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Web 2.0: Wie kleine Unternehmen per Social Media mit ihren Fans kommunizieren

Am Beispiel eines kleinen Herstellers von Taschen und Rucksäcken zeigt ein Mashable-Artikel sehr schön, welche Möglichkeiten auch kleine Unternehmen haben, über mit ihren Fans und Kunden zu kommunizieren. Und das beste daran: Die Auftritte bei Facebook, Twitter und Co. sind, von den Personalkosten einmal abgesehen, kostenlos und können im besten Fall zum dauerhaften Aushängeschild werden.

Der Taschenhersteller Tom Bihn aus Seattle öffnet nur einmal im Monat seinen Showroom, ansonsten werden die hochwertigen Design-Produkte nur über den Webshop vertrieben. Eine konsequente Strategie, denn die meisten Kunden kennen Tom Bihn aus dem Internet. Ob bei Facebook, Twitter, Flickr oder YouTube, überall ist man präsent. Auch ein eigenes Blog und ein Forum fehlen nicht.

Das trifft sicher auf viele Unternehmen zu, aber Bihn handelt auf diesen Plattformen nach speziellen Regeln und ist dabei sehr erfolgreich. Während viele Firmen Social Media noch dazu nutzen wollen Werbung, Pressemitteilungen und andere Unternehmensinformationen zu verbreiten, sucht Bihn die direkte Kommunikation mit seinen Fans. Dabei werden grundsätzlich alle Kanäle als eigenständig angesehen und mit einzigartigen Inhalten bestückt, so dass es zu keinen inhaltlichen Überlappungen kommt.

Der Vorteil dieser direkten Kommunikation liegt nicht nur in der Kundenbindung und dem Ausbau der Stammkundschaft, sondern auch in der Möglichkeit direkte Informationen über die Wünsche und Anforderungen der Kunden zu erhalten.

Übrigens: „Social Media“ ist Titelthema der nächsten Ausgabe des t3n Magazins, die Anfang März erscheint. Darin findet Ihr unter anderem konkrete Tipps und Tricks sowie Beispiele aus der Praxis. Das Heft kann man  im Rahmen eines Abos bereits jetzt in unserem Shop bestellen.

Das Blog von Tom Bihn steht im Mittelpunkt der Social Media Kommunikation

Bildnachweis für die Newsübersicht: webtreats.mysitemyway.com

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2 Antworten
  1. von meet media am 05.02.2010 (18:58 Uhr)

    Hallo allerseits,

    durch das Social Web wird es wirklich vielen Start Ups möglich bessser mit ihren Zielgruppen zu kommunizieren. Wir setzen beispielsweise auch total auf social media und versuchen so ein Netz aufzubauen, das es berliner Studenten erlaubt, Unternehmen aus dem Medienbereich besser kennenzulernen.

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  2. von Iwo Randoja am 10.02.2010 (11:58 Uhr)

    Schöne Geschichte. Interessant auch, dass das Weblog als "Central Hub" betrachtet wird. Gibt es doch nicht wenige, die schon den Tod des Corporate Weblog annoncieren. Es kommt eben doch auf Art und Intensität der Nutzung an.

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