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Volvo in Australien: Bewegungsmuster von Kängurus überfordern selbstfahrende Autos

    Volvo in Australien: Bewegungsmuster von Kängurus überfordern selbstfahrende Autos
Kängurus stellen die Entwickler des selbstfahrenden Volvos vor unerwartete Schwierigkeiten. (Foto: Ger Bosma Photos / Shutterstock)

Mit dem berühmten Elchtest hat Volvo keine Probleme, doch die Bewegungsmuster von Kängurus sind für die Skandinavier offenbar eine größere Hürde. Ein Cultural Clash der besonderen Art.

Eine Känguru-Offenbarung erlebt offenbar gerade Volvo. Das schwedische Unternehmen testet seine selbstfahrenden Autos, die bis 2021 Serienreife erreichen sollen, gerade in Australien. Dort trifft das Unternehmen auf eine Herausforderung der besonderen Art — in Form der springenden Tiere. Offenbar überfordert es den Tiererkennungs-Algorithmus von Volvo, wenn Kängurus über die Straße springen – und das dürfte zumindest in Australien nichts ganz Ungewöhnliches sein.

ABC-News zitiert Volvos Technik-Manager in Australien: „Wenn die Tiere in der Luft sind, sieht es aus, als seien sie weiter entfernt, wenn sie am Boden aufkommen, erscheinen sie dagegen näher.” Das Problem dabei ist, dass das selbstfahrende Auto seinen Referenzpunkt stets auf dem Boden sucht, den es durch die schnelle, nicht immer voraussehbare Bewegung der Beuteltiere nur schwer findet.

Männer, die auf Kängurus starren: Volvo und das selbstfahrende Auto

Obwohl die Entwickler von Volvo dem Bericht zufolge im Tidbinbilla Naturreservat in Canberra bereits vor anderthalb Jahren einen Forschungsaufenthalt eingelegt haben, um die Tiere und ihre Verhaltensweise eingehend zu studieren, konnte das „australische Problem“, wie es intern genannt wird, noch nicht gelöst werden.

Doch auch in anderer Hinsicht ist Australien eine besondere Herausforderung für die Schweden: Zum einen sind gerade im Outback viele Straßen nicht mit ordentlichen Markierungen ausgestattet und weisen in einigen Fällen auch keinen klar erkennbaren Straßenbelag auf, wie das in Europa der Fall ist, zum anderen fahren dort bis zu 50 Meter lange Lastwagen, sogenannte Roadtrains, die für das System ebenfalls eine Herausforderung darstellen.

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