Einen Monat lang hatte WatchMouse die 14 populärsten URL-Verkürzer auf ihre Performance und ihre Erreichbarkeit getestet. Viele der Testkandidaten brauchen demnach mehr als eine halbe Sekunde für die Weiterleitung – FB.me als Schlusslicht sogar über zwei Sekunden. Testsieger ist dagegen Google mit seinen beiden Diensten goo.gl und youtu.be.
Die Unterschiede könnten laut WatchMouse bei einigen URL-Shortenern in der ungenügenden internationalen Ausrichtung liegen. Einige Dienste hätten ihre DNS-Server nicht für Zugriffe von außerhalb der USA optimiert und bräuchten für die Adressierung der IP-Adresse schon fast eine halbe Sekunde.
Auch bei der Erreichbarkeit gibt es einige schwarze Schafe. Während goo.gl und twt.tl beispielsweise auf 100 Prozent Erreichbarkeit kamen, schafften es snurl.com nur auf 98,1 und tr.im auf knapp 98,7 Prozent.





7 Antworten
von Christopher 18.03.2010 (11:40Uhr) 1.
Und dann den Artikel mit bit.ly-Link getweetet...
Ich frage mich: Warum richtet eine Seite wie t3n nicht ihren eigenen URL-Shortener für ihre Tweets ein?
Vorteile:
- immer erreichbar wenn auch das Ziel erreichbar, da gleicher Server
-> keine Ausfälle durch Shortener
- DNS-Auflösung für den Shortener ist gleich auch die Auflösung für das Ziel
-> keine Verzögerung durch 2maliges Auflösen
- keine nervigen Leisten wie bei ow.ly
- keine Lastprobleme durch andere Nutzer (wenn z.B. gerade alle Welt twittert und bit.ly überlastet, ist der eigene Shortner davon unbeeindruckt)
Gerade t3n hat ja wohl eine wunderbar kurze URL.
Übrigens: heise online macht es so - die haben ihren eigenen Shortner. Und wenn heise es macht, wird es wohl Vorteile haben, oder?
von Christopher 18.03.2010 (11:57Uhr) 2.
Noch ein Vorteil:
Hinter einem bit.ly-Link kann sich alles verstecken. D.h. man klickt auf den Link, ohne zu wissen wo man landet. Ob auf der Arbeit beim Klick auf den Link eine Porno-Seite aufgeht oder man auf einer Malware-Seite landet - oder eben doch bei t3n - wer weiß das schon? Ein eigener URL-Shortener schafft Vertrauen: Einem Link der auf t3n.de geht vertraue ich.
Da bei eigenem Shortener die Link-Domain gleich der Ziel-Domain ist, entspricht das Vertrauen in den Link gleich dem für das Ziel.
Somit keine Klick-Verluste durch mangelndes Vertrauen.
von Jan Christe 18.03.2010 (12:46Uhr) 3.
@Christopher: Vielen Dank für Deine Anregungen. Wir werden das Thema hier mal diskutieren und schauen, was die Kollegen aus der Technik so dazu sagen.
von Florian Endres 18.03.2010 (13:31Uhr) 4.
@Christopher:
ich verstehe Deine Argumente, meiner Meinung überwiegen jedoch die Vorteile. Kurz-URLS werden mittlerweile von ziemlich vielen Diensten aufgelöst. Zudem bietet mir bit.ly massig Informationen über Clicks. So kann ich auf einen Blick alle relevanten Informaten erkennen. Siehe folgende Kurz-URL ;) Mach mir das mal mit einem eigenen Dienst.
von Aha… URL-Verkürzer bremsen d… 18.03.2010 (13:41Uhr) 5.
[...] sind ja mal Schlagzeilen bei t3n die so “keiner” erwartet hätte. Man beachte den ironischen Unterton von mir im letzten [...]
von Christopher 18.03.2010 (18:55Uhr) 6.
@ Florian: Zugegeben, die Statistiken von bit.ly sind schon cool. Aber das ist hauptsächlich ein Vorteil für dich, nicht für deine Follower. Ist die Frage ob du den stärker gewichtest als die Vorteile für deine Besucher.
Außerdem: Klicks zu zählen ist ja wohl simpel. Und den Rest erledigt bit.ly, auch ohne dass du es nutzt: Heise nutzt bit.ly nicht. Ich habe mal einen Heise-Artikel bei bit.ly verkürzen lassen und mir die Stats angesehen:
http://bit.ly/info/cTWXQc
(Ich war offensichtlich nicht der erste.)
Die "externen" Dienste überwacht bit.ly wie man sieht weiterhin, die "internen" Klicks zu zählen ist ja wohl kein Ding.
von URL-Verkürzer: 10 Dinge, die ihr schon… 18.11.2010 (15:25Uhr) 7.
[...] Zscaler, Wikipedia, bit.ly, Google, Spiegel, Webmarketingblog, t3n, drweb, Webmaster [...]