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US-Grenzschutz fragt ab sofort Social-Media-Profile vor der Einreise ab

    US-Grenzschutz fragt ab sofort Social-Media-Profile vor der Einreise ab
Wer in die USA einreisen will, muss eine Erklärung abgeben. Künftig könnten auch Social-Media-Passwörter verlangt werden. (Bild: Shutterstock-NAN728)

Die umstrittene Änderung in der Informationsabfrage bei Touristen wurde umgesetzt, seit dieser Woche ist die Abfrage der Social-Media-Konten aktiv.

Social-Media-Accounts beim ESTA-Antrag

Im Juni sorgte die US-Grenzschutzbehörde mit ihrem Antrag auf eine Änderung der Informationsabfrage für Aufregung. Jetzt ist die Neuerung, dass bei der Einreise von Touristen auch Social-Media-Profile abgefragt werden dürfen, tatsächlich umgesetzt worden.

Die Änderung betrifft Personen, die im Rahmen des Visa-Waiver-Programms einreisen. Bei dem Ausfüllen des dafür notwendigen ESTA-Antrags ist ab sofort ein Drop-Down-Menü mit einer Auswahl an Social-Media-Portalen wie Facebook und Twitter zu finden, bei dem die Antragsteller ihren Usernamen ausfüllen können. Die Eingabe ist laut der Behörde optional.

(Bild: Shutterstock-Chad McDermott)
Die US-Grenzschutzbehörde setzt ihren umstrittenen Vorschlag, Social-Media-Profile von Touristen abzufragen, um. (Bild: Shutterstock-Chad McDermott)

Eingabe optional

Eine Sprecherin erklärt gegenüber Politico, das mit der Maßnahme „potenzielle Gefahren identifiziert“ werden sollen. Nur weil jemand die Social-Media-Profile nicht angibt, soll nicht die Einreise verboten werden. Access Now, eine Non-Profit-Organisation für Menschenrechte im digitalen Zeitalter, befürchtet aber, dass sich Touristen eingeschüchtert fühlen und die Accounts zur Sicherheit angeben. Datenschützer hatten schon im Jui den Vorschlag stark kritisiert und rechnet damit, dass andere Länder ähnliche Einreisebestimmungen umsetzen werden.

via www.cbsnews.com

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4 Reaktionen
Sunlite
Sunlite

Aus Sicht des Landes absolut nachvollziehbar und meines Erachtens ein logischer Schritt. Datenschutz ist ohnehin überbewertet und faktisch tot.

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lrrm

jeder arbeitgegber macht das gleiche. nur die sagen dir nicht, dass sie es machen.

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DHæb
DHæb

Mit dem kleinen Unterschied, dass man durch die bloße Nichterwähnung seiner Profile in der Unbedenklichkeitseinstufung auf einmal deutlicher schlechter dasteht.

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Lars
Lars

Deswegen sollte man (für seinen echten Namen) kein Profil habnen, oder wenn es unbedingt sein muss, generell mehrere Identitäten verwenden.

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