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AR für die Windschutzscheibe: Wayray gewinnt Startup-Wettbewerb der Automobility LA

Die AR-Technologie von Wayray erfordert weder Helm noch Brille. (Foto: Wayray)

Das Auto smarter machen: Mit einer Nachrüstung projiziert das Schweizerische Startup Wayray Navigationsdaten direkt auf die Straße. Für diesen Ansatz ist es nun in Los Angeles ausgezeichnet worden.

Das Schweizer Startup Wayray hat die sogenannte „2017 Top-Ten-Automotive-Startups-Competition“ der kalifornischen Messe Automobility LA gewonnen.

Mit Hauptsitz in Lausanne entwickelt das Unternehmen im Bereich Augmented Reality (AR) Holografie-Technologien und Benutzeroberflächen. Das nun prämierte holografische Navigationssystem Navion sei das erste True-AR-Leitsystem fürs Auto, das Erkenntnisse aus der Luftfahrt auf die Straße bringe, heißt es von Wayray.

Der Fahrer braucht weder Helm noch Brille, weil Navion die virtuelle Route mit Wegbeschreibung direkt vor die Windschutzscheibe projiziert und somit den Eindruck erweckt, als befinde sie sich direkt auf der Straße.

Das höre sich möglicherweise kompliziert an, ist nach Auffassung von Wayray allerdings die „einfachste und intuitivste Möglichkeit“, sich navigieren zu lassen.

Auto muss endlich gepimpt werden

Die Art und Weise, wie wir unser Autos nutzen, habe sich im Gegensatz zu unserem digitalen Leben seit fast 100 Jahren kaum verändert, sagt das Unternehmen. Bisher gebe es keine praktikablen, massentauglichen Lösungen, wenn es um die Antwort auf die Frage gehe, wie wir während des Autofahrens alle verfügbaren Informationen nutzen können – zu unserer eigenen Sicherheit und der anderer Verkehrsteilnehmer.

Für den mit Navion geschaffenen innovativen Ansatz beim User-Experience-Design wurde Wayray nun als „bestes Startup“ ausgezeichnet. In dem von Magna-International gesponserten Wettbewerb haben sich die Schweizer in einem internationalen Feld aus über 300 Bewerbern durchgesetzt.

Zu den „besten drei Neugründungen“ gehören außerdem Ghostwave aus Ohio und Innoviz-Technologies aus Israel. Wichtige Kriterien im Auswahlverfahren seien die „Bedeutung für den Verkehr der Zukunft“ und die „Mobilitätsanforderungen von Verbrauchern und Unternehmen“ gewesen, teilt die Automobility LA mit.

Die Jury setzt sich aus Führungskräften wichtiger Technologie-Unternehmen wie Elektrobit, Nvidia, dem Online-Magazin „The Drive“, Porsche-Consulting und Microsoft sowie der Führungsmannschaft der LA-Auto-Show zusammen.

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