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Marketing

Wie Unternehmen Online-Marketing einsetzen können

    Wie Unternehmen Online-Marketing einsetzen können

Die rasant wachsende Verbreitung der mobilen Internetnutzung bietet insbesondere kleineren Unternehmen enorme Möglichkeiten, auf sich aufmerksam zu machen. Ob lokal, sozial oder mobil, dem Online-Marketing sind heutzutage kaum mehr Grenzen gesetzt. Eine von den bekannten „Wimmelbüchern“ inspirierte Infografik illustriert Ansatzpunkte für KMU, in einen aktiven Dialog einzutreten und potenziellen Neukunden maßgeschneiderte Angebote in Echtzeit zu übermitteln.

Online-Marketing: Zielgerichtet und personalisiert

Angesichts global agierender Online-Händler und Online-Services-Plattformen haben es kleinere Unternehmen schwer, sich auf dem Markt zu behaupten. Aber auch die Nischenmärkte, in die sich die lokalen Firmen zurückgezogen haben, sind zunehmend stärker umkämpft. Dieser Herausforderung steht aber die große Chance gegenüber, mit ein wenig Aufwand zielgerichtetes und personalisiertes Online-Marketing betreiben zu können. Schließlich sind die meisten Menschen heutzutage fast permanent online, sogar unterwegs. Die „Schöne neue Online-Welt“, die Tobias Kerstin von WinLocal erstellt hat, zeigt einige dieser neuen Online-Marketing-Möglichkeiten.

So findet etwa die Familie Schneider, deren Hotel bei Ankunft im Urlaubsort überraschend überbucht ist, mithilfe einer Online-Recherche am WLAN-Hotspot eine neue Unterkunft in einer Pension. Ausschlaggebend für die Wahl war offenbar, dass die Pension 4 positive Bewertungen erhalten hat. Ein Metal-Fan scannt mit seinem Smartphone auf einem Plakat von Celine Dion (sic!) einen QR-Code, über den er beim sofortigen Online-Ticketkauf 10 Prozent einspart. Bei der Recherche in einem Online-Preisvergleichsportal kann der Mopedladen um die Ecke mit dem günstigsten Vespa-Angebot punkten und kann sich wahrscheinlich über einen neuen Kunden freuen.

"Schöne neue Online-Welt" - Wie Unternehmen Online-Marketing einsetzen können

Natürlich gibt es auf dem Online-Marketing-„Wimmelbild“ noch mehr Möglichkeiten zu entdecken, wie kleine Unternehmen und lokale Händler mit Kunden in Kontakt treten und mithilfe von Bewertungsportalen, Kartendiensten und Rabattaktionen Neukunden gewinnen und bestehende Kunden halten können. In Zeiten, in denen auch lokale Unternehmen mit globalen Anbietern konkurrieren, ist Umdenken gefragt – ohnehin schon seit Jahren, aber mit der Zunahme der Smartphone-Nutzung noch verstärkt. Positive Bewertungen im Netz und Einträge des eigenen Ladens oder Services in einem Kartendienst sind neben personalisierten Angeboten wichtige Faktoren für die Kaufentscheidung eines Kunden. Ladenbesitzer können etwa mit den sogenannten Location Based Services auf sich aufmerksam machen.

Weiterführende Links zum Thema Online-Marketing:

Schöne neue Online-Welt – Marketing-Chancen für KMU - WinLocal

Innovative Beispiele aus Mobile- und Social Commerce - t3n-Magazin

Das große Online-Marketing “Wimmelbild” für lokale Unternehmen - KennstDuEinen

Finde einen Job, den du liebst zum Thema Online Marketing, SEO

4 Reaktionen
Fingru
Fingru
09.05.2012, 18:59 Uhr

Gut zusammengefasst. Ich bin auch der Meinung, dass gerade kleine Unternehmen verstärkt auf Online-Marketing setzen sollten. Man hat die Möglichkeit mit relativ geringem Aufwand eine große Masse an potenziellen Kunden zu erreichen. Zudem ist Online-Marketing meist relativ preiswert. Wo gibt es solche guten Marketingmöglichkeiten in der Offlinewelt? Da würde mir spontan nicht sehr viel einfallen.

Antworten

Cihat80
Cihat80
09.05.2012, 19:24 Uhr

Der geringe Aufwand ist ein Trugschluss. Gerade in Zeiten der Informationsflut ist es wichtig den richtigen und für die Zielgruppe relevanten Content zu erstellen. Das nimmt ein gewisses Maß an Zeit in Anspruch.

Gerade wegen genau dieser Denkweise scheitern viele KMUs an einem guten Einstieg in die komplexe Welt des Online Marketings.

Wenn die Strategie passt und die Unternehmensrelevanten Ziele definiert sind, kann Online Marketing sehr effizient sein. Das braucht aber auch Zeit, Geduld und die nötigen Kenntnisse in dem Bereich. Theoretisch erreicht man zwar eine Masse an Nutzern, allerdings geht Qualität vor Quantität.

Trotzalledem sind Online Marketing Maßnahmen für Unternehmen ein Must have. Nur die Strategie dahinter muss passen sonst ist es vergebene Liebesmüh.

Gruß
Cihat80

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huettenzauber
huettenzauber
09.05.2012, 22:41 Uhr

>>>So findet etwa die Familie Schneider, deren Hotel bei Ankunft im Urlaubsort überraschend überbucht ist, mithilfe einer Online-Recherche am WLAN-Hotspot eine neue Unterkunft in einer Pension. <<>>Ausschlaggebend für die Wahl war offenbar, dass die Pension 4 positive Bewertungen erhalten hat. <<>>Ein Metal-Fan scannt mit seinem Smartphone auf einem Plakat von Celine Dion (sic!) einen QR-Code, über den er beim sofortigen Online-Ticketkauf 10 Prozent einspart. <<>>Bei der Recherche in einem Online-Preisvergleichsportal kann der Mopedladen um die Ecke mit dem günstigsten Vespa-Angebot punkten und kann sich wahrscheinlich über einen neuen Kunden freuen.<<<
So etwas gibt es eigentlich auch schon lange nicht mehr in real life

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i nfografik Online-Marketing
i nfografik Online-Marketing
10.05.2012, 00:34 Uhr

IHKs sollten sowas organisieren um die Eintrittshürden zu verringern .
Zentrale Systeme fehlen auch oder sind jeweils einzeln zu erlernen (myhammer, blauarbeit) (autoscout, mobile.de) (immoscout und konkurrenten ) (diverse Reise-Portale)... . Sowas ist sehr lästig. De facto sind viele Restaurants bei lieferando, pizza.de usw. gleichzeitig eingetragen. Evtl. unterscheiden aber sich die Mindesbestell-Höhen für Aufpreislose Lieferung oder Konditionen je nach Anbieter-Provisionen.

Ebenso die Apps. Wieso muss ich am iPhone dasselbe Produkt in 10 Apps zehn mal Scannen ? Wieso hat nicht jeder Supermarkt seine Warenbestände suchbar in Zentraldatenbanken ? Bei Kaufda fehlen möglicherweise auch Kataloge mancher Supermarkt-Ketten.
Wieso gibts keine Zentralverzeichnisse bzw. Data-Hubs für sowas ?
Wer mal WiFi-Verzeichnisse oder andere Lokal-Anbieter-Verzeichnisse nutzt merkt mal die Dünnheit der Datenbestände.
Das ist als ob es 10 gelbe Seiten gäbe und jeder Gewerbebetrieb nur in 1-3 Stück eingetragen ist. Das die Wegstrecken davon unnötig länger werden (=unwirtschaftliche Zeitverluste) weil man die näheren Anbieter nicht kennt,

Auch Rentner und Hausfrauen suchen am SmarTV oder Ipad oder am Netbook nach Produkten, Anbietern usw.
Wenn man aber z.b. in Köln-Berg wohnt und "Druckerpatronen Köln-Berg" sucht, kriegt man vermutlich viele Versender. Also genau das was man nicht will. Man will nämlich echte lokale Anbieter wo man mal eben vorbeilaufen und deren Öffnungszeiten man gleich im Web mikroformatiert sieht und sich ins Kontakt-Adress-Buch reinziehen kann wie die Öffnungszeiten aller Supermärkte auf dem Lande wo alle bis auf 1-3 Stück im Umkreis von 10-15km schon um 20 Uhr schliessen. Diese angeblich so kewlen lokalen Google-Dienste klappen auf dem Lande kaum und überwiegend eher in Google-City, in Laufweite um die Google-Headquarters herum und vielleicht noch in Großstädten wie Berlin und größer.
Microformate und vielleicht auch strukturierte Tags (neudeutsch: "semantic web") könnten sowas vielleicht aktiv durchsetzen. Leider kümmerts keinen. Weil Manager Leute haben die für sie einkaufen. Wenn ich die Gelben Seiten wäre, würde ich sowas als Additional Data inclusive Bewertungen ("Druckerpatronen nur HP und Canon, kein Epson") in den Online-Apps und Web-Verzeichnis einführen. Der Moped-Shop hat sicher 1-2 Hauptlieferanten bzw. Haupt-Marken mit denen er eingetragen sein will. Oder man sucht keinen Abus-Shop sondern einen BKS-Shop.

Im TV war mal eine US-Manufaktur für Western-Hüte. Da meinte er, man könnte mit Google zielgenau die Werbung (Adlink ? Adwords?) schalten und auch viel Zeit damit verplempern. Er könnte genau die Budgets festlegen und je nach Auslastung mehr oder weniger weit Werbung schalten.
Wer also z.b. ständig auf Messen ist (Weltmarktführer, Hidden Champions,... in unbekannten Kleinstädten auf dem Lande) und gewissen Marketingaufwand betreibt, für den ist es möglicherweise einfacher als für den kleinen Händler oder Friseur oder Handwerker. Da gehen vielleicht xx% Wirtschaftsleistung verloren weil es zu kompliziert und riskant (Abmahnungen, Impressums-Gesetze, Jugend-Medien-Schutz-Staatsvertrags-Verordnungen,...) ist.

Wenn die guten Sachen nur im Internet zu haben sind und man keine Handwerker findet, die es korrekt verbauen, sollen die nicht jammern wenn die Aufträge weniger werden.
Man findet z.B. niemanden oder nur sehr schwer der preisgünstig UMTS- (bzw. LTE)-Aussen-Antennen anbringt oder im Grenzgebiet DVB-T-Richtantennen ins Nachbarland zeigen lässt um TV-Österreich o.ä. zu empfangen wie bei DrDish vor Jahren mal gezeigt wurde. Oder zwei (oder mehr) 5-Euro-UMTS-Tapeflats auf alten Handies macht zusammen 2*56k und die Handies brauchen nicht mal Edge können und ist besser als Minutenabrechnung für ISDN oder Modem. Für Millionen No-DSL-Betroffene wäre das eine Befreiung.

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