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URL-Shortener: Twitter klaut zwei Zeichen bei Tweets mit Links

Ab Februar 2013 haben Twitter-User bei Tweets mit integrierten Links zwei Zeichen weniger zur Verfügung. Der URL-Shortener von , t.co, bekommt dann 22 statt bisher 20 Zeichen in einem Tweet reserviert. Bei HTTPS-Links sind es künftig 23 statt bisher 21 Zeichen. Während Freizeit-Twitterer von der geplanten Änderung nicht viel mitbekommen dürften, sollten App-Entwickler ihre Anwendungen entsprechend updaten.

URL-Shortener: Twitter klaut zwei Zeichen bei Tweets mit Links
2006: Twitter (Bild: ©iStockphoto.com/Erikona)

URL-Shortener t.co: Twitter ab Februar mit neuen Vorgaben

Damit sinkt die Zahl der zur Verfügung stehenden Zeichen in einem Tweet von 120 auf 118 (117 bei einem HTTPS-Link). Tweets ohne Links bleiben natürlich von den Änderungen unbeeinflusst. Die leicht verlängerten t.co-Links sollen ab 20. Februar 2013 generiert werden. App-Entwicklern gibt Twitter noch bis zum 6. Februar Zeit, um die Änderungen bei seinem URL-Shortener umzusetzen. Betroffen sind die beiden Schlüssel-Wert-Paare: "short_url_length": 22, und "short_url_length_https": 23, wie Twitter mitteilt.

URL-Shortener: Twitter verlängert auf 22 Zeichen (c) The Next Web

Zu den Gründen für die Änderungen bei seinem URL-Shortener hält sich Twitter bedeckt. Klar ist, mit zwei Zeichen mehr erhöht sich natürlich die Zahl der gekürzten URLs, die Twitter speichern kann – diese geht jetzt bereits in die Billionen, wie The Next Web berichtet. Allerdings könnte die Verlängerung des Linkverkürzers auch bedeuten, dass Twitter zusätzlichen Platz benötigt, um weitere Verweis-Optionen für seine Analyse-Plattform unterzubringen, mit der die Performance der t.co-Links gemessen wird.

Vor rund einem Jahr hatte Twitter die Verwendung seines URL-Shorteners t.co für alle in Tweets verwendeten Links verpflichtend gemacht. Als Vorteile gelten, dass die so gekürzten Links nicht als gekürzte Links sichtbar werden und zahlreiche zusätzliche Statistik-Optionen bereitstehen, die nun vielleicht noch ausgebaut werden könnten – aber das ist reine Spekulation.

Fotonachweis für die News-Ansicht: ©iStockphoto.com/Erikona

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