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Marketing

Gezwitscher vom Boss: 6 gute Gründe, warum Twitter für CEOs sinnvoll ist

    Gezwitscher vom Boss: 6 gute Gründe, warum Twitter für CEOs sinnvoll ist

Gezwitscher vom Boss! (Foto: Valentina Razumova / Shutterstock.com)

Twitter ist für viele CEOs ein wichtiges Tool im Berufsalltag geworden. Doch das sehen nicht alle so. Für die Skeptiker unter euch haben wir die wichtigsten Gründe für ein eigenes Twitter-Profil zusammengefasst.

Die Vorteile für Unternehmen, in den sozialen Medien präsent zu sein, liegen auf der Hand: Die Möglichkeiten, einen schnellen Support-Kanal für den Kunden aufzusetzen, ihn durch Fanseiten stärker an die Marke zu binden und ganz nebenbei über neue Aktionen zu informieren, sind gute Argumente für eine Social-Media-Offensive. Ein ganz anderes Thema ist jedoch, ob auch die Führungskräfte sich den neuen Medien offener zeigen sollten – vor allem Twitter könnte den Arbeitsalltag eines CEOs um einiges bereichern.

6 Gründe, warum ein CEO auf Twitter aktiv sein sollte

Twitter bringt für CEOs einige Vorteile mit sich – beispielsweise um ein Netzwerk aufzubauen. (Foto: Denys Prykhodov / Shutterstock.com)
Twitter bringt für CEOs einige Vorteile mit sich – beispielsweise um ein Netzwerk aufzubauen. (Foto: Denys Prykhodov / Shutterstock.com)

Eine Studie von Brandfog aus dem Jahr 2012 beispielsweise kam zu dem Ergebnis, dass Menschen ein stärkeres Vertrauen in ein Unternehmen haben, wenn der Chef in den sozialen Medien präsent und ansprechbar ist. In den USA hat sich diese Erkenntnis weitestgehend durchgesetzt, dort ist es fast normal, dass ein CEO auf Twitter ist – auch wenn das Nutzerverhalten der Chefs, genau wie bei anderen Anwendern auch, sehr unterschiedlich ist. Der eine liest nur mit, der andere engagiert sich aktiv – beides bringt Vorteile für den Arbeitsalltag mit.

  1. Wissensvorsprung: Der tägliche Blick in den Twitter-Stream kann für relevante Erkenntnisse sorgen. Ganz platt ausgedrückt, greift hier das Credo „Wissen ist Macht“. CEOs können sich einen individuellen Feed und spezielle Listen erstellen und sich mit anderen Führungskräften, Branchenmedien oder Influencern vernetzen und an ihrem Wissen teilhaben.
  2. Reputationsaufbau: Neben dem Aufbau von Wissen bietet Twitter auch die Möglichkeit, selbst sein Wissen zu teilen. Insofern kann man sich als Experte für ein Gebiet noch stärker in den Vordergrund rücken. Menschen werden auf einen aufmerksam, kommen auf einen zu und es ergeben sich wichtige Kontakte.
  3. Markenaufbau: Diesbezüglich lässt sich auch sagen, dass es nicht wenige CEOs gibt, die bekannter werden als die Unternehmen, für die sie arbeiten. Eine sichtbare Führungskraft mit Experten-Status kann eine enorme Ausstrahlung auf die Marke haben. Vor allem Agenturen, die mit dem Transfer von Wissen ihr Geld verdienen, profitieren von solchen Influencern.
  4. Diskussionsplattform: Nicht nur CEOs, sondern auch Gründer – auch und vor allem von IT-Startups – sollten sich Twitter genauer anschauen. Unabhängig von den oben genannten Argumenten spielt gerade für diese Personen die Funktion als Diskussionsplattform eine wichtige Rolle: Neue Funktionen, Meilensteine und vieles mehr können aktiv mit der Zielgruppe ausgetauscht werden.
  5. Feedback-Kanal: Selbst wer nicht aktiv mit den Nutzern sprechen will, kann zumindest Stimmungsbilder einfangen und Twitter als Feedback-Kanal nutzen. Worüber reden die eigenen Kunden oder Interessierten eigentlich, wenn es um das Unternehmen oder die Marke geht, für die man tagein und tagaus alles gibt?
  6. Presseanfragen: Auch die Öffentlichkeitsarbeit kann von einem aktiven CEO auf Twitter profitieren. So ist es nicht unüblich, dass Journalisten über soziale Medien versuchen, Kontakt mit Führungskräften aufzunehmen, um beispielsweise Interviews oder Zitate anzufragen – beispielsweise zu den oben erwähnten Funktionen, Meilensteinen oder zur Person selbst.

„Twitter ist eine wahre Bereicherung!“ – Zwei CEOs über ihre Erfahrungen

Willkommen auf Twitter, liebe CEOs. (Foto: 2nix Studio / Shutterstock.com)
Willkommen auf Twitter, liebe CEOs. (Foto: 2nix Studio / Shutterstock.com)

Schaut man sich um, finden sich einige deutsche CEOs und Gründer, die diese Vorteile verinnerlicht haben. André M. Bajorat (@ambajorat), CEO von Figo und FinTech-Spezialist, ist schon seit März 2009 auf dem Netzwerk aktiv. Seiner Meinung nach sollten sich vor allem Führungskräfte größerer Unternehmen den neuen Medien öffnen. „Bei Startups ist es normal, dass der CEO sich mindestens auf Twitter einbringt. Bei den großen Unternehmen sollte es allmählich einen Wandel geben“, gibt er zu verstehen. Laut Bajorat wird man leicht zum Vorbild für die Mitarbeiter und motiviert sie, selbst Markenbotschafter zu werden.

Auch t3n-Mitgründer Andreas Lenz (@andylenz) will nicht mehr ohne sein. „Für mich ist Twitter eine wahre Bereicherung, wo ich mich über Neuigkeiten informieren und mit vielen anderen interessanten Personen vernetzen kann.“ Auf die Frage, welche Führungskräfte ihm auf Twitter in letzter Zeit besonders aufgefallen sind, nennt er Christian Häfner (@christhaefner) und Marcus Tandler (@mediadonis). Wer jetzt Interesse hat, sich seinen eigenen Account anzulegen, kann sich bei denen bestimmt etwas abgucken.

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