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US-Startups planen Passagierflüge mit Elektroflugzeugen in zehn Jahren

    US-Startups planen Passagierflüge mit Elektroflugzeugen in zehn Jahren

(Bild: Zunum Aero)

US-Startups und etablierte Anbieter wollen innerhalb der nächsten Dekade Elektroflugzeuge für Passagierflüge fit machen. Die sind leiser und umweltfreundlicher, allerdings hakt es noch bei den Akkus.

Elektroflugzeuge: Schon 2027 im Einsatz?

Dank Tesla sind Elektroautos im Straßenverkehr auf dem Vormarsch, auch die etablierten Autobauer sind auf den Zug aufgesprungen. Eine ähnliche Entwicklung vollzieht sich gerade in der Luft. Dort wollen einige Startups aus den USA sowie traditionelle Flugzeughersteller innerhalb der nächsten zehn Jahre elektrische Passagierflüge ermöglichen. Schon Anfang der 2020er-Jahre will etwa Zunum Aero, das von Boeing und Jetblue finanziert wird, Regionalflüge mit Elektroflugzeugen anbieten.

Elektroflugzeuge: Zunum Aero will elektrische Regionalflüge anbieten. (Bild: Zunum Aero)

In der vergangenen Woche hatte Zunum Aero dazu den Bau einer Flotte von Elektroflugzeugen angekündigt. Die Flugzeuge sollen für Flüge bis 1.100 Kilometer gedacht sein. Es haben allerdings lediglich zehn bis 50 Menschen Platz in den Elektroflugzeugen, wie Technology Review berichtet. Größere Flugzeuge plant das Startup Wright Electric. In den Wright One genannten Flugzeugen sollen bis zu 150 Menschen befördert werden können.

Allerdings sollen die Flugzeuge mit einer Akkuladung nur 500 Kilometer weit kommen. Das reicht aber immerhin für Flüge zwischen London und Paris. Das Unternehmen befindet sich eigenen Angaben zufolge in Gesprächen mit der britischen Billigfluglinie Easyjet, wie BBC Online schreibt.

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Elektroflugzeuge: Umweltfreundlich und leise

Der Vorteil der Elektroflugzeuge: Sie könnten den enormen Treibhausgasausstoß der Luftfahrtbranche senken helfen. Außerdem sind sie sehr viel leiser als herkömmliche Flugzeuge. Das dürfte vor allem Menschen, die in der Nähe von Flughäfen wohnen, künftig enorme Erleichterung verschaffen. Ein Problem sehen Luftfahrtexperten derzeit aber in der Akkutechnologie. Die müsste noch stark verbessert werden, damit Elektroflugzeuge die geplanten Reichweiten auch wirklich liefern können.

An neuartigen Flugzeugen arbeiten auch etablierte Anbieter wie Boeing, der mit einem Brennstoffzellen-Flugzeug experimentiert. Siemens stellte mit einem selbst entwickelten Elektromotor in dem Kunstflugzeug Extra 330LE Ende März zwei Geschwindigkeitsrekorde auf. Airbus hat dagegen sein Elektroflugzeug-Projekt E-Fan schon wieder aufgegeben. Der E-Fan hatte 2015 rein elektrisch den Ärmelkanal überquert. Stattdessen kündigte Airbus Anfang März mit Pop.Up seine Vision eines elektrisch betriebenen Lufttaxi-Systems an.

via www.heise.de

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2 Reaktionen
jaschmidtuss
jaschmidtuss

Es stimmt einfach nicht, dass Elektro-Mobile, wie Autos, Flugzeuge oder Fahrrader keinen Treibhausgasausstoß haben. Vielleicht kann man ihn verringern. Aber die Artikel heutzutage lesen sich immer so, als sei Elektro sauber. Das ist schlicht falsch, dass Flugzeug muss gebaut werden, es fällt viel Logistik an, und beides produziert CO2. Dazu kommt noch, dass die Akkus aus seltenen Erden sind, welche einen enormen Produktionsaufwand haben, bei dem viel CO2 Ausstoß stattfindet und die Umwelt durch die Extraktion der seltenen Metalle stark belastet wird durch Chemie. Und dann muss ja auch Strom produziert werden - durch Kohle z.B. Alles andere als "sauber" so ein Elektroflugzeug. Was wäre dir Alternative? Diese Vielfliegerei endlich mal stoppen durch hohe Umweltauflagen. Wenn wir unseren Kindern noch eine lebenswerte Erde hinterlassen wollen, sollten wir endlich damit anfangen uns gesund zu schrumpfen.

Warum nehmt ihr sowas nicht Mal mit auf in den Artikel, dann wäre er um einiges differenzierter und informativer.

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Claude
Claude

Zudem kommt das Problem der Ladezeit. Die Flugzeuge sind heute ja max. 2 Stunden am Boden

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