Du hast deinen AdBlocker an?

Es wäre ein Traum, wenn du ihn für t3n.de deaktivierst. Wir zeigen dir gerne, wie das geht. Und natürlich erklären wir dir auch, warum uns das so wichtig ist. Digitales High-five, deine t3n-Redaktion

News

Verizon bestätigt Yahoo-Übernahme – bekommt aber Rabatt wegen Hackerangriffen

    Verizon bestätigt Yahoo-Übernahme – bekommt aber Rabatt wegen Hackerangriffen

Verizon wird Yahoo übernehmen. (Foto: Ken Wolter / Shutterstock.com)

Der US-Telekomkonzern Verizon bekommt das Webgeschäft von Yahoo wegen der beiden Hackerangriffe auf Nutzerdaten des Online-Unternehmens deutlich günstiger als zunächst vereinbart.

Verizon bestätigt offiziell die Übernahme von Yahoo – muss dafür aber deutlich weniger zahlen als geplant. Wie der Konzern mitteilte, sinkt der Preis aufgrund der Cyberattacken auf 4,48 Milliarden US-Dollar. Das bedeutet einen satten Rabatt von 350 Millionen Dollar bei den Übernahmekosten. Die Zahlung leistet Verizon in bar. Im zweiten Quartal in diesem Jahr soll die Übernahme planmäßig abgeschlossen sein. Ursprünglich hatte Verizon angekündigt, aufgrund der Hacker-Vorfälle eine Milliarde Dollar weniger zu zahlen.

Mehr als eine Milliarde Nutzer waren vom Datendiebstahl betroffen

Die Übernahme war vergangenen Juli beschlossen worden, kurz danach wurden die Cyberattacken auf Yahoo bekannt. Betroffen waren davon 2013 und 2014 mehr als eine Milliarde Nutzer – damit handelt es sich bis heute um den bisher größten Datendiebstahl aller Zeiten, die auf ein Unternehmen verübt worden sind.

Anzeige

Verizon und Yahoo einigen sich auf weitere Kompromisse

Neben dem niedrigeren Kaufpreis vereinbarten Verizon und Yahoo nun auch einen Kompromiss zur gemeinsamen Bewältigung von Rechtskosten im Zusammenhang mit den Hackerattacken.

Verizon plant, die Such-, E-Mail- und Messengerdienste sowie den Bereich Online-Werbung mit seiner Tochter AOL zu kombinieren. Neue Einnahmen sollen unter anderem durch mobile Videos und Werbung generiert werden, um weitere Einnahmen abgesehen vom Mobilfunkmarkt geltend machen zu können. Ob der Vorsprung zu Google und Facebook durch die Neuerungen kleiner wird, ist jedoch fraglich.

Mit Material von dpa

Ebenfalls interessant: 

Finde einen Job, den du liebst

Schreib den ersten Kommentar!

Du musst angemeldet sein, um einen Kommentar schreiben zu können.

Jetzt anmelden

Hinweis

Du hast gerade auf einen Provisions-Link geklickt und wirst in Sekunden weitergeleitet.

Bei Bestellung auf der Zielseite erhalten wir eine kleine Provision – dir entstehen keine Mehrkosten.


Weiter zum Angebot