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Yahoo: Passwörter nach Datenleck so schnell wie möglich ändern

    Yahoo: Passwörter nach Datenleck so schnell wie möglich ändern
Yahoo könnte bald zu Verizon gehören. (Foto: Katherine Welles / Shutterstock.com)

Nach dem vielleicht größten Datendiebstahl der Geschichte fordert Yahoo die Nutzer auf, ihre Passwörter zu ändern. Bei Verizon weckt das Datenleck jetzt Zweifel.

Yahoo: Sicherheitsfragen ändern, wenn diese auch bei anderen Diensten genutzt wurden

Yahoo-Nutzer sollten sofort ihr Passwort ändern, rät Yahoos Sicherheitschef Bob Lord in einem Blogeintrag. Anlass dafür ist der Hackerangriff auf Yahoo, bei dem Daten von rund 500 Millionen Nutzerkonten gestohlen wurden. Lord zufolge sollten mindestens alle Nutzer, die ihr Passwort seit dem Jahr 2014 nicht geändert haben, tätig werden. Da auch Antworten auf die Sicherheitsfragen zum Schutz des Kontos gestohlen wurden, hat Yahoo diesen Weg zum Überwinden des Passwortes nach eigenen Angaben teilweise abgestellt. Das Unternehmen rät zudem Nutzern, die die gleiche Frage auch bei anderen Onlinekonten nutzen, diese zeitnah zu ändern.

Yahoo will die betroffenen Nutzer per E-Mail über weitere Schritte informieren. Da sich allerdings auch Betrüger mit gefälschten Sicherheitshinweisen an Yahoo-Nutzer wenden könnten, weist das Unternehmen darauf hin, dass die Hinweismail keine Anhänge oder Links zum Anklicken enthalten wird. Auch werden keine persönlichen Daten abgefragt. Vermeintliche Mails von Yahoo mit Anhängen, Links oder der Abfrage persönlicher Daten sollten ungelesen gelöscht werden.

Für viele Yahoo-Nutzer stellt sich nun zugleich die Frage, mit welchem neuen Passwort sie ihr Konto schützen können. Nach Empfehlung des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) besteht ein sicheres Passwort aus mindestens zwölf Zeichen, darunter Groß- und Kleinbuchstaben, Zahlen und Satzzeichen. Nach Möglichkeit kommt das Passwort nicht in Wörterbüchern vor und ist nicht aufgrund persönlicher Kenntnisse über die Person leicht zu erraten – Namen der Kinder oder des Partners etwa sollten tabu sein. Jedes Nutzerkonto braucht zudem ein eigenes Passwort, das man regelmäßig ändern sollte.

Bietet ein Dienst eine Zweifaktor-Authentifizierung an – also zum Beispiel einen Sicherheitscode, der erst nach Eingabe des richtigen Passworts auf das Mobiltelefon gesandt wird –, so sollte dieser Service für zusätzliche Sicherheit genutzt werden, empfiehlt das BSI.

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Verizon überprüft Interesse an Yahoo-Übernahme

Das Datenleck weckt auch Zweifel bei der künftigen Muttergesellschaft Verizon. Der US-Telekommunikationsanbieter hatte im Juli eine Übernahme des angeschlagenen Kerngeschäfts von Yahoo für 4,8 Milliarden Dollar angekündigt.

Der BBC-Journalist Dave Lee zitiert Verizon auf Twitter mit der Aussage, der Konzern „überprüfe sein Interesse“ in Bezug auf Yahoo nun. Bei den Daten gehe es um Namen, E-Mail-Adressen, Telefonnummern, Geburtsdaten und verschlüsselte Passwörter, teilte das US-Unternehmen am Donnerstag mit. Es seien nach derzeitigem Kenntnisstand keine Passwörter im Klartext oder Kreditkarten- und Bankkonto-Informationen entwendet worden.

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