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WebPlatform – Entwickler helfen beim Aufbau der Webstandards-Dokumentation

WebPlatform – Entwickler helfen beim Aufbau der Webstandards-Dokumentation

In Zürich treffen sich Teilnehmer der Frontend Conference, um gemeinsam an einer Dokumentation von Webstandards zu arbeiten. In den sogenannten Doc-Sprints soll die Entwicklung forciert werden. Mitmachen darf jeder. Nicht nur hier, sondern auch online.

WebPlatform – Entwickler helfen beim Aufbau der Webstandards-Dokumentation
Noch im Aufbau: WebPlatform.org

Die Seite WebPlatform.org wurde von den Web Platform Stewards initiiert und ist im Oktober 2012 gestartet. Sie soll sich zur zentralen Anlaufstelle für Frontend-Entwickler entwickeln, die auf der Suche nach einer guten HTML- und CSS-Dokumentation sind. Bereits heute gibt zum Teil gute Dokus, wie MDN (Mozilla), MSDN (Microsoft) oder HTML5rocks (Google). Doch dieses verteilte Wissen soll hier gebündelt werden. Namhafte Webunternehmen haben sich dem losen Verbund angeschlossen und stellen zum Teil Mitarbeiter, Know-How oder Inhalte bereit: Adobe, Apple, Facebook, Google, HP, Intel, Microsoft, Mozilla, Nokia, Opera und natürlich der W3C.

Chris Mills von Mozilla begrüßt die Anwesenden Frontend-Entwickler in Zürich.
Chris Mills von Mozilla begrüßt die Anwesenden Frontend-Entwickler in Zürich.

Die Web-Platform-Doc-Sprints gab es bisher in San Francisco, Mountain View, Berlin, Seattle und nun auch in Zürich. Im Rahmen der am 29. und 30. August stattfindenden Frontend Conference soll an einem Tag möglichst viel abgearbeitet werden. Zwei Arbeitsgruppen arbeiten im Coworking-Space Colab Zurich, die den Raum zur Verfügung gestellt haben, Tickets zu HTML und CSS ab.

Mitmachen darf an so einem kostenlosen Doc-Sprint jeder, der sich engagieren möchte. Dazu nötig ist nur ein WebPlatform-Account und jede Menge Ehrgeiz. Am Ende des Tages werden die Ergebnisse gegengelesen und vorgestellt. Auch ich habe meinen Beitrag geleistet und unter anderem die Doku zur CSS-Eigenschaft alignment-adjust (W3C Working Draft) zusammengestellt. Wer es nicht zu einem Doc Sprint geschafft hat, darf natürlich auch zu Hause mitarbeiten. In der Doku gibt es einen Quickstart-Leitfaden und auch Links zum IRC-Channel oder zur offenen Maillinglist.

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In Zürich wurden die Teilnehmer von Chris Mills (Mozilla), Mike West (Google), Rodney Rehm und Jay Meissner (Adobe) unterstützt. Wer im deutschsprachigen Raum selbst einen Doc-Sprint veranstalten möchte, darf sich gerne an Jay wenden und erhält von ihm Tipps zur Organisation. Aber auch darüber hinaus ist ein „Doc Sprint in a box” geplant, ein How-To-Wiki mit nützlichen Informationen, wie man ein solches Event planen und durchführen sollte. Der nächste Doc-Sprint ist laut Veranstaltungskalender am 12. Oktober in Amsterdam geplant.

Die Web-Platform-Doc-Sprints sind wichtig, damit die Dokumentation am Stück vorangetrieben werden kann. Die Entwickler lernen sich kennen und unterstützen sich gegenseitig bei der Zusammenstellung. Und am Ende hat jeder Webentwickler etwas davon, denn die Doku kann und soll sich zum Standard entwickeln. Bei dem Engagement sollte nichts dagegen sprechen.

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