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WarKitteh-Halsband: So spürt deine Katze offene WLANs in der Umgebung auf

WarKitteh-Halsband: So spürt deine Katze offene WLANs in der Umgebung auf

Der US-Sicherheitsexperte Gene Bransfield hat auf der Hackerkonferenz DefCon mit WarKitteh ein Halsband vorgestellt, mit dem Katzen offene WLANs aufspüren könnten - ein Scherz mit einem ernstem Hintergrund.

WarKitteh-Halsband: So spürt deine Katze offene WLANs in der Umgebung auf

Ein Katzenhalsband, ausgerüstet mit der Mini-Platine Spark Core samt WLAN-Chip, einem kleinen GPS-Sender und einem Mini-Akku, hat der US-Sicherheitsexperte Gene Bransfield im Rahmen eines Vortrags auf der Hackerkonferenz DefCon in Las Vegas vorgestellt. Mit dem WarKitteh-Halsband könnten Besitzer ihre Katzen auf die Jagd nach offenen WLANs in der Umgebung schicken.

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Katzen mit WarKitteh-Halsband können offene WLANs ausspionieren. (Foto: luckyfotostream / flickr.com, Lizenz: CC-BY)

Offene WLANs: Schlecht oder gar nicht verschlüsselt

Das Halsband ist keine wirkliche Bedrohung, räumte Bransfield ein, obwohl er seinen DefCon-Vortrag mit „How To Weaponize Your Pets“ betitelt hatte. Seine Versuchskatze Coco konnte bei ihren Streifzügen durch die Nachbarschaft innerhalb von nur drei Stunden 23 WLANs ausmachen, von denen ein Drittel gänzlich unverschlüsselt war oder die weniger sichere WEP-Verschlüsselung nutzte.

Einige der bei der WLAN-Schnüffelaktion aufgefundenen Router befanden sich sogar noch in der Werkseinstellung, wurden also seit der Inbetriebnahme nicht modifiziert. Die offenen WLANs hat Bransfield mithilfe eines Programms, das auf die Google-Maps-API zugreift, kartographiert. Das Halsband soll weniger als 100 US-Dollar kosten.

Der Versuch, eine Katze offene WLANs ausspionieren zu lassen, habe eigentlich eher seiner Unterhaltung gedient, sagte Bransfield. Allerdings wolle er mit dem Experiment auf Sicherheitsprobleme aufmerksam machen - und dafür seien die beliebten Katzen prima geeignet. „Wenn die Menschen verstehen, dass eine Katze ihr offenes WLAN aufspüren kann, ist das vielleicht eine gute Sache.“

via www.wired.com

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