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Web-Konferenz re:publica 2014 startet: „Es ist unser Netz, lasst es uns gemeinsam zurück erkämpfen“ [#rp14]

    Web-Konferenz re:publica 2014 startet: „Es ist unser Netz, lasst es uns gemeinsam zurück erkämpfen“ [#rp14]
Web-Konferenz Republica gestartet: „Es ist unser Netz, lasst es uns gemeinsam zurück erkämpfen“. (Bild: re:publica 2014-Flickr / CC-BY-2.0)

Die re:publica 2014 öffnet erneut ihre Tore. Das diesjährige Motto lautet „Into the Wild!“ und beschäftigt sich auch und gerade mit dem NSA-Skandal.

70 Vorträge zu netzpolitischen Themen werden auf der re:publica stattfinden

republica14

„Into the Wild!“ hieß es heute um 10 Uhr in der abgedunkelten Halle 1 der Station in Berlin. Das Credo der diesjährigen re:publica soll auf das größte Erdbeben des freien Internets anspielen: Das omniobservierte Netz in Zeiten Snowdens und der NSA. Die Frage der Fragen: Wie können wir uns private Rückzugsgebiete im Internet sichern?

„Geheimdienste haben uns das Netz entrissen“, gibt Mitveranstalter Markus Beckedahl in der Willkommensrede zu verstehen. Insgesamt werden 70 Vorträge zu netzpolitischen Themen in diesem Jahr auf der Web-Konferenz stattfinden. Sie alle haben eines gemeinsam: Sie sollen die politische und technische Debatte zur Überwachung des Netzes anstoßen.

„Geheimdienste haben uns das Netz entrissen!“, Markus Beckedahl

Dafür hat die re:publica sich auch namhafte Gäste geladen. Wie in jedem Jahr wird unter anderem Sascha Lobo die Rede zur Nation halten – der Inhalt ist wie immer geheim, doch das übergeordnete Credo lässt schon im Vorfeld vermuten, worüber der inoffizielle deutsche Netz-Sprecher reden wird. Aber auch international bekannte Gäste wie der Privacy-Aktivist und Snowden-Vertraute Jakob Appelbaum werden auf der diesjährigen re:publica anwesend sein und ihren Teil zum Diskurs beitragen.

Web-Konferenz Republica gestartet: „Es ist unser Netz, lasst es uns gemeinsam zurück erkämpfen“. (Bild: <a href="https://www.flickr.com/photos/re-publica/"> re:publica 2014-Flickr</a> / <a href="https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.de">CC-BY-2.0</a>)
Web-Konferenz Republica gestartet: „Es ist unser Netz, lasst es uns gemeinsam zurück erkämpfen“. (Bild: re:publica 2014-Flickr / CC-BY-2.0)

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Web-Konferenz Republica gestartet: „Es ist unser Netz, lasst es uns gemeinsam zurück erkämpfen“. (Bild: <a href="https://www.flickr.com/photos/re-publica/"> re:publica 2014-Flickr</a> / <a href="https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.de">CC-BY-2.0</a>)
Web-Konferenz Republica gestartet: „Es ist unser Netz, lasst es uns gemeinsam zurück erkämpfen“. (Bild: re:publica 2014-Flickr / CC-BY-2.0)

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Web-Konferenz Republica gestartet: „Es ist unser Netz, lasst es uns gemeinsam zurück erkämpfen“. (Bild: <a href="https://www.flickr.com/photos/re-publica/"> re:publica 2014-Flickr</a> / <a href="https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.de">CC-BY-2.0</a>)
Web-Konferenz Republica gestartet: „Es ist unser Netz, lasst es uns gemeinsam zurück erkämpfen“. (Bild: re:publica 2014-Flickr / CC-BY-2.0)

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Doch es soll nicht nur geredet werden. Die Macher stiegen gleich zu Beginn mit direkten Forderungen an die anwesenden Gäste und die deutsche Bundesregierung ein. „Wir sind empört“, heißt es von Beckedahl. „Es ist unser Netz, lasst es uns gemeinsam zurück erkämpfen und die Bundesregierung auffordern, unsere Grundrechte endlich mal durchzusetzen.“ Ein erster Schritt wäre die Anhörung Edward Snowdens im NSA-Untersuchungsausschuss, den die Regierung Merkel aktuell mit allen Mitteln versucht zu blockieren.

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