Phosphor verwandelt Videos in Quellcode
Die Funktionsweise von Phosphor ist schnell erklärt: Der Nutzer lädt eine Videodatei in das Tool. Phosphor teilt das Video in kleine Blöcke auf und untersucht die Änderung zwischen einzelnen Frames. Alle benötigten Bildstücke werden anschließend in mehreren großen Grafiken gespeichert und per JavaScript in einem Canvas-Element dargestellt, so dass eine flüssige Bewegung entsteht, die alle gängigen Browser abspielen. Allerdings sollte man nur Videos verarbeiten, deren Inhalt sich nur geringfügig verändert, ansonsten ufert der Speicherbedarf der Phosphor-Animationen schnell aus.
Interaktive und manipulierbare Animationen
Dank der Zusammensetzung aus JavaScript und CSS lassen sich die Animationen auch erweitern und bearbeiten. So ließe sich zum Beispiel eine Rotation mit der Maus realisieren, wie man sie oft in Shop-Systemen vorfindet. Ideal eignet sich Phosphor auch zur Umsetzung kurzer Screencasts, etwa zur Demonstration von Funktionen einer Smartphone-App. Auf der Herstellerseite finden sich tolle Anwendungsbeispiele. Phosphor ist ab sofort im Mac App Store für 9 Euro erhältlich.








von Ludwig König via facebook 30.01.2013 (16:10Uhr) 1.
wie geil ist das denn?? :-)
von Tom Kirschner via facebook 30.01.2013 (16:16Uhr) 2.
http://www.divergentmedia.com/phosphor/galleryFunktioniert ja prächtig. Wieviel Speicherplatz wohl so ein phospor "video" benötigt?
von Thomas Quensen via facebook 30.01.2013 (17:20Uhr) 3.
Die Beispielgalerie kommt auf ganze 14MB :(
von Maik Reinke via facebook 30.01.2013 (20:41Uhr) 4.
Ich checke noch nicht ganz den Sinn. Für meine Filme nutze ich VIMEO.