Du hast deinen AdBlocker an?

Es wäre ein Traum, wenn du ihn für t3n.de deaktivierst. Wir zeigen dir gerne, wie das geht. Und natürlich erklären wir dir auch, warum uns das so wichtig ist. Digitales High-five, deine t3n-Redaktion

News

Volocopter: 25 Millionen Euro für deutsches Lufttaxi-Startup

Das Lufttaxi ist elektrisch und startet senkrecht. (Foto: Volocopter)

Das deutsche Lufttaxi-Startup Volocopter erhält Millionen – unter anderem von Daimler. Bemerkenswert: Ursprünglich wurde das Unternehmen aus dem Kraichgau von der Crowd finanziert.

Fliegende Lufttaxis als Alternative zum Auto liegen weiter im Trend – vor allem in Deutschland: Wie am Dienstag bekannt wurde, hat das Luftfahrt-Startup Volocopter eine Finanzierung in Höhe von 25 Millionen Euro erhalten.

Zu den neuen Teilhabern gehören demnach der Autokonzern Daimler sowie Szenekopf Lukasz Gadowski, der bereits Lieferheld mitgründete. Mit dem Kapital will Volocopter seine elektrisch betriebenen und senkrecht startenden Lufttaxis in Serienreife bringen. Ziel sei es, „das Fliegen für jedermann zu ermöglichen“, teilt das Unternehmen mit Sitz in Bruchsal mit. Der Volocopter ist für zwei Passagiere gedacht und startet senkrecht mit Hilfe von 18 kleinen, kreisförmig angeordneten Rotoren.

Volocopter wurde von der Crowd finanziert

So sieht der Volocopter aus. (Foto: Volocopter)

Bemerkenswert ist die Höhe der neuen Finanzierung insofern, als die Idee für den Volocopter ursprünglich per Crowdfunding realisiert wurde. 2013 hatte das damals noch unter dem Namen „E-Volo“ firmierende Startup die Rekordsumme von 1,2 Millionen Euro eingesammelt. Bislang hatten es auf solche Weise finanzierte Startups oft schwer, an Anschlussfinanzierungen in nennenswerter Höhe zu kommen.

Seit der Crowdfunding-Kampagne hat Volocopter vor allem um Vertrauen bei den Behörden geworben. 2016 erhielt das Lufttaxi die vorläufige Verkehrszulassung durch die deutsche Luftfahrtbehörde für einen Zweisitzer Volocopter. Schon im nächsten Jahr, so hoffen die Gründer, soll außerdem der erste Volocopter mit Zulassung auf den Markt gebracht werden. Die Kosten liegen angeblich bei 300.000 Euro.

Anzeige

Konkurrenz aus Deutschland

In Deutschland könnte sich damit in den nächsten Jahren ein Zweikampf unter den Luftfahrt-Startups entwickeln. Ähnlich wie Volocopter arbeitet auch das in München ansässige Lilium an einem Lufttaxi für den urbanen Raum. Das elektrisch angetriebene Fluggerät soll bei einer Reichweite von über 300 Kilometern eine Höchstgeschwindigkeit von 300 Stundenkilometern erreichen. Im April absolvierte das unter anderem von DHDL-Investor Frank Thelen mitfinanzierte Startup seinen Jungfernflug.

Übrigens, du findest diese Idee extravagant? Dann schau dir einmal diese Gründung an! Lies auch: Frisch und Luft – kurriles Berliner Bio-Startup trocknet deine Wäsche an frischer Landluft

Finde einen Job, den du liebst

Bitte beachte unsere Community-Richtlinien

Eine Reaktion
lola
lola

Klar, es lag an der Anzahl der Rotoren und den doofen Namen: Helikopter. Nur desswegen hat sich fliegen noch nicht durchgesetzt. Und weil die dinger nun Copter genannt werden kann man den Flugschein bei MC Donald machen und auch dort landen.
Und ein Taxi für einen Piloten und einen Gast ohne Gepäck - hat man echt oft.

Investoren sind eben genau so gierig wie doof

Du musst angemeldet sein, um einen Kommentar schreiben zu können.

Jetzt anmelden

Hinweis

Du hast gerade auf einen Provisions-Link geklickt und wirst in Sekunden weitergeleitet.

Bei Bestellung auf der Zielseite erhalten wir eine kleine Provision – dir entstehen keine Mehrkosten.


Weiter zum Angebot