Du hast deinen AdBlocker an?

Es wäre ein Traum, wenn du ihn für t3n.de deaktivierst. Wir zeigen dir gerne, wie das geht. Und natürlich erklären wir dir auch, warum uns das so wichtig ist. Digitales High-five, deine t3n-Redaktion

E-Commerce

Unterschätzter Umsatzkiller: So teuer kommen euch Warenkorbabbrüche zu stehen

    Unterschätzter Umsatzkiller: So teuer kommen euch Warenkorbabbrüche zu stehen

Warenkorbabbrüche reduzieren. (Grafik: quicksprout.com)

Online-Kunden, die ihren Warenkorb zwar füllen, den Bestellvorgang dann aber nicht abschließen, stellen Shopbetreiber vor große Herausforderungen. Wie hoch die Umsätze, die Online-Händlern durch solche Warenkorbabbrüche entgehen, tatsächlich sind, zeigt eine neue Infografik.

Warenkorbabbrüche: Nur ein Drittel der Kunden schließt den Kaufvorgang ab

Das Gute ist: Wer erkennt, warum es trotz des vollen Warenkorbs nicht zum Kauf gekommen ist, kann die Rate der Warenkorbabbrüche in der Regel deutlich reduzieren. Denn oftmals liegt es am Shopbetreiber, die Hindernisse im Checkout-Prozess zu beseitigen und dafür zu sorgen, dass der Kunde beim Bestellvorgang nicht irgendwann entnervt aufgeben muss.

Neil Patel, Gründer der Webanalyse-Plattform Kissmetrics, hat die häufigsten von Kunden genannten Gründe, den Kauf nicht abzuschließen, jetzt in einer Infografik zusammengefasst und zeigt die passenden Lösungsansätze für Shopbetreiber auf. Zuvor verdeutlicht die Grafik aber, was für ein Umsatzkiller Warenkorbabbrüche wirklich sind: Durchschnittlich 68 Prozent aller Shop-Besucher schließen den Kaufvorgang nicht ab. Für Shopbetreiber heißt dies: Wer seine monatlichen Einnahmen durch den Faktor 0,32 teilt, erhält die aufgrund von Warenkorbabbrüchen entgangenen Einnahmen.

Warenkorbabbrüche reduzieren: Viele kleine Stellschrauben für Händler

Nicht alle Gründe für einen Warenkorbabbruch kann der Onlinehändler beeinflussen – etwa, wenn der Shop-Besucher sich ganz gegen einen Kauf entscheidet, keine Zeit mehr hat, den Einkauf abzuschließen, oder irgendwo ein billigeres Angebot findet. Hier empfiehlt Patel, sich zumindest um die E-Mail-Adresse der Besucher zu bemühen, um später mit speziellen Angeboten noch einmal auf sie zugehen zu können.

Die Liste der Bestellhindernisse, die sehr wohl in der Einflusssphäre des Shopbetreibers liegen, ist allerdings um einiges länger. Von komplizierter Navigation über zu lange und komplexe Bestellprozesse bis hin zu teuren Versandkosten: Es gibt viele Möglichkeiten, die Kunden eines Onlineshops in die Flucht zu treiben, bevor der Kauf abgeschlossen ist.

Wer sich eingehender mit dem Thema beschäftigen will, sollte sich unsere Artikelreihe Warenkorbabbrüche mit acht einfachen Schritten vermeiden ansehen.

Ein Klick auf den Ausschnitt öffnet die unten stehende Infografik.

warenkorb_abbrueche

 

 

Schreib den ersten Kommentar!

Melde dich mit deinem t3n-Account an oder fülle die unteren Felder aus.

Abbrechen