t3n News Startups

Ruckzuck zum Geldsegen! Mit diesem Tool versorgen Gründer ihren Wunschinvestor mit Echtzeit-Zahlen

Ruckzuck zum Geldsegen! Mit diesem Tool versorgen Gründer ihren Wunschinvestor mit Echtzeit-Zahlen

Verhandlungen mit Investoren sind für Gründer eine oftmals zähe Angelegenheit. VentureFund, ein neuer Online-Dienst, will das ändern.

Ruckzuck zum Geldsegen! Mit diesem Tool versorgen Gründer ihren Wunschinvestor mit Echtzeit-Zahlen

(Foto: Mockerie/t3n)

 

Mit VentureFund schneller zum Investment

Die Beziehung zwischen Gründern und Investoren könnte anfangs komplizierter kaum sein. Während Gründer mit aller Macht versuchen, einen Geldgeber von sich und ihrer Idee überzeugen, wollen letztere vor allem Einblick in das Zahlenwerk des Startups erhalten. So werden unzählige E-Mails verschickt, aufwändige Reportings gestaltet und zähe Verhandlungen geführt. Bis der Handschlag erfolgt und das erste Risikokapital auf dem Konto landet, vergehen oft Monate.

Mit VentureFund lassen sich Startup-Kennzahlen einfach mit Investoren teilen. (Screenshot: VentureFund.io)
Mit VentureFund lassen sich KPIs einfach mit Investoren teilen. (Screenshot: VentureFund.io)

Mit VentureFund soll dies der Vergangenheit angehören. Der neue Online-Dienst ermöglicht es Gründern, ihre Wunschinvestoren in Echtzeit mit erfolgskritischen Kennzahlen zu versorgen. Dazu docken Startups ihre Datenquellen einfach an den Dienst an, unterstützt werden unter anderem Google Analytics, das App-Tracking-Tool mixpanel sowie die Payment-Dienste Braintree und Stripe. Die Daten werden aggregiert und in einem optisch ansprechenden Dashboard aufbereitet.

Der Dienst funktioniert damit wie ein KPI-Dashboard mit dem Unterschied, dass Gründer diese Daten mit auf der Plattform registrierten Investoren über einen „Connect“-Button teilen können. Vorteil: Gründer müssen keine händischen Reportings mehr erstellen, Investoren hingegen sind jederzeit über die Entwicklung eines Startups informiert. Das senkt die Hürde für ein Investment.

Schon namhafte Investoren an Bord

Y-Combinator-Partner Michael Seibel ist bei VentureFund schon an Bord. (Screenshot: t3n)
Y-Combinator-Partner Michael Seibel ist bei VentureFund schon an Bord. (Screenshot: t3n)

Bereits vor zwei Jahren war VentureFund an den Start gegangen, damals allerdings noch mit der Idee, über die Plattform direkt in Startups investieren zu können. Inzwischen wurde das Modell leicht angepasst und der Fokus auf die Vereinfachung des Datenaustauschs gelegt. Das scheint jetzt auch das Interesse zahlreicher Investoren-Größen aus dem Silicon Valley hervorgerufen zu haben. Zum Start wirbt VentureFund mit der Möglichkeit, über 150 Geldgebern aus den Kreisen von Google Ventures, 500 Startups, Andreessen Horowitz und Y Combinator einen Echtzeit-Zugriff auf das eigene Zahlenwerk zu gewähren.

Wünschenswert wäre allerdings noch eine stärkere Beteiligung auch deutscher Investoren und Venture-Kapital-Firmen. Zudem fehlt es offenbar noch an einer Anbindung von PayPal-Transaktionen, die besonders für deutsche Startups sinnvoll wäre. Bis es soweit ist, sollten Gründer den Dienst dennoch im Auge behalten, da sich mit anderen Plattformen wie Mattermark oder Compass immer mehr Dienste auf das vereinfachte Management von für Startups und Investoren relevante Kennzahlen konzentrieren.

via thenextweb.com

Vorheriger Artikel Zurück zur Startseite Nächster Artikel
Eine Antwort
  1. von Josef am 11.02.2016 (17:24 Uhr)

    Wenn man bedenkt dass für die Mehrheit der Investoren Finanzdaten einen eher untergeordneten Wert haben, ist der Sinn der Plattform fraglich. Es mag zwar ein hilfreiches Tool sein, um Daten offenzulegen, allerdings steht an Nummer 1 für Business Angels und VCs das Gründerteam. Um sich von diesem überzeugen lassen, werden die langwierigen Prozesse mit mehrfachen Interviews sicherlich nicht vermeiden lassen.

    Antworten Teilen
Deine Meinung

Bitte melde dich an!

Du musst angemeldet sein, um einen Kommentar schreiben zu können.

Jetzt anmelden

Mehr zum Thema
Entrepreneurship für Deutschland: Wie diese Initiative Gründer unterstützen will
Entrepreneurship für Deutschland: Wie diese Initiative Gründer unterstützen will

Zehn Punkte, ein Ziel: Die Initiative „Entrepreneurship für Deutschland“ will die Position von Startups hierzulande verbessern. Wie das gehen soll, hat sie auf einer Podiumsdiskussion erklärt … » weiterlesen

„Wir sind das neue Google!“: Diese Parolen können sich Gründer getrost sparen
„Wir sind das neue Google!“: Diese Parolen können sich Gründer getrost sparen

Dein Startup ist das neue Google? Ihr habt keine Konkurrenz und eure Investoren stehen schon Schlange? Dann hört besser auf mit dem leeren Gründergeschwätz. Im Rahmen unserer Themenwoche … » weiterlesen

Startup-Airport: primeCrowd will Jungunternehmer unbürokratisch mit Fremdkapital versorgen
Startup-Airport: primeCrowd will Jungunternehmer unbürokratisch mit Fremdkapital versorgen

Die österreichische Crowdinvesting-Plattform primeCrowd will als „Startup-Airport“ fungieren und setzt auf einen persönlichen Kontakt zwischen Jungunternehmern und Investoren. » weiterlesen

Alle Hefte Jetzt abonnieren – für nur 35 €

Kennst Du schon unser t3n Magazin?