Der URL-Verkürzer tr.im stellt den Betrieb ein. Das hat das amerikanische Unternehmen Nambu Networks, das auch den Twitter-Client Nambu entwickelt, in einem Blogbeitrag bekannt gegeben. Ab sofort können also keine langen URLs mehr mit tr.im verkürzt werden, damit sie beispielsweise bei Twitter weniger Zeichen verbrauchen. Bereits mit tr.im verkürzte Links bleiben noch bis zum Jahresende in der Datenbank und können weiter umgeleitet werden.
„Es gibt für uns keinen Weg, die URL-Verkürzung zu monetarisieren“, heißt es von Seiten der Entwickler. Da man auch kein anderes Unternehmen zur Übernahme von tr.im gefunden habe und die Kosten für den Dienst immer höher wurden, sei man letztlich dazu gezwungen gewesen, einen Schlussstrich zu ziehen. Auch die Entscheidung von Twitter, standardmäßig auch den Konkurrenten bit.ly zu setzen, habe eine Rolle gespielt.
Auch andere URL-Verkürzer könnten schon bald ihren Dienst quittieren, denn von einer Monetarisierung ist überall bisher wenig zu sehen. Wer auch in Zukunft auf Nummer sicher gehen möchte, kann auf einen selbstgehosteten URL-Verkürzer zurückgreifen, bei dem man dann auch die volle Kontrolle über die verkürzten Links behält. Bei iWantMyName ist dazu eine Liste mit 10 Tools zum Betrieb von URL-Verkürzern auf der eigenen Domain erschienen.

















wir Webevangelisten haben ein Skript zur Verfügung gestellt, mit dem man sich einen eigenen URL-Verkürzer installieren kann. Mehr dazu unter
http://webevangelisten.de/winzigurl/
[...] via t3n-Magazin [...]
[...] http://t3n.yeebase.com/web-20-url-verkurzer-trim-gibt-selbstgehostete-251690/ [...]
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Heute muss man dazu ja schon alle großen URL-Shortener abfragen, bevor man die Twitter-API nach Tweets zu den geshorteten Links befragt.
Wenn jetzt jeder seinen URL-Shortener aufmacht, wird es irgendwann unmöglich alle Twitter-Reaktionen zu einer URL zu finden. Ein eigener URL-Shortener ist meiner Meinung nach also eher uncool ;)
[...] zur Zukunft ihres Dienstes überrascht. Nachdem zunächst aufgrund von fehlenden Investoren das sofortige Ende angekündigt wurde, kam kurz danach der Rückzug vom Aus, auch wenn sich an der finanziellen Situation nichts [...]