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Marketing

10 User-Onboarding-Tools, die deine App nach vorne bringen

    10 User-Onboarding-Tools, die deine App nach vorne bringen

(Grafik: Shutterstock)

Der erste Blick zählt - vor allem beim User-Onboarding. Wir haben zehn Tools rausgesucht, die euch dabei unterstützen, eure App wachsen zu lassen.

Was ist eigentlich User-Onboarding?

Installieren sich Nutzer eine neue App auf ihr Smartphone, sehen sie sich häufig mit einer ganzen Reihe an Buttons, Menüs und Funktionen konfrontiert, deren Sinn und Zweck nicht immer auf Anhieb zu erschließen sind. Dem Nutzer den Einstieg zu erleichtern, ohne ihn jedoch durch umständliche Erklärungen abzuschrecken, ist die Hauptaufgabe für Designer und Entwickler.

Schon in unserem Beitrag „Das perfekte User-Onboarding: Was UX-Designer von Super Mario lernen können“ wurde deutlich, dass immer wieder Nutzer mit aufploppenden Tooltips begrüßt oder per Wischgeste durch eine ganze Flut an vorgeschalteten Erklärungsscreens gejagt werden. Damit Benutzer diese Informationen richtig wahrnehmen und ihr die richtigen Tools verwendet, haben wir eine Liste mit zehn hilfreichen Tools erstellt.

1. Appcues

user-onboarding-appcues
(Screenshot: appcues.com)

Appcues erlaubt dir zu 100 Prozent codefreies Onboarding. So können Vermarkter das Onboarding erstellen und optimieren, ohne das Entwickler ihre Arbeit unterbrechen müssen.

Neben den Basis-Onboarding-Funktionen kann man weitere Features verwenden, die zum gewünschten Produkt führen oder zum „Aha-Effekt“ verhelfen. Das sind unter anderem Ankündigungen von neuen Produkten, Produkt-Touren, Features melden und A/B-Tests, die helfen, die Ergebnisse des Onboardings einzusehen und so den Ablauf zu optimieren.

Bei den Preisen habt ihr die Auswahl zwischen monatlicher oder jährlicher Zahlweise. Bei monatlicher Zahlung kostet das „Bootstrap“-Paket 99 US-Dollar für 1.000 monatliche Durchschnitts-User.

2. Progress-Bar mit intro.js

(Screenshot: introjs.com)
(Screenshot: introjs.com)

Eine Progress-Bar im Onboarding kann die Konversation um 40 Prozent steigern, sagt Kamo Asatryan. Und intro.js, ein zehn Kilobyte kleiner Step-by-Step-Guide, macht es möglich. Eine Fortschritts-Anzeige, die du deinem Onboarding hinzufügst und dem Benutzer signalisiert, in welchem Schritt er sich gerade befindet.

3. Feedback mit Qualaroo

(Screenshot: quaraloo.com)
(Screenshot: quaraloo.com)

Wer Erfolg haben will, muss wissen, wonach seine Benutzer suchen oder was sie haben wollen. Qualaroo bietet ein Umfrage-Tool, das individuell angepasst werden kann. Du bestimmst, wann und in welcher Form die Umfrage auftauchen soll. Qualaroo verspricht die richtige Frage dem richtigen Benutzer zu stellen.

Wer sich erst mal ein Bild von Qualaroo machen will, kann das mit der 14-Tägigen-Testversion tun. Für kleine Unternehmen bietet sich die Small-Business-Version bei jährlicher Abrechnung für 63 US-Dollar im Monat an.

4. Chatte mit Olark

(Screenshot: olark.com)
(Screenshot: olark.com)

Mit Olark werden Live-Chats auf deiner Website erstellt. Sie geben dem Besucher die Möglichkeit, eine direkte Anlaufstelle bei Problemen zu haben. Außerdem: Mit Olark kann während des Onboarding-Prozesses automatisch nach Benutzerfeedback gefragt werden. So erhältst du eine ehrliche Antwort, da sich der Benutzer im Onboarding-Prozess befindet und hilft, den Prozess zu optimieren.

Preislich fahrt ihr am günstigsten mit einem Zweijahresvertrag für das Gold-Paket mit 12 US-Dollar im Monat, einem sogenannten „Operator“ und allen Core-Features.

5. Push-Nachrichten mit Leanplum

(Screenshot: leanplum.com)
(Screenshot: leanplum.com)

Inzwischen sind wir rund um die Uhr am Handy und Push-Nachrichten können Konversationen um 40 Prozent steigern. Mit Tools wie Leanplum kannst du personalisierte Push-Nachrichten, die auf User-Aktionen basieren, verschicken und deine Nutzer zurück in die App holen. Die Preise werden leider nicht direkt offensichtlich, aber wer Leanplum erst mal nur testen will, kann das mit der 30-tägigen-Testversion machen – Infos über Preise gibt es auf Anfrage.

6. Heatmaps mit Appsee

(Screenshot: appsee.com)
(Screenshot: appsee.com)

Meistens bekommen wir durch verschiedene Tools schon einiges an Input über die Bedienung einer App. Mit Appsee kannst du deine User-Gesten, Touch-Gesten und Echtzeit-In-App-Analytics einsehen. Durch das Einsehen verschiedenster Gesten und deren Resultate hast du die Möglichkeit, deinen Onboarding-Prozess an den richtigen Stellen zu optimieren.

Appsee passt sich den Kunden an, vor allem haben sie ein Herz für Startups und bieten dementsprechende Preise an. Eine 14-tägige-Testversion gibt es auch. Wie so oft: Wer die Enterprise-Version will, muss Appsee direkt kontaktieren.

7. Support-Tickets mit Help Scout

(Screenshot: helpscout.com)
(Screenshot: helpscout.com)

Help Scout erstellt automatisch ein Ticket für Kunden, die ein Problem mit einem deiner Produkte haben. Ebenso erstellt Help Scout ein eigenes Benutzerprofil, kategorisiert automatisch ähnliche oder gleiche Tickets und bringt Features wie einen integrierten Live-Chat mit.

Mach dir mit der 15-tägigen-Testversion ein Bild von Help Scout und starte danach mit der kostenlosen Standard- oder Plus-Version für entweder 20 US-Dollar oder 40 US-Dollar im Monat und pro Benutzer.

8. Apptimize

(Screenshot: apptimize.com)
(Screenshot: apptimize.com)

Apptimize ist ein Tool, um das Onboarding deiner App mit A/B-Tests zu flankieren. Laut dem CEO, Nancy Hau, ist gute Verständlichkeit das A und O einer App: “If you don’t nail onboarding your developers may as well have been drinking beers instead of building those features that no one saw.”

A/B-Tests einfach gemacht: Es genügt einfach den Content hochzuladen und deinem Onboarding-Flow hinzuzufügen.

Du kannst zwischen „Launch“, „Launch+Optimize“ und „Enterprise“ auswählen. Launch und Lauch+Optimize sind bis 10.000 monatliche aktive Nutzer kostenlos – ab 25.000 Nutzer kostet die günstigste Version 150 US-Dollar im Monat.

9. Wistia

(Screenshot: wisita.com)
(Screenshot: wisita.com)

Oft kommt uns eine „echte“ Erklärung viel attraktiver vor und hilft schneller Probleme zu lösen. Mit Wistia kannst du Onboarding-Erklärungsvideos oder -Informationsvideos erstellen. Durch Wistia bekommt dein Onboarding nicht nur eine gewisse Persönlichkeit, sondern du wirst auch lernen, komplexere Prozesse in kleinere Prozesse zu brechen.

Laut dem CEO von Wistia, Chris Savage, liegt das Ziel eines Videos darin, den Benutzern etwas fühlen zu lassen. Ein Video ist ein gutes Mittel Zeit zu sparen, aber darüber hinaus ist es die beste Möglichkeit, Emotionen und menschliche Verbindungen zu skalieren.

Fünf Videos bekommst du kostenlos – allerdings mit Wistia-Branding. Ab 25 Videos zahlst du 25 US-Dollar pro Monat ohne Branding. Ein Upgrade ist laut Wistia jeder Zeit möglich.

10. Tooltips mit JavaScript oder jQuery

Und zu guter Letzt: Wer von den genannten Tools nicht überzeugt ist, kann mit JavaScript oder jQuery immer noch selbst Hand anlegen. Es gibt eine große Auswahl an kostenlosen Tooltip-Plugins für JavaScript und jQuery – hier ist eine Liste von 73 Open-Source Tooltip-Plugins.

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Eine Reaktion
Klaus
Klaus

Die Hälfte der genannten Tool haben überhaupt nichts mit Onboarding zu tun, sondern mit Nutzerfeedback oder anderen Themen. Ich empfehle der Redaktion sich mal etwas näher mit Samuel Hulick zu beschäftigen und nicht unreflektiert irgendwelche Buzzword-Artikel zu posten.

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