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Spiel mit dem Feuer? Washington Post will alle Geschichten per Instant Articles veröffentlichen

    Spiel mit dem Feuer? Washington Post will alle Geschichten per Instant Articles veröffentlichen

(Screenshot: Washington Post)

Facebook rollt seine Instant Articles weiter aus. Die Washington Post hat angekündigt, künftig alle Artikel direkt in Facebook zu veröffentlichen. Das hat Vor- und Nachteile.

Facebook schockt deutsche Medienmacher erneut mit seinen Instant Articles. Am gestrigen Dienstag wurde bekannt, dass die renommierte Washington Post künftig alle Artikel auf dem sozialen Netzwerk publizieren möchte. Für Amazon-Gründer Jeff Bezos, der die Zeitung vor zwei Jahren gekauft hat, scheint das Motto somit klar zu sein: Alles oder nichts! Fred Ryan, Verleger der Washington Post erklärt den Schritt wie folgt: „Wir wollen unsere gegenwärtigen und zukünftigen Leser auf allen Plattformen erreichen, und halten uns deshalb nicht zurück. [...] Durch die Instant Articles können wir einem extrem großen Publikum eine schnellere und nahtlose Leseerfahrung bieten.“

Instant Articles: Facebook will das Medienunternehmen der Zukunft werden

„Instant Articles“-Feature soll Ladezeiten verringern und Medien die Möglichkeit geben ihre Inhalte auf Facebook selber zu vermarkten. (Foto: Facebook)
„Instant Articles“-Feature soll Ladezeiten verringern und Medien die Möglichkeit geben ihre Inhalte auf Facebook selber zu vermarkten. (Foto: Facebook)

Facebooks Plan zur Schaltzentrale des persönlichen Medienkonsums zu werden, dürfte durch diesen Schritt auf ein starkes Fundament gehievt werden. Neben der Washington Post haben sich auch andere Publikationen zu einer klaren Kooperation bekannt – auch wenn bisher kein weiterer Protagonist von einer 100-prozentigen Veröffentlichungsstrategie gesprochen hat.

„Wir wollen unsere gegenwärtigen und zukünftigen Leser auf allen Plattformen erreichen!“

Seit Monaten testet Facebook inzwischen seine Instant Articles. In Deutschland sind bisher Medien wie Bild und Spiegel Online beteiligt. Bislang werden die Stücke allerdings nur einer kleinen Anzahl an Nutzern ausgespielt. Facebook lockt die Verleger mit einigen Vorteilen.

So verspricht das soziale Netzwerk unter anderem schnellere Ladezeiten und eigene Vermarktungsmöglichkeiten. Doch es gibt auch handfeste Nachteile. Vor allem die daraus resultierende und wesentlich stärkere Abhängigkeit der Medienunternehmen von den strategischen Entscheidungen der Kalifornier dürfte ins Gewicht fallen.

Unser Kolumnist Andreas Weck hat das Für und Wider auf t3n bereits ausführlich beschrieben. Wir empfehlen in dem Zusammenhang den Beitrag: „Facebook startet Instant Articles – auf dem Weg zum Medienunternehmen der Zukunft!“

via www.theverge.com

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3 Reaktionen
Aufmerksamkeits-Ökonomie
Aufmerksamkeits-Ökonomie

Wenn Facebook mehr auszahlt als Google oder die anderen Werbe-Vermarkter, macht das natürlich Sinn.

Irgendwo hiess es neulich in etwa das ich glaube Facebook (oder Social Media allgemein aber das wäre ja nicht erwähnenswert gewesen) bei den 14-49/29/39/59/-Jährigen die Hauptquelle für Journalismus (oder nur die Teilmenge "aktuelle News") ist.

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Bolt
Bolt

Da ich Facebook bewusst nicht nutze, werde ich von entsprechenden Angeboten auch nicht direkt etwas mitbekommen... und das ist auch gut so.

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Susanna
Susanna

Und das interessiert jetzt ... wen genau?

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