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Entwicklung & Design

Moot: Kostenlose Diskussions- und Forenplattform für Websites aller Art

    Moot: Kostenlose Diskussions- und Forenplattform für Websites aller Art

Vor rund einer Woche ist die Beta-Version der Diskussions- und Forenplattform Moot gestartet. Sie bietet Webseitenbetreibern die Möglichkeit, per JavaScript einfache Kommentar- und Forenfunktionen einzubinden. Wenn die Entwickler ihren Plan einhalten und fehlende Features zeitnah nachschieben, könnte sich Moot zu einer starken Alternative altbekannter Dienste wie Disqus oder Livefyre entwickeln.

Das US-Startup Moot versucht, Probleme zu lösen, die der alten Forenzeit entstammen. Per JavaScript können Seitenbetreiber ihre Webseite um integrierte Kommentar- und Forenfunktionen erweitern, die flexibel und modern gestaltet sind. Seit nunmehr dreieinhalb Jahren arbeiten die Macher an diesem Projekt, heißt es im Unternehmensblog. Vor rund einer Woche hat das dreiköpfige Team der Öffentlichkeit eine erste Beta-Version präsentiert, für die sich interessierte Nutzer über die Projektwebsite anmelden können.

Kleiner Client, schnelle Installation

Das Team des US-Startups besteht aus Courtney Couch, Telo Piirainen und Janne Lehtinen. Erstgenannter hat sich in der Vergangenheit als Seriengründer in Portland einen Namen gemacht. Piirainen und Lehtinen sind in der Entwicklerszene als Macher der JQuery Tools bekannt. Laut eigener Aussagen haben die drei Moot in mehreren Anläufen entwickelt, dessen Client jetzt lediglich 27 Kilobyte groß ist.

Die Installtion von Moot bedarf wenig Aufwand.

Nach der Registration führt Moot neue Nutzer durch die Installation – die überraschend einfach von der Hand geht. Im Head müssen Nutzer lediglich Verweise auf Stylesheet, jQuery-Bibliothek und Moot-Applikation platzieren. Im Body wird der Link zum persönlichen Forum gesetzt, der in dieser Form als Platzhalter dient.

Moot ist flexibel und modern

Die Art der Darstellung lässt sich beeinflussen: Moot unterstützt vom Start weg Kommentare ohne und mit Hierarchien. Per CSS können Seitenbetreiber weitere Veränderungen an Farbe, Font und Größe vornehmen. Um Spam zu vermeiden, setzt der Webdienst auf die Unterstützung von Akismet, dem weithin bekannten und vorinstallierten WordPress-Plugin. Je nach Bedarf können Seitenbetreiber nur die Kommentar- oder Forenfunktion integrieren. Was Moot allerdings auszeichnet, ist die Kombination beider Plattformen.

Eine ausgereifte Suchfunktion spricht für die Diskussions- und Forenplattform.

Bei der Entwicklung habe man sich auf wenige wichtige Funktionen konzentriert, erklären die Macher auf TechCrunch. Kommentatoren können beispielsweise keine Fotos oder Videos integrieren. Diese Funktionen müssten Seitenbetreiber bei Bedarf selbst einarbeiten. In die relevanteren Bestandteile einer Diskussions- und Forenplattform wie etwa der Suchfunktion habe man dafür viel Zeit investiert, was oben dargestellte Features beweisen.

Moot: Eine Alternative zu Disqus und Co.?

Sollten die Macher ihren Plänen gerecht werden und sich alsbald den angekündigten Funktionen der kommenden Version widmen – darunter E-Mail-Benachrichtigungen und Datenexport – könnte sich der Service als Alternative zu Diensten wie Disqus und Livefyre etablieren. Bislang ist die Benutzung nur eingeschränkt empfehlenswert: Die Inhalte der Moot-Foren werden nicht von Suchmaschinen indexiert, wodurch ein wichtiger Traffic-Kanal ausbleibt. Seitenbetreiber, die sich daran nicht stören, finden alle Informationen zur Anmeldung und Installtion in der Dokumentation des Service.

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Eine Reaktion
Konstantin (Gutscheinraupe)

Hallo, der letzte Absatz ist wohl aktuell noch entscheidend. Solange der Inhalt nicht von Suchmaschinen indexiert wird, bleibt Moot uninteressant. Scheint aber dennoch eine interessante Alternative zu Disqus zu sein. Werde mir die Beta aber trotzdem anschauen. Viele Grüße.

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