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„Universal Analytics“ entwickelt Google-Analytics-Tracking weiter

„Universal Analytics“ entwickelt Google-Analytics-Tracking weiter

Am Freitag hat „Universal Analytics“ aus der geschlossenen Beta-Phase entlassen. Das Tool ermöglicht es Google-Analytics-Nutzern, Cross-Channel- und Cross-Device-Tracking umzusetzen und alle Wege und Geräte eines Kunden von der Produktrecherche bis hin zum Kaufabschluss zu verfolgen. Denn eines ist klar: Nutzer bewegen sich im Netz schon lange nicht mehr nur auf einer Plattform und mit einem Gerät.

„Universal Analytics“ entwickelt Google-Analytics-Tracking weiter

„Universal Analytics“ geht auf Multi-Device-Verhalten von Kunden ein

Im Oktober 2012 wurde „Universal Analytics“ auf der Summit 2012 in Mountain View vorgestellt und auch prompt in einer geschlossenen Beta-Phase getestet. Marketer und Conversion-Experten auf der ganzen Welt jubelten bei dem Gedanken, dass mit dem Tool quasi ein neues Zeitalter des Trackings eingeläutet wird. Was Google mit diesem Dienst nämlich anstrebt, darf nicht minder als eine kleine Revolution bezeichnet werden.

Zum Status Quo: Ein Kunde ist interessiert an einem Produkt. Der Interessierte recherchiert abends am heimischen Notebook, was das Produkt kann, vergleicht morgens auf dem Weg zur Arbeit auf seinem Tablet oder Smartphone die Preise in verschiedenen Web-Shops und entschließt sich mittags im Büro am PC, das Produkt zu kaufen. Bisher war es Shopping-Plattformen nicht möglich, den Zusammenhang zwischen der Aufmerksamkeit erweckenenden Kampagne, die den Kunden zur Recherche bewegt hat, und dem letztendlichen Kaufabschluss automatisch herzustellen. Dabei bewegen sich laut Google mehr als 90 Prozent der Nutzer im Internet auf diese Art und Weise.

“Universal Analytics” für Laptop, Tablet und Smartphone
Mit „Universal Analytics“ kann man nun Kaufprozesse auch über verschiedene Geräte hinweg tracken.

Google Analytics ändert sein Tracking-Konzept daher grundlegend. Jegliche oben beschriebene Hardware wird künftig ins Reporting mit einbezogen. Und auch Offline-Kunden will Google miteinbeziehen. Dazu sollen künftig auch Daten aus CRM-Tools in Google Analytics importiert werden. Telefonisch oder in Geschäften abgeschlossene Käufe werden somit über kurz oder lang auch berücksichtigt.

Wie richtet man „Universal Analytics“ ein?

Damit die unterschiedlichen Erhebungsmethoden durchgeführt werden können, müssen Webseiten-Betreiber einen neuen JavaScript-Code-Snippet in ihre Webseite einbauen, der laut Google wesentlich flexibler als der alte Google-Analytics-Snippet sein soll und der dem Anwender zudem mehr Möglichkeiten gibt, seine Daten anzupassen. Um an den neuen „Universal-Analytics“-Code zu kommen, müsst Ihr Euch einfach unter der Verwaltung Eures Google-Analytics-Accounts eine neue „Web Property“ anlegen. Wer einen neuen Account einrichtet, wird bereits im Anmeldeprozess mit dem neuen Feature konfrontiert.

Im Folgenden werdet Ihr gefragt, welchen Google-Analytics-Code Ihr verwenden wollt. Zudem bekommt Ihr einen Blick über die Vor- und Nachteile des klassischen Google Analytics und dem neuen „Universal Analytics“.

Universal Analytics vs. Klassisches Analytics
Neben der Auswahlmöglichkeit beim Einrichten einer neuen Web Property werden die Vor- und Nachteile von „Universal Analytics“ aufgezeigt.

Auch im Google Tag Manager, der Webseiten-Betreibern bei der Integration und Verwaltung von Tracking-Codes hilft, kann man inzwischen ein entsprechendes Tag setzen. Im offiziellen Blogpost wurde zudem angekündigt, dass auch bald eine Anleitung zur Migration des alten Tracking-Codes auf den „Universal-Analytics“-Code für bereits bestehende Accounts herausgebracht wird.

Tiefergehende Informationen zu „Universal Analytics“, wie man das Feature einrichtet, wie die Nutzungsrichtlinien sind und wie es um die Sicherheit und den Datenschutz steht, kann man auch im Google Support-Center finden.

Weiterführende Links

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5 Antworten
  1. von Tom am 25.03.2013 (13:41 Uhr)

    Weiß jemand grob das Prinzip hinter dem "Cross-Device-Tracking" erläutern? Cookies und selbst Fingerprinting als Bindeglied dürften ja ausfallen. Übergibt man die IDs von registrierten Kunden an Google? Ist das in Deutschland datenschutzrechtlich überhaupt noch erlaubt?

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  2. von mediajunky am 25.03.2013 (16:39 Uhr)

    Das würde mich auch interessieren. Wenn es da einen einfachen technischen Weg gäbe, hätten das doch alle Analyse-Tools schon lange an Bord. Eigentlich kann es doch nur über eindeutige Benutzer-Accounts (z.B. eines Webshops) oder IP-Adressen laufen?

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  3. von GAnalyticsBlog am 25.03.2013 (20:37 Uhr)

    Hey,

    es wird mit einer ID realisiert, die sich UID (Unique User ID) nennt. Hierfür muss man dem User natürlich zu einem Login bewegen, ansonsten wird die Wiedererkennung schwer bzw. nicht möglich sein.

    Ganz wichtig zum Thema Datenschutz: Die Vergabe der UID darf natürlich nur anonymisiert passieren, d. h. personalisiert Daten sind immer noch tabu.

    Hier gibt es übrigens noch einmal alle Ankündigungen zu Universal Analytics aus dem letzten Jahr: http://ganalyticsblog.de/analytics-features/universal-analytics-alle-ankundigungen-des-google-analytics-summit-2012/

    Viele Grüße

    Mario

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  4. von Andreas Ostheimer am 25.03.2013 (21:51 Uhr)

    Grandioses Tool dieses Universal Analytics. Die Integration mit dem Tag Manager macht jegliche andere Tracking Software unnötig. Das ist bedenklich.

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  5. von Hannes am 26.03.2013 (11:01 Uhr)

    Habe nur ich das Gefühl oder werden die t3n Artikel insgesamt immer oberflächlicher, d.h. flacher? Na ja, hängt wahrscheinlich mit dem hochgelobten Flatdesign zusammenhängen. Dafür wird es sicher bald auch einen neuen Begriff geben. Mein Vorschlag: Flat-SEO.

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