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E-Commerce

Das Auto zahlt die Tankfüllung: Bezahltechnologien von Visa und MasterCard für Wearables und Autos

    Das Auto zahlt die Tankfüllung: Bezahltechnologien von Visa und MasterCard für Wearables und Autos

Mobile Payment. (Foto: Samsung/Visa)

Die Kreditkartenanbieter Visa und MasterCard wollen Wearables, Autos, Kleidung oder Handtaschen mit Payment-Features ausrüsten. Ob Kunden sich mit dieser Art der Bezahlung anfreunden können, muss sich aber erst noch weisen.

Visa und MasterCard: Payment-Services fürs Auto und für Wearables

Bequem am Display im Auto die Tankrechnung oder den Parkschein begleichen oder mit der Handtasche eine neue Handtasche kaufen – solche und ähnliche Bezahlerlebnisse wollen die Kreditkartenanbieter Visa und MasterCard künftig ermöglichen. Visa etwa hat seinen Token-Service für sicheres Payment Autoherstellern zur Verfügung gestellt, die damit entsprechende Bezahltechnologien entwickeln sollen. Zudem sollen auch Wearables mit den Payment-Features ausgerüstet werden. Ähnliches plant auch Konkurrent MasterCard.

Visa will Bezahlung direkt im Auto ermöglichen. (Bild: Visa/Honda)
Visa will Bezahlung direkt im Auto ermöglichen. (Bild: Visa/Honda)

Gemeinsam mit Honda and ParkWhiz stellt Visa im Rahmen des Mobile World Congress (MWC) in Barcelona potenzielle Benzin- und Parkschein-Bezahlmöglichkeiten vor. Die Fuel-App etwa soll erkennen, wann der Tank leer ist und den Fahrer gleich zur nächsten Tankstelle navigieren. Dort werden die benötigte Benzinmenge und der Preis berechnet, bezahlt wird über das Display im Auto. Die entsprechende Idee hatte Visa schon auf dem MWC im vergangenen Jahr präsentiert. Zudem kündigte Visa an, dass seine digitalen Bezahltechnologien auch weiteren Herstellern von vernetzten Geräten wie Chronos oder Pebble zur Verfügung gestellt werden, damit diese die neue Plattform Visa Ready nutzen können.

Coin stellt Entwicklerplattform für MasterCard-Payment-Lösungen bereit. (Bild: Coin)
Coin stellt Entwicklerplattform für MasterCard-Payment-Lösungen bereit. (Bild: Coin)

Konkurrent MasterCard arbeitet mit Wise Key zusammen, um seine Bezahltechnologien in Produkten wie Handtaschen oder ebenfalls in Wearables zu integrieren. Dazu hat unter anderem das Technologieunternehmen Coin ein Entwicklerprogramm gelauncht, mit dem Entwickler Zugang zur Token-Plattform von MasterCard erhalten und damit Payment-Features in Wearables integrieren können sollen.

Visa und MasterCard konkurrieren mit Apple und Samsung

Mit ihren Bezahltechnologien konkurrieren MasterCard und Visa unter anderem mit den Payment-Services von Apple und Samsung, die wiederum selbst auf die Plattformen der Kreditkartenanbieter zugreifen. Samsung Pay etwa hat laut aktuellen Zahlen schon fünf Millionen Nutzer allein in Südkorea und den USA. 2016 soll der Service in China, Australien, Brasilien, Singapur, Spanien und Großbritannien gelauncht werden. Für Apple soll der Start in China schon gut gelaufen sein. 38 Millionen Kreditkarten seien allein am ersten Tag hinterlegt worden und würden nun freigeschaltet, berichtet heise online.

Interessant in diesem Zusammenhang ist sicher auch die t3n-Kolumne: „E-Fuchs: Wieso ich Angst davor habe, Mobile Payment zu benutzen“.

via www.theverge.com

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