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Virtual Reality: Facebooks nächstes großes Ding?

Virtual Reality: Facebooks nächstes großes Ding?

soll an einer Virtual-Reality-App arbeiten, die dem Nutzer ermöglichen soll, durch das kippen des die Perspektive zu wechseln, das berichtete das Wallstreet Journal und beruft sich dabei auf Personen aus dem näheren Umfeld von Facebook.

Virtual Reality: Facebooks nächstes großes Ding?

(Foto: Shutterstock)

Es kursieren Gerüchte, dass Facebook an einer 360-Grad-Video-App arbeitet, die durch Smartphonebewegungen steuerbar sein soll. Das Format, das durch die Verwendung mehrerer Kameras entsteht, erlaubt Nutzern das Bild von ganz verschiedenen Perspektiven zu betrachten. Laut dem WSJ-Artikel soll die sowohl für Apple-Geräte als auch für Googles Android-Geräte in Arbeit sein. Die Entwicklung der App ist in einem frühen Stadium und noch ist unklar, ob oder wann die App veröffentlicht wird. Facebook hat sich bisher nicht zu den Gerüchten geäußert.

(Foto: Shutterstock)
Hat Facebook ein neues Steckenpferd? Nach dem Kauf von Oculus VR soll jetzt eine Virtual-Reality-App in Arbeit sein (Foto: Shutterstock)

Die Einführung von Virtual Reality für die breite Masse

„Virtual Reality war einmal der Traum von Science-Fiction.“

„Virtual Reality war einmal der Traum von Science-Fiction. Aber das war das Internet auch und ebenso Computer und Smartphones“, schrieb Mark Zuckerberg im März vergangenen Jahres anlässlich des Kaufs von Oculus VR, und weiter „Die Zukunft kommt und wir haben eine Chance sie zusammen zu bauen.“ Zwei Milliarden US-Dollar hatte Facebook in den Kauf von Oculus VR gesteckt. Während die Virtual-Reality-Brille zunächst wohl eher die Gamer-Szene fasziniert, setzt die Vision von Zuckerberg dagegen früher an. Eine mobile Video-App würde zwar eine weniger immersive Erfahrung als ein Headset bieten. Aber die Einführung der Technologie würde dafür ein breiteres Publikum erreichen.

Eine Umfrage unter deutschen Medienmachern hat erst kürzlich ergeben, dass die meisten von ihnen denken, werde zunächst nur im Gaming eine Rolle spielen. Aber zwölf Prozent der Befragten glauben auch, Virtual Reality setzt sich spätesten in den kommenden drei Jahren flächendeckend durch und sogar fast 34 Prozent gaben an, dass virtuelle Realitäten in spätestens fünf Jahren den Mainstream erobern wird. Weitere 30 Prozent denken, es sei in spätestens zehn Jahren so weit. Lediglich knapp unter fünf Prozent der Befragten denken, dass sich die Technologie nie in der breiten Masse etablieren wird.

Eine schlanke Lösung, wie eine App, könnte die Einführung in Gang bringen. Bleibt abzuwarten, wann Facebook den nächsten Schritt macht. Die Deutsche Bank schätzt, Oculus wird im kommenden Jahr rund 1,5 Millionen Headsets verkaufen. Die Vision von Zuckerberg sei zwar breiter als VR fürs Gaming, es könne dennoch einige Jahre dauern, bis er zum Zuge kommt, sagte der Deutsche-Bank-Analyst Ross Sandler.

Lest in diesem Zusammenhang auch: Oculus Rift, Project Morpheus und Co.: Renaissance der Virtual Reality

 

via www.wsj.com

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Eine Antwort
  1. von Reality am 15.09.2015 (15:03 Uhr)

    "Oculus wird im kommenden Jahr rund 1,5 Millionen _KOPFHÖRER_ verkaufen. " Oculus ist vermutlich nicht das nächste Beats.

    Bei Fußballspielen und Formel1 hat man ja jetzt schon dieselben Situation zeitgleich von verschiedenen wählbaren Positionen.
    Bei Machinima ginge es jetzt schon trivial ein paar 100%/360x360-Kamera-Positionen festzulegen. TV-Serien (Telenovelas, Reality-Shows usw. glaube ich) werden oft von 3 Kamerapositionen gedreht. Irgendwie muss man sich von der Konkurrenz abheben. Man muss von jeder Position etwas interessantes sehen können, aber nicht notwendigerweise 100%-Kugelfläche/360x360 (Steradiant ist wohl die Maßeinheit aber das kennt ja kaum wer).

    Für zeitgleiche Berichte also quasi "parallel-syncronized-periscope" von Demonstrations-Berichtern oder Facebook-Mitgliedern (neulich der Groß-Brand in China) oder US-Präsidentschafts-Parteitagen wäre das auf gewisse Weise cool und würde Facebook nur etwas Traffic kosten.

    De facto könnte man bei den inzwischen hohen Auflösungen auch das normale User-Interface von Desktop-Anwendungen auf Videobrillen darstellen.
    http://www.golem.de/news/virtual-reality-canon-zeigt-vr-maske-mit-5k-und-ohne-chromatische-aberration-1509-116287.html
    Weil die Brillen klein sein sollen, werden die Displays kleiner sein als bei Handies mit derselben oder kleineren Auflösung. Da freuen sich die Display-Produzenten.

    Youtube3D/AmazonPrime3D/Netflix3D (falls die existieren) usw. gehen damit auch gut und bequem und ein VR-Adapter fürs Handy kostet billiger als viele 3D-Brillen für 3D-TVs.
    TV-Neukäufe bei Singles gehen davon vielleicht zurück.

    Wo man Handies reinschiebt ist ja oft auch eine Öffnung für die Kameras welche mit inzwischen oft 13 Megapixeln und FullHD(2Megapixel) oder sogar 4k(8Megapixel)-Video problemlos Augmentation liefern können.
    Evtl geht sogar Eyetracking mit der zweiten Kamera für Videoanrufe.
    Google Glass ist im Prinzip "nur" die super-slimline-version davon.


    Das Problem: Bisher alles nicht lieferbar. Wie man an der ich glaube letzten oder vorletzten ct' lesen konnte ist Google-Cardboard zu wenig unterstützt und macht leider keinen Spaß wenn man viele Apps nicht vernünftig bedienen kann.
    Alle warten leider auf den First-Mover um die Fehler und Pressekritik beim eigenen Produkt vermeiden zu können.
    Oculus hat wohl ein Release-Datum verkündet. Hoffentlich beginnt dann die Verbesserung und der Rückgang der Monitore.

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