von , 05.05.2009

Web 2.0: Deutscher Memetracker Rivva wird „eingemottet“

Mehr als zwei Jahre gibt es inzwischen mit Rivva ein deutsches Pendant zum amerikanischen Techmeme, jetzt soll die Seite nur noch auf Sparflamme weitergeführt werden. So kündigt es jedenfalls der Macher Frank Westphal im Rivva-Blog an: „2+ Jahre habe ich in dieses Projekt investiert, viel experimentiert und dabei viel gelernt. Doch es wird Zeit, loszulassen, Rivva einzumotten und neue Wege einzuschlagen. Ich werde versuchen, den Dienst noch in einem möglichst pflegeleichten Modus fortzuführen. Die Weiterentwicklung aber ist bis auf Weiteres eingefroren.“

Zuletzt hatte Rivva den Lead-Award gewonnen. Die Seite ist ein Memetracker, versucht also automatisiert die aktuellen Diskussionsthemen zum Beispiel in Blogs und auf Twitter zu erfassen und in eine Newsseite umzuwandeln. Reaktionen auf die Ankündigung im Rivva-Blog kann man (natürlich) auf Rivva verfolgen. Im t3n Magazin Nr. 12 gab es übrigens ein interessantes Interview mit Frank Westphal zu lesen.

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Eine Antwort

  1. von t3n-Linktipps: Google als Vorbild, Socia… 05.05.2009 (16:47Uhr) 1.

    [...] kürzlich „Medienlese“ oder ganz aktuell Rivva: Auch anerkanntermaßen gute Websites und -dienste haben es schwer, sich in der [...]

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