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Usability leicht gemacht: So gestaltest du User-Interfaces für deine Mutter

Usability leicht gemacht: So gestaltest du User-Interfaces für deine Mutter

Wer kennt das nicht? Das Telefon läutet und die Mutter ist am Apparat – aber nicht, um sich nach dem Wohlbefinden zu erkundigen, sondern weil sie mal wieder Computer-Probleme hat. Das können Designer nutzen, um die einer Website zu verbessern.

Usability leicht gemacht: So gestaltest du User-Interfaces für deine Mutter

Nicht nur Online-Shops sollten die Usability ihrer Website auf dem Zettel haben. Das Thema ist für jeden Seitenbetreiber ein entscheidender Erfolgsfaktor. Der Ansatz von Tony Gines ist so genial wie simpel: Beim Design von nutzerfreundlichen User-Interfaces sollte man immer die freundlichste Person im eigenen Leben im Hinterkopf haben – seine eigene Mutter. In seinem Blogbeitrag „Designing for Your Mother“ geht der UX/UI-Chef von iFixit genau auf diese Thematik ein. Wir haben die wichtigsten Punkte seiner Argumentation zusammen gefasst. Den vollständigen, englischsprachigen Artikel gibt es hier.

Gines geht es im Kern darum, dass User-Interfaces so nutzerfreundlich sein sollten, dass Besucher einer Website immer wieder vorbei schauen. Seiner Ansicht nach sollte man seine eigene Mutter bei folgenden Aspekten immer im Hinterkopf haben, wenn man eine neue Website oder ein neues Interface gestaltet.

Gebotene Funktionen einer Website gehören zur Usability dazu. Jedoch sollten Designer genau erklären, wie diese genutzt werden können. Screenshot: xxx
Gebotene Funktionen einer Website gehören zur Usability dazu. Jedoch sollten Designer genau erklären, wie diese genutzt werden können. (Screenshot: Tony Gines)

Usability auch für alte Browser gewährleisten

Ältere Menschen nutzen oftmals auch ältere Browser. Sicher kann man seinen Eltern auch den aktuellen Chrome, Firefox oder andere Browser verordnen – in der Realität haben sich viele aber an den Internet Explorer gewöhnt. Der Umstieg fällt schwer und ist vielen Anwendern zu mühsam. Diese Art von Besuchern macht in der Regel nicht den Browser für schlechte Usability verantwortlich, sondern die besuchte Seite. Das sollten Designer bedenken.

Viele Features erfordern viele Erklärungen

Websites und insbesondere Soziale Netzwerke bieten häufig viele unterschiedliche Features. Gelegenheitssurfer werden von der Funktionsfülle oft erschlagen und wissen gar nicht, welches Feature sich nun genau wie auswirkt. Gines rät daher dazu, dem Nutzer immer ganz genau zu erklären, welche Aktion was zur Folge hat.

Poweruser erkennen sofort, welche Icons für welche Funktionen stehen. Man kann die Usability für weniger versierte Nutzer verbessern, wenn man stattdessen Worte wählt. Screenshot: Tony Gines
Poweruser erkennen sofort, welche Icons für welche Funktionen stehen. Man kann die Usability für weniger versierte Nutzer verbessern, wenn man stattdessen Worte wählt. (Screenshot: Tony Gines)

Usability: Worte sagen mehr als Icons

Wer täglich online unterwegs ist, hat sich an die Sprache des Internet gewöhnt und weiß: Will ich etwas löschen, suche ich nach einem Mülltonnen-Icon. Älteren Nutzern ist diese Ikonografie aber oft nicht geläufig, so dass sie schnell verzweifeln, wenn sich Funktionen hinter Icons verbergen.

Mehr Tipps für bessere Usability

Weitere Tipps für bessere User-Interfaces aus der Feder von Tony Gines befassen sich unter anderem mit dem Fakt, dass die eigene Mutter in der Regel kein Poweruser ist, dass mehr nötige Klicks auf einer Website nicht unbedingt schlecht sein müssen und worauf Designer beim Redesign einer Website achten sollten. Hier noch mal der Links zum Original-Beitrag: „Designing User Interfaces for Your Mother“.

Weiterführende Links zum Thema „Usability“

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3 Antworten
  1. von Stefan am 14.08.2013 (10:40 Uhr)

    Zur Korrektur: In der Überschrift "gestaltet", da fehlt ein s.

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