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Porträt

Warme Kleidung für Frostbeulen: Das DHDL-Startup Vulpés will euch einheizen

Rustam Ismailov und Johanna Wiese präsentieren ihr Produkt Vulpés in der „Höhle der Löwen“. (Foto: Foto: MG RTL D / Frank W. Hempel)

Kleidung, die stets warm hält – das verspricht das Startup Vulpés. In der „Höhle der Löwen“ konnten die Gründer zwar nicht begeistern. Trotzdem sind sie mit ihrem Auftritt zufrieden.

Die besten Ideen kommen manchmal beim Entspannen. So was es auch bei Rustam Ismailov und Johanna Wiese. Der Gedanke, aus dem später ihr Startup Vulpés entstehen sollte, kam dem Paar im Urlaub. „Wir sind zusammen viel gereist und haben die Erfahrung gemacht, dass uns die konventionelle Outdoor-Bekleidung nicht ausreichend vor Kälte schützen konnte“, erzählt Ismailov. Aber obwohl es schon smarte Kleidung gibt, fanden er und seine Freundin keine adäquate Lösung. Sie entschlossen, sich selbst an der wärmenden Kleidung zu versuchen – der Beginn einer gemeinsamen Unternehmung.

Mit ihrem Unternehmen Vulpés wollen die beiden Gründer beheizbare Kleidung auf den Markt bringen. Konkret geht es um Mützen und Einlegesohlen: Mit Hilfe einer App können Träger die Kleidungsstücke beliebig erwärmen. So sollen sie auch im Winter nicht frieren müssen. Die Produkte funktionieren mit Wärmepads: Die Sohlen und Mützen sind mit erhitzbaren Elementen ausgestattet, die bis zu 55 Grad beziehungsweise 45 Grad erreichen. Verbrennen könne sich daran niemand, erklärt Gründerin Wiese. Die Produkte seien thermoreguliert, sie passten sich der Außentemperatur an. Bis zu sieben Stunden sollen die Sohlen wärmen können, die Mütze bis zu fünf Stunden.

Vulpés: Eine Idee für Frostbeulen

Einen Hersteller fanden sie ebenfalls im Urlaub, bei einer Reise nach Hongkong. Dieser war bereit, die geringe Stückzahl zu produzieren, und versprach gleichzeitig Qualität. Die Kosten für die Herstellung liegen laut den Gründern bei 46 Euro pro Sohle und bei 50 Euro pro Mütze. Im Oktober 2016 brachte Vulpés die ersten Sohlen auf den Markt, im Januar 2017 folgten die Mützen. Den Verkaufspreis setzte das Startup auf 139 Euro beziehungsweise 149 Euro fest.

Trotz des happigen Preises konnte das Unternehmen schnell Kunden überzeugen. So schnell, dass die Sohlen binnen kürzester Zeit ausverkauft waren. Mittlerweile zählen die Gründer etwa 1.000 Kunden, im Jahr 2016 erzielten sie mit ihren Produkten einen Umsat von 40.000 Euro. Das Paar hat eine klare Zielgruppe für seine Produkte definiert: „alle Personen, die frieren und eine thermale Unterstützung benötigen“. Konkret will es seine beheizbaren Kleidungsstücke für die Freizeit, den Sport und die Arbeit anbieten. Auch im Gesundheitssegment sollen die Mützen und Einlegesohlen zu finden sein.

Das Startup Vulpés vertreibt beheizbare Kleidung. (Screenshot: Vulpés)

Mit ihrer Idee weckten Ismailov und Wiese auch das Interesse der Produktionsfirma der „Höhle der Löwen“. „Als wir die Anfrage bekommen haben, ob wir Interesse hätten, in der Staffel 2017 dabei zu sein, waren wir sofort hellauf begeistert“, sagt Ismailov. Schon seit der ersten Staffel verfolgen er und Wiese gemeinsam die Startup-Sendung. Die Gründer erhofften sich vor allem zwei Dinge: dass den Investoren ihr Produkt gefalle sowie „konstruktive Kritik“.

Irgendwie bekamen sie beides. In der Sendung, die am Dienstagabend ausgestrahlt wurde, erhielten die beiden Unternehmer aus Kiel viel Lob für die Verarbeitung ihrer Mützen und das Design. Aber sie mussten auch Kritik einstecken. Wenn Frank Thelen etwa seine Mutter als Argument anführt, dann weiß der typische „Höhle der Löwen“-Zuschauer, dass es für die Gründer in der Sendung nicht einfach wird.

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