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Uptime: Einfaches Website-Monitoring mit Node.js und MongoDB

Uptime ist ein Werkzeug für Remote Website Monitoring und besteht aus frei verfügbaren Open-Source-Komponenten wie Node.js, , MongoDB und . Wir stellen euch die Features von Uptime kurz vor.

Uptime: Einfaches Website-Monitoring mit Node.js und MongoDB
Uptime Website Monitoring mit webbasiertem Dashboard

Web-Dashboard und detaillierte Berichte zur Serververfügbarkeit

Mit Uptime kann man mittels asynchroner HTTP-Requests auf Basis von Node.js beliebig viele Websites gleichzeitig beobachten. Dabei kann die Überwachungsfrequenz nach Bedarf eingestellt werden. Die Node.js-Anwendung Uptime wurde von Francois Zaninotto entwickelt und kann bei GitHub herunter geladen werden. Uptime steht unter MIT Lizenz und nutzt selbst nur Open-Source-Software. Die JavaScript-Bibliothek Socket.IO sorgt für sofortige Benachrichtigung, wenn eine der überwachten Websites Probleme hat. Alle Verfügbarkeitsstatistiken mit Details zu Up-/Downtime und Antwortzeiten werden für weitere Berichte in MongoDB gespeichert. Highcharts visualisiert zusätzlich die Monitoring-Werte als animierte Chartdiagramme. Für die Benutzeroberfläche des webbasierten Uptime-Dashboards wurde das bekannte Bootstrap-Framework von Twitter verwendet. Auch eine komplette API stellt Uptime zur Verfügung, um eigene Monitoring-Anwendungen damit entwickeln zu können.

Die Installation von Uptime erfolgt, wie bei anderen Node.js-Anwendungen auch, über wenige Zeilen in der Konsole:

Uptime Installation

Nach dem Starten des Uptime-Skriptes über "node app.js" ist das Webinterface standardmäßig auf dem Server unter Port 8082 zu erreichen:

Uptime Web-Dashboard

Über die Uptime-Weboberfläche kann man beliebig viele URLs von Servern eingeben, die man beobachten möchte. Kurze Zeit später erscheinen die ersten Monitoring-Ergebnisse zu den eingegebenen URLs. Diese Video zeigt die recht einfache Installation und Uptime in Aktion:

Bei Bedarf kann die Standardkonfiguration von Uptime in der default.yaml Datei nach Belieben angepasst werden:

Uptime YAML Konfiguration

Weitere Tipps zu Uptime, wie man z.B. das Uptime-Dashboard als eigenen Prozess oder auf einem separaten Server betreibt, um Performanceprobleme zu vermeiden oder Plugins für Zusatzfunktionalitäten ergänzt, findet ihr auf der GitHub-Seite zu Uptime.

Weiterführende Links:

Bildnachweis für die Newsübersicht: aka Trevor Manternach / flickr.com, Lizenz: CC-BY

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5 Antworten
  1. von Martin Brüggemann am 22.05.2012 (11:24 Uhr)

    Cooles Open-Source-Projekt! Gibt zwar genug Uptime-Bezahldienste, aber gerade wenn man sein eigenes Verfügbarkeits-Dashboard (z.B. für einen Saas-Service) implementieren möchte, ist das Projekt toll.

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  2. von Michael am 22.05.2012 (11:33 Uhr)

    Ich habe mir Uptime schon vor einigen Wochen angeschaut und finde es sehr interessant. Leider fehlt jedoch der große Bereich der Non-HTTP-Checks.

    Ich würde gern mit einer Monitoring-Lösung auch meinen IMAP-, POP3- und SMTP Service monitoren lassen, bzw. frei definierbare TCP-Ports testen können. Nur HTTP ist zwar ein Anfang aber noch nicht wirklich brauchbar für einen halbwegs ernsthaften Einsatz. Und soweit ich Node.JS kenne dürfte das nicht allzu schwer sein.

    Wenn diese Features dazukämen wäre ich durchaus bereit mir es im Detail anzuschauen, zu installieren und zu testen.

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  3. von Thomas am 22.05.2012 (12:19 Uhr)

    Sieht sehr interessant aus!

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  4. von Simon am 22.05.2012 (12:19 Uhr)

    Wir bieten einen ähnlichen Dienst kostenfrei unter http://www.wemonit.de an. Was mir bei Uptime im Gegensatz zu unserem Dienst fehlt, ist die Prüfung von mehreren Standorten parallel um zu überprüfen, ob die Webseite wirklich "überall" sauber und performant zu erreichen ist.

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  5. von Marki am 14.12.2012 (14:34 Uhr)

    @Simon das ist kein Monitoring Dienst sondern Open Source Software.

    Fahre ganz gut mit dem Monitoring Deinst von http://www.serveralert24.eu/

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