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So erstellst du bessere „Unsubscribe“-Pages

So erstellst du bessere „Unsubscribe“-Pages

Dass sich Menschen von eurem abmelden, ist unvermeidlich. Wir zeigen euch, wie ihr eine Unsubscribe-Page erstellt, die vielleicht doch den einen oder anderen Nutzer zum Bleiben motiviert, ohne dabei zu nerven.

So erstellst du bessere „Unsubscribe“-Pages

Unsubscribe-Pages. (Foto: eddiedangerous / Flickr Lizenz: CC BY 2.0 Bearbeitung: t3n.de)

Es gibt verschiedene Gründe, warum jemand euren Newsletter abbestellen möchte. Eine Möglichkeit könnte beispielsweise eine sinkende Qualität eures Contents sein. Vielleicht versendet ihr euren Newsletter aber auch einfach zu oft oder aber die Interessen des Abonnenten haben sich mit der Zeit verändert. Möglich ist aber auch, dass ein ehemaliger Leser eures Newsletters seit geraumer Zeit nicht mehr wirklich in eure E-Mails geschaut hat, und vielleicht schlicht vergessen hat, welche tollen Informationen ihr darüber vertreibt. So jemanden solltet ihr nach Möglichkeit natürlich nicht verlieren. Ihm die Kündigung des Newsletter-Abonnements so schwer wie möglich zu machen, kann und sollte aber nicht die Lösung sein.

Newsletter: 5 Tipps für eine bessere Unsubscribe-Page

Newsletter-Marketing: So sollte eure Unsubscribe-Page besser nicht aussehen. (Screenshot: highspot.com)
Newsletter-Marketing: So sollte eure Unsubscribe-Page besser nicht aussehen. (Screenshot: highspot.com)

1. Biete Optionen an

Laut einer Untersuchung der Salesforce-Tochter ExactTarget melden sich 54 Prozent aller Nutzer von einem Newsletter ab, weil er zu häufig versendet wird. Daher kann es sich lohnen, euren Lesern auf der Unsubscribe-Page eine Option anzubieten, um den Newsletter einfach seltener zu bekommen. Statt einmal pro Woche könntet ihr diesen Kunden zweimal im Monat einen Newsletter anbieten. Laut einer Studie, die von dem E-Mail-Marketing-Dienstleister BlueHornet durchgeführt wurde, sollen für eine solche „Opt-Down“-Methode immerhin 47 Prozent der Konsumenten bei der Kündigung eines Newsletter-Abonnements empfänglich sein.

2. Erkundige dich nach den Gründen

Selbst wenn ihr einen Abonnenten nicht zum Bleiben bewegen könnt, lohnt es sich die Informationen über die Gründe einzuholen. Eine Möglichkeit wäre es, ein solches Feedback per Multiple-Choice-Fragebogen einzuholen. Detailliertere Angaben könntet ihr allerdings auch über ein zusätzliches Feld für persönliche Gründe erfragen. So oder so solltet ihr diese Informationen aber auch regelmäßig auswerten, wenn ihr nicht noch mehr Abonnenten verlieren möchtet.

3. Erinnere Nutzer an die Vorteile

Manche Nutzer haben unter Umständen schlichtweg vergessen, welche sinnvollen Informationen regelmäßig in eurem Newsletter stehen. Sie solltet ihr dezent darauf hinweisen, was euer Newsletter alles bietet. Einen interessanten Weg dazu ging vor einigen Jahren beispielsweise die Organisation Charity: Water. Sie boten Nutzern auf der Unsubscribe-Page zwei Möglichkeiten: Statt sich wie geplant auszutragen, konnten die Besucher sich auch ein Video anschauen. Letztlich sollen sich etwa sieben-mal mehr Menschen für das Video statt für die Kündigung des Newsletter-Abos entschieden haben.

4. Sei ein Mensch

Niemand hat ein größeres Problem damit, sich von einem Computerprogramm zu verabschieden, das regelmäßig E-Mails verschickt. Daher ist es wichtig, eine möglichst persönliche Note für die Texte und Aufmachung der Unsubscribe-Page zu finden. Der persönliche Touch könnte immerhin bei einem Teil der Nutzer dazu führen, dass sie es sich noch einmal überlegen.

5. Biete Alternativen an

Ja, Facebook mit seiner sinkenden organischen Reichweite ist in vielen Fällen keine wirkliche Alternative zu einem viel gelesenen Newsletter. Dennoch solltet ihr die Chance nicht verpassen, die scheidenden E-Mail-Leser auf eure Social-Media-Profile aufmerksam zu machen. Damit verliert ihr sie wenigstens nicht vollständig.

via blog.hubspot.com

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Eine Antwort
  1. von Matthias Kohlhoff am 19.12.2014 (16:25 Uhr)

    Wenn ich mich entschieden habe, einen Newsletter abzubestellen, dann möchte ich das mit EINEM Klick erledigen. Ich will keine Fragen mehr beantworten. Auf der Abmeldeseite ist der Leser bereits verloren. VORHER muss z.B. mit Hilfe von nützlichen Inhalten der Leser "gehalten" werden. Wenn ein NL mit seinem Inhalt Nutzen stiftet, dann wird er von der Zielgruppe gelesen. Wenn es nur ein uninteressantes Werbepamphlet ist, dann nicht.

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