wir die Sache einfach mal anders, wieso ist es nicht möglich, die Werbung, die man schaltet oder zeigt, gewissen Regeln und Verhaltensweisen unterwerfen? Es ist doch nun schon so oft der Begriff der nervigen Werbung gefallen. Also nehmt das doch schon mal als Hinweiß und Verbesserungspotential. Wenn Werbung also Nutzbringend aber für den Leser unaufdringlich … oder sagen wir zum Themengebiet mit in die Artikel eingebaut wird, dann gibt das doch auch eigentlich gar kein Problem, im Gegenteil, diese Werbung würde dann auch viel mehr und auch öfter angenommen werden.

Übrigens … an Eure WebAdmins … wenn man seine CSS Container (im Quelltext) bewusst Bezeichnungen gibt, die AdBlocker in jedem falle heraus filtern und ausblenden, dann ist das nicht sonderlich Klever. Ihr wollt nicht, das Eure Leser AdBocker verwenden, benennt aber CSS Elemente bewusst so, das sie gefiltert werden. Demnach ist Eure Seite bei den Lesern nicht mehr zu sehen … wollt ihr da wirklich? Ihr wisst, so lange es keinen Kompromiss zwischen Nutzern und Werbetreibenden gibt, werden die AdBlocker immer mehr werden, denn mit Euren Verlusten durch geblockte Werbung werden auch die Werbeeinblendungen aggressiver, was wiederum AdBlock mehr Zulauf verspricht … Also denkt drüber nach wie ihr Eure Werbestrategie dahingehend abändert, um Euren "Kunden" (Euren Lesern) besser dient, denn vergesst nie … Kunde zahlt Dein Gehalt.

mauriceBerg
mauriceBerg

Die Aktion von United Internet ist natürlich absolut nicht in Ordnung.

Allerdings spricht auch nichts gegen ein angemessenes Werbeangebot, um die Arbeit hinter den Webseiten zu finanzieren.
Oder wollen Sie demnächst einen t3n Artikel öffnen und den Hinweis erhalten?:
"Um diesen Artikel zu lesen, zahlen Sie bitte x€".

Nicht zu vergessen die vielen Ad-Block User die daher kommen, dass Sie sich auf diversen Streamingportalen bzw. bei One-Click-Hostern rumtreiben, die ja bekanntermaßen ein etwas aufdringlicheres und expliziteres Werbeangebot bereithalten.

JenZzzz
JenZzzz

Wer mir meinen Addblock-Werbeblocker verbieten will, muss mir auch zu Hause die Fernbedienung wegnehmen und im Auto den Laut/Leise-Knopf abmontieren! Nur in Zeitschriften kann man es leider nicht verhindern, aber da blinkt es wenigstens nicht penetrant und wenn man mit dem Finger drauf kommt öffnet sich kein Werbeprospekt ...

comps
comps

ich habe bis dato immer Werbung akzeptiert, da die Dienste sich ja finanzieren müssen. Aber nachdem die Werbung generell immer aggressiver uns lästiger wurde (z. B. ORF.at), musste ich handeln und habe im Internet nach einem Adblocker gesucht und gefunden, ein Traum, jetzt bin ich in erlöst von diesem Terror.

André
André

Sicher Dennis … Produkttests und Beschreibungen kann man kaufen … und den ADAC wollen wir mal jetzt nicht erwähnen, aber es wäre, … wenn sich alle an gewisse Konventionen halten würden … eine mögliche Alternative. Und Alternativen aus der Misere wollen wir ja alle finden.
AdBlocker wollen nicht mehr belästigt werden und Publizisten wollen Geld verdienen. Das sind die beiden Punkte, für denen ein Kompromiss … nicht nur für Deutschland … gefunden werden muss. Die Alternative habe ich ja schon mal versucht, wahr zu sagen.
Allein die massive Präsenz von Werbung im Internet lässt viele Nutzer nach Möglichkeiten suchen, wie sie Werbung blockieren oder zumindest ausblenden können. Und das werden im Laufe der Zeit … und durch Aktionen, wie wir sie jetzt von Web.de & Gmx erlebt haben, … immer mehr werden. Das heißt, die Einnahmen werden immer geringer werden. Folglich wird es so weit kommen, das bald ein vielfaches mehr an Werbung auf den Webseiten gezeigt wird, als wir es jemals erlebt haben … Und das nennt man dann das Ende vom Anfang.
Immer nur mit Kommentaren arbeiten bringt gar nichts, … sammelt Euch an beliebiger Stelle und diskutiert zusammen, wie man beide Seiten zufrieden stellen kann. Wo, hab ich Euch ja schon mal geschrieben, bzw. wo auch immer Ihr dafür den richtigen Ort seht. Nur darf diese Diskussion nicht einseitig werden, es muss für beide Seiten ausgeglichen sein. Nur dann wird eine gute Sache auch zum Erfolg führen.
Und wenn man dann schon einmal dabei ist, dann sollte man auch gleich die datenschutzrechtlichen Sachen gleicht mit bedenken. Es kann nicht sein, das Werbetreibende die Nutzer mittels Cookies, Trackern, Pixeln und was es da nicht alles gibt, verfolgt werden. Wenn dann muss das so gestrickt sein, da auch der Datenschutz und der Schutz der Privatsphäre gesichert ist, denn das ist er derzeit (bedingt) nur, wenn man AdBlocker und Gostery einsetzt. Bedingt deshalb, weil wir alle nicht so genau wissen, was Google & Co. da alles anstellen, von denen wir nicht einmal was mitbekommen und da habe ich noch nicht mal die NSA im Hinterkopf.

Dennis
Dennis

Das Hersteller für Produkttests und Berichterstattung zahlen, wird schon lange gerne angenommen. Problem dabei ist jedoch, wie Glaubwürdig man rüberkommt. Man kann kein Produkt negativ testen und dann erwarten das Hersteller noch was dafür bezahlen werden. Ich bin selbst Journalist. Es ist sehr schwierig.
Man sollte lieber unabhängig berichten und ein Abomodelle einführen. Man muss aber mit einem 50% Einbruch rechen (ohne jetzt eine Zahl zu kennen), weil nicht jeder dafür was bezahlen möchte oder kann. Vielleicht sollte man es mit einer Spendenmöglichkeit versuchen.

André
André

Ich will es mal so beschreiben, was heutzutage an Werbung eingeblendet wird, ist nicht nur nervig, sondern trägt auch schon den Charakter der Belästigung und Nötigung und da muss mir keiner erzählen, das er das nur macht, um die Kosten der Website bzw. sein Einkommen sicher zu stellen. Hier wird mit aller Macht versucht, das Einkommen zu maximieren, ohne viel Aufwand damit zu haben.
Sicher sollten gute Publikationen auch in gewisser Weise entschädigt werden, aber muss das gleich mit so massiver Werbung sein? Es gibt andere Modelle, die man einführen könnte, das die Publizisten bezahlt werden. Aber leider ist es auch so, wenn man eine neue Methode einführt, wird man aber auch gleich mal gierig. Seihe BILD.de.
Werbung ist doch im Prinzip nichts anderes, als das bekannt machen von Produkten und Dienstleistungen. Warum berichtet ihr nicht über diese Sachen in Form von Stiftung Warentest und bewertet die Produkte gleich und die Hersteller bezahlen Euch dafür, … denn nichts anderes ist Werbung, nur da heutige Werbung nur die Vorzüge darstellt und die Nachteile außen vor lässt. Es gibt so viele Modell, die man einbringen könnte, aber wenn beide Seiten auf ihren Prinzipien beharren, wir da nie was draus werden.
Auf Google+ gibt es einige Community's (AdBlocker versus Advertisers), wo man so etwas diskutieren kann … und ich bin sicher, das in dieser Diskussion sicherlich auch diverse Kompromisse für beide Seiten gefunden werden können.
Wenn alle so weiter machen wie bisher, dann wird das in einer Hightech Schlacht ausarten, die niemand gewinnen kann. Werbetreibende werden AdBlocker aussperren und AdBlocker werden diese Sperren umgehen … und was wird das Ende vom Lied sein???? Denkt mal drüber nach … 

Kai
Kai

Peter, Dein Provider speichert Deine Dir zugewiesene IP. Diese kann die Staatsanwaltschaft dann zum Beispiel ermitteln, wenn Du etwa in Logfiles von Webservern auftauchst. Dein Anbieter darf nicht speichern welche Seiten Du aufgerufen hast.

Peter
Peter

Hallo Kai, wenn Dein Internetprovider nicht erfasst wo Du surfst, wie kannst Du dann abgemahnt werden wenn Du etwas illegal aus dem Netz lädst?

Kai
Kai

Äh, Peter "Unsere Provider erfassen doch sowieso, wo wir surfen" ist nicht richtig. Unsere Provider dürfen überhaupt nicht erfassen, wo wir surfen. So etwas zu fordern, ist mehr als hanebüchen.

Peter
Peter

Was mich mal interessieren würde: Was bekommt eine Website wie t3n pro angezeigter Werbung? Und was ist ein klick auf diese Werbung wert? Ich bin ja bereit für den Konsum von Medien im Netz zu zahlen, kann mir aber nicht vorstellen, dass das jedes Mal einzeln passieren soll. Kann man das nicht zentralisieren? Unsere Provider erfassen doch sowieso, wo wir surfen. Dann können die doch auch das Geld dafür einsammeln und an die Websitebetreiber auszahlen.
Nur mal so als Denkmodell: Ich würde mir durchaus einen Werbeblocker zulegen, der die Werbung lädt, aber nicht anzeigt.

Conny
Conny

Das Problem ist einerseits das es sehr viele Webseiten übertreiben und ich deswegen ein Adblocker nutze. Das hat leider auch zur Folge das Webseiten die bewusst nur ausgewählte und geringe Werbung drauf haben auch geblockt werden. Traurig wenn dadurch Angebote verloren gehen werden, aber ich kann es einfach nicht ertragen mit Werbung zugekleistert zu werden und zig Popups. Sorry!

Kai
Kai

"Daher freuen wir uns über jeden Leser, der seinen Werbeblocker auf t3n.de deaktiviert oder die Seite auf die Whitelist aufnimmt."

Und ich freue mich über jede Webseite, die nicht über ihr Werbenetzwerk Malware ausliefert. Solange das aber nicht überall garantiert ist, nutze ich Werbeblocker für den Schutz meines Computers.

Simon
Simon

Ich finde, dass Nutzer mit aktiviertem Werbeblocker eine interessante Versuchsgruppe für andere Finanzierungsmodelle sein könnten.

Ich finde es schade, dass auf t3n lediglich ein Hinweis mit der Bitte den Werbeblocker zu deaktivieren eingeblendet wird.

Gerne würde ich (und das geht sicherlich nicht nur mir so) t3n finanziell für das tolle Angebot unterstützen, sehe es aber aus verschiedenen Gründen nicht ein Werbung zu konsumieren (müssen).

Warum baut ihr in dem Hinweis nicht Möglichkeiten zur weiteren Unterstützung ein? Ein Flattr-Button wäre eine Möglichkeit, Paypal-subscription (mit verschiedenen monatlichen Beträgen) eine andere.

Die Einnahmen von Adblock-Usern gehen eh an euch vorbei, also warum nicht herausfinden, wie viele User euer Angebot freiwillig unterstützen würden und bei Erfolg ggf. sogar auf alle User auszuweiten (die taz ist hier ein prominentes Beispiel)?

Ich gebe zu, das wird sicherlich nicht überall funktionieren (bei der BILD z. B. eher nicht), aber bei eurem Angebot und der großen festen Leserschaft, wäre es doch zumindest einen Versuch wert.

Gruß,
Simon

Dennis
Dennis

Es gibt genug andere Möglichkeiten, wie z.B. einen Mehrwertdienst anzubieten. Die Schiene wagt auch N-TV mit seiner App. Das auf dauer nichts kostenlos angeboten werden kann, wissen wir.

Thomas D.

@Tom:
Adblocker filtern so ziemlich jede Art von Werbung, nicht nur die übel blinkenden mit Popups und Layern. Wie sollen sich Sites wie T3N denn sonst finanzieren, wenn nicht mit (gemäßigter) Werbung? Zahlen will ja keiner und selbst wenn die Preise moderat wären - es würde das Surferlebnis doch stark einschränken, wenn man überall im Netz auf Logins, Registrierungen und dergleichen treffen würde. Und ob eine Website ihr Geld war, weiß man (bei neuen) immer erst nachher und alleine das wird viele davon abhalten, sich mal umzugucken. Wer will schon so ein Netz?!?

Dennis
Dennis

Ich habe mich von 1&1 schon lange entfernt. Der Laden ist das allerletzte. Das Image passt zur Täuschung. Ich blocke auch die Werbung mit einem Blocker, die normalen Werbebanner werden ja weiterhin angezeigt, nur halt Pop-ups nicht. Ich finde es äußerst nervig, wenn ich erst mal hundert Fenster wegklicken muss. Außerdem ist die Werbeart nicht mehr Zeitgemäß. Schreckt auch viele Besucher ab.

Fiete
Fiete

Mit Ghostery seh ich nichts von dem Unfug.

F**k the police! ;)

Tom
Tom

Inzwischen gehört es scheinbar zum guten Ton, sich als Webseiten-Betreiber über Werbeblocker aufzuregen. Langsam wird das alles nur noch lächerlich. Wenn sich eine Webseite ausschließlich über blinkende zufällig eingebundene Schrottwerbung finanziert, dann hat sie halt einfach keine Berechtigung.
Vielleicht gehört es inzwischen auch einfach dazu mal seine Gehirnzellen anzustrengen und nicht nur User genierieren und dann Werbung schalten bis der Arzt kommt.

Als Problem werden hier immer die bösen Adblock Nutzer oder gar Adblock selbst genannt. Es hat sich bestimmt niemand mal gedacht "Oh, dezente und für mich interessante Werbung. Na die werde ich mal blocken".
Wenn ich nur an diese Webseiten-Hintergrund ändernden penetranten riesen Werbebanner denke, krieg ich Ausschlag!

Teppiche

Weder gmx noch web noch irgend eine andere Webseite wird mich jeh daran hindern das beste Addon der Welt zu nutzen! Adblock - Die Zeite von Banner und Flash Werbung sind lange vorbei dem sollten sich auch die beiden Mail anbieter stellen

Atilla

Und wieder ein guter Grund, Gmail-Kunde zu werden, zu sein und zu bleiben.

Heiko

Nachdem ich vor kurzem zum ersten Mal einen Adblocker getestet hatte war ich schon baff, dass alles gefiltert wird. Als Seitenbetreiber der sehr wenig Werbung einsetzt, um seine Seite etwas zu refinanzieren ist das schon ein Schlag ins Gesicht. Bei Popups und Unmengen von Ads kein Problem, aber vollständig ausblenden.... Gibt es evtl ein Wordpress Plugin, das Adblock Nutzern die Seite nicht / mit Hinweis anzeigt? Absolut nachvollziehbar was UI da macht...

Stephan Jäckel

Da wären wir dann bei des Pudels Kern: Seit Jahren verkauft die Online-Branche "zielgenaue" Werbung und die Nutzerinnen und Nutzer sind doch nur genervt von den Werbeeinblendungen. Wenn die Werbung zielgenau wäre, wer würde sich dann genervt fühlen?

Werbeblocker sind die Folge der Tatsache, dass die Kosten für den Betrieb von Webseiten mit der Weiterentwiclung im Internet zunehmen, nicht abnehmen und dass die Renditeerwartungen der Investoren immer weiter steigen. Und da wird dann halt noch mehr und noch mehr Werbung geschaltet und mit Tags dann "zielgruppengenau" das neue Kreuzfahrtsonderangebot neben dem Prozessbeginn gegen den Kapitän der Costa Concordia platziert.

Werbung wird im Internet neben Content aufhören müssen zu werben und stattdessen einen Mehrwert zu bieten bzw. einen Mehrwert darzustellen. Werbeblocker bieten derzeit den Mehrwert Überflüssiges zu beseitigen. Wo ein Werbebanner nicht gezeigt wird, da sinken vermeintliche Zeiten für Seitnaufbau und Datentransfervolumen. Würde "Werbung" den Besuchern einer Website einen Mehrwert bieten, sie würden sie nicht nutzen oder auf ausgwählten Seiten abschalten.

So aber haben wir es mit Apellen von Seitenbetreibern wie auch hier bei t3n zu tun, die - statt bessere Werbung von Werbetreibenden zu verlangen - auf eine gewisse Schmerzlosigkeit bei Nutzerinnen und Nutzern hoffen. Ist das noch Websitemanagement? Ist es zielgenau, wenn meine Werbung pauschal verschwindet, auch wenn sie echten Mehrwert bietet (nicht nur Kaufargumente), nur weil andere Werbetreibende nicht begrifen, dass die Zeit für Werbung im Internet vorbei ist, ja vielleicht niemals wirklich da war?

Durchschnittnutzer werden Adblocker sicherlich deinstallieren, wenn sie "richtig" manipuliert werden. Andere werden sich Wege suchen diese Nutzer zu erreichen und zu informoieren und zu warnen. Und vielleicht, nur vielleicht, wird sich auch irgendwo mindestens ein Mensch überlegen, dass es in Geschäftsmodellen darum geht nicht Wwrbung zu liefern, sondern Nutzen und Mehrwert! Und nein, dafür zu sorgen, dass Inhalte im Internet kostenlos zu lesen sind, das ist kein Mehrwert von Werbung, das ist eine Folge des Umstandes, dass Inhalte um Werbung herum erfolgreich an Werbetreibende verkauft werden (als Werbeumfeld) , nicht als Anknüpfungspunkt für die Mehrwerte des Leistungsanbieters auf der Suche nach Interessenten und Kunden.

nonanon
nonanon

Ich verstehen nicht wie die Deaktivierung des Adblockers Einnahmen generrieren soll? Ich klick doch sicher nicht auf Werbung,,, und so lange es keine Werbung gibt die so Sinnvoll ist das sie nicht als Werbung vermarktet werden muss wird sich das auch nicht ändern. ;)

Werbung ist fast immer Verlogen und Manipulative, im Internet nicht ganz so schlimm wie im TV aber dennoch.

Was ist mit meinen Schutz den Schutz meiner Psyche. Wenn man sich solcher Manipulativer Propaganda aussetzen lassen muss dann kommt das Psychoterror gleich. Diese Werbe Organisationen sollen froh sein das sie niemand deswegen Verklagt!!

ScanDummy
ScanDummy

Es ist schön zu sehen, das die AdBlocker nun endlich Erfolg haben und die Seitenbetreiber gezwungen werden, über ihre Werbestrategie nachzudenken. Durch Aggressivität, Penetranz und Ignoranz hat man noch nie wirklich etwas erreicht … leider paar sich jetzt auch noch Unseriösität dazu.
Was da gerade passiert ist bewusste Panikmache und Täuschung mit Vorsatz. Es gibt keinen Beweis, das AdBlock AddOns Bankpasswörter ausspionieren, im Gegenteil, durch das blockieren von Werbung wird sogar die Sicherheit der Nutzer um ein vielfaches erhöht.
Dies ist die mieseste und hinterlistigste Campagne, die ich je gegen das blocken von Werbung erlebt habe.
Ihr solltet eigentlich langsam wissen, das man mit "Bildzeitungssprüchen" bei niemandem was erreicht.
Werbung war einst ein Mittel, um die Kosten der Onlineangebote zu stützen und abzufangen. Heute sind sie "Haupteinnahmequelle" … eine Quelle die sich immer mehr zur datenschutzrechtlichen Gefahr entwickelt und nicht nur wegen seiner nervigen Ausbreitung sondern gerade wegen seiner Datenschutzgefahr geblockt werden muss.
Es müssen & werden offensichtlich noch viele werbetreibende Pleite gehen, damit man endlich merkt, das wir uns nicht verarschen lassen. Wir haben das Recht gegen Werbung vorzugehen und der Willkür der Werbetreibende einen Riegel vorzuschieben. Und wir werden es weiterhin tun, so lange bis wir gehör gefunden haben.

Markus
Markus

Auch wenn Web.de und Co nun "Nachgebessert" haben:

Wen ein Addon die Sicherheit der Seite einschränkt, dann überarbeitet halt die Seite bitte so das kein Addon die Sicherheit der Seite einschränken kann ;)

Marvin
Marvin

Christoph, Du täuschst hier aber auch, wenn Du sagst, dass es eine üblere Täuschung als auf mancher Phishing-Website sei.

Mir übrigens komplett egal. Benutze aus Gründen keinen Adblocker und bin in diesem Laden sowieso kein Kunde.

Mike
Mike

In Amerika geht schon alles in Richtung Premium Content... blockt ihr mal alle brav eure Werbung, dann gibt es hier bald auch nichts mehr kostenlos.

Florian L.
Florian L.

Da sich 1&1 so ziemlich mit allen Angeboten in rechtlichen Grauzonen bewegt, ist das leider keine Überraschung. Vielleicht sollten sich die Verantwortlichen mal Gedanken machen, ob man mit einem positiven Firmenimage nicht doch mehr zahlende Kunden gewinnt, als mit Abzockmethoden.

Gerri
Gerri

@Andre: Auch die "Nachrichten" die man da oft zu lesen bekommt sind bezeichnend. Mich überrascht da nichts mehr!

Christoph S. Ackermann

WTF??? Geht ja gar nicht - üblere Täuschung als manche Phishing-Website...

Markus
Markus

Sollte ein Fall für den Verbraucherschutz werden. Web.de und die Firmen dahinter sind dort ja eh keine Unbekannten mehr....

Philip

Diese Kampagnen dürften aus meiner Sicht bald kippen. Hier werden unhaltbare Aussagen missbraucht, um ahnungslose User zu verunsichern. Das ist ein unseriöser und hilfloser Versuch. Leider ein sehr schlechter Stil.

Andre
Andre

Wer es nötig hat, seinen Nutzern durch billigste Tricks Pro-Mail Accounts unterzujubeln und diese dann durch dubiose Anwaltskanzleien einzuklagen, wird auch vor anderen halblegalen Maßnahmen und Nutzerverdummung nicht zurückschrecken mehr (Werbe)-Umsatz zu erzeugen.

Sehr schade...

Thomas D.
Thomas D.

Es ist schon ziemlich zweifelhaft, aber natürlich KÖNNTEN Adblocker (wie jede andere Extension auch) ein Bankpasswort abfangen. Rechtlich wird man dem kaum begegnen können.

Man wird ja auch nicht gezwungen, so etwas zu deinstallieren, obwohl ich mir manchmal wünschen würde, dass Adblocker tatsächlich draußen bleiben müssen. Einfach weil ich weiß, wie viel Arbeit in Angeboten wie T3N & Co. stecken. Mal abgesehen von Layern und Popups stört es im Zeitalter von DSL wohl doch nicht wirklich, wenn da ein paar bunte Bildchen mehr geladen werden. (Nein, ich verdiene mein Geld NICHT mit Adblock-relevanter Werbung).

Jonas
Jonas

Ob dieser weg so ganz legal ist, wage ich zu bezweifeln.
Hier wird dem User bewusst unter Zuhilfenahme falscher, oder zumindest nicht einwandfrei gesicherter Tatsachen, eine zu einer Handlung aufgerufen, ja für weniger webaffinen Nutzern eigentlich schon fast aufgezwungen.

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