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Forscher des US-Militärs knacken den Code für virales Marketing

Forscher des US-Militärs knacken den Code für virales Marketing

Drei Forscher der US-Militärs haben eine Möglichkeit gefunden, auch in großen Netzwerken die perfekten Seeding-Kontakte für virale Marketingkampagnen zu identifizieren. Erste Versuche liefen auf , und .

Forscher des US-Militärs knacken den Code für virales Marketing
Virales Marketing (Quelle: © Kobes - Fotolia.com)

Drei Forscher haben das „fundamentale Problem“ des viralen geknackt, berichtet Technology Review. Paulo Shakarian, Sean Eyre und Damon Paulo arbeiten am Network Science Center der US-Militärakademie in West Point im Bundesstaat New York. Mithilfe einer neuen Methode können sie laut eigenen Angaben die Gesamtmenge der innerhalb eines Netzwerks aktiven Mitglieder auf eine initiale Kontaktgruppe reduzieren – den Stein des Anstoßes viraler Marketingkampagnen. Sie ermöglicht ihnen, eine Nachricht über das gesamte Netzwerk hinweg auszurollen.

Virales Marketing: Der einfache Weg zu großer Reichweite?

Wie funktioniert virales Marketing? Eine dreiköpfige Forschergruppe hat offenbar eine Antwort auf diese Frage gefunden. (Quelle: © Kobes - Fotolia.com)
Wie funktioniert virales Marketing? Eine dreiköpfige Forschergruppe hat offenbar eine Antwort auf diese Frage gefunden. (Quelle: © Kobes - Fotolia.com)

Die Methode der drei US-Forscher basiert auf einem einfachen Zielwert: der Mindestanzahl „infizierter“ Netzwerkkontakte. Ihre Theorie besagt, dass Nutzer eine Nachricht erhalten, wenn selbige Nachricht bereits eine bestimmte Anzahl ihrer Kontakte erreicht hat. Die zu Beginn auserwählte Personengruppe übertrifft bei anderen Nutzern demnach den oben erwähnten Zielwert und sorgt automatisch für eine virale Verbreitung.

Eine Software wählt die initiale Kontakgruppe auch in großen Netzwerken innerhalb kurzer Zeitspannen. In der offiziellen Bekanntgabe ihrer Erkenntnisse schreiben Shakarian, Eyre und Paulo: „On a Friendster social network consisting of 5.6 million nodes and 28 million edges we found a seed set in under 3.6 hours.“ Da die Zielgruppe einer Marketingkampagne selten alle Mitglieder eines Netzwerks beinhaltet, ist die Vorgehensweise der US-Forscher auch auf größere Netzwerke übertragbar. Weitere Tests verliefen unter anderem auf Flickr, FourSquare und YouTube.

via www.technologyreview.com

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Eine Antwort
  1. von ogtipps am 06.11.2013 (14:22 Uhr)

    Die Frage die man sich hier stellt - Ist das genial oder sollte man Angst bekommen. Virales Marketing falsch eingesetzt kann einiges an Schaden anrichten oder fundamentale Meinungsänderungen hervorrufen. Ob das in der Hand der Militärs ein ideale Lösung ist, naja. Wollen wir das Beste hoffen.

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