Gleich vorneweg: Vielen Designern kommt bei der Vorstellung, mit verschiedenen Leuten kollaborativ an einer Webseite zu arbeiten, die Galle hoch. Webdesign hat schließlich mit besonderen Fähigkeiten zu tun und wenig mit der Möglichkeit, Bildelemente hin- und herzuschieben. Trotzdem haben viele Gründer am Anfang nicht das Geld, um gute Webdesigner zu bezahlen. Außerdem gibt es zahlreiche design-affine Menschen, die ihre optischen Vorstellungen leider nicht in Programmier-Code umwandeln können. Genau dafür soll Easel zum Einsatz kommen – im Unterschied zu anderen Design-Baukasten-Systemen lässt sich hier auch gemeinsam an der Umsetzung basteln.
Easel ist intuitiv bedienbar
Bei Easel können mehrere Leute in Echtzeit an der Webseiten-Gestaltung mitwirken, ohne sich Screenshots hin- und herschicken zu müssen oder zusätzliche Tools einzubinden. Alle Änderungen werden sofort synchronisiert und sind für alle sichtbar. Die Bedienung ist intuitiv verständlich: Auch Menschen mit wenig Ahnung können auf Anhieb Fonts und Größen verändern, Elemente bewegen und einfügen, Farben testen und mehr. Die zahlreichen Icons sind grundsätzlich keine Besonderheit, sehen aber nicht so verspielt aus wie allzu oft sondern haben eine klare, einheitliche Bildsprache. In einer gut gemachten Demoversion können Nutzer das Prinzip austesten.
Dank der Chrome-Erweiterung können Nutzer auch HTML- und CSS-Codes von anderen Webseiten einfügen, um die Elemente bei Easel weiter zu bearbeiten. Umgekehrt lassen sich bei Easel verwendete HTML- und CSS-Codes auch exportieren. Die drei Versionen (Starter, Complete und Premium) kosten zwischen 10 und 50 US-Dollar im Monat.
(Foto oben: Burning Red / flickr.com, Lizenz: CC-BY)
Links zum Thema
- Easle-Demoversion zum Ausprobieren - Easle.io










von self designer 08.08.2012 (14:30Uhr) 1.
Sowas sollte man haben um für sich selber bessere Re-Designs von Webseiten erstellen zu können. Die kann man ggf. dann sharen und sieht was am beliebtesten ist.
In meinem Browser will ich bestimmen (und nicht ein "Designer") wie Seiten auszusehen haben.
Früher mal gabs Pixeldesign in PDF. Heute ruled Epub.
Früher gabs mal Pixeldesign für IE5. Heute XML+CSS.
von Geraldine Göllner 08.08.2012 (15:04Uhr) 2.
Das klingt wirklich interessant. Es fehlt vielen Programmen bislang einfach an der Usability. Für Design-Affine steht natürlich ausser Frage, dass da Profis an's Werk sollten oder viel Zeit investiert werden muss. Nichtsdestotrotz heben nicht alle Branchen den gleichen Bedarf an Design-Lösungen und ziehen selbstständige Editierbarkeit vor.
von Bastian Rang via facebook 08.08.2012 (19:13Uhr) 3.
Muss ich unbedingt ausprobieren.
von droc777 08.08.2012 (20:51Uhr) 4.
Habe jetzt mal kurz drüber geschaut und das HTML-Ergebnis wird ja vollkommend mit der "absoluten" Positionierung positioniert, dass finde ich persönlich sehr unsauber und nicht CSS konform. Man hätte es besser machen können. Aber ansonsten schöne Steuerung und Anpassung der Elemente.
von Philipp 08.08.2012 (23:21Uhr) 5.
Nur so am Rande - er Service heißt easel NICHT easle
Ich hatte mir easel kurz angeschaut und finde die Ansätze richtig gut. Werde es mir auf jedenfall nochmals näher ansehen.
von Webdesign-Tool: Mit Easle kollaborativ W… 09.08.2012 (03:10Uhr) 6.
[...] Eine vorzeigbare Website ist für Startups und Selbstständige ein Muss. Die browser-basierte Webdesing-Anwendung Easle ermöglicht es Teams, ihre Webseiten gemeinsam online zu gestalten und zu bauen. [...]
von rubratec 09.08.2012 (06:14Uhr) 7.
Pretty good Post. Ich stolperte über einen Blog und wollte sagen, ich habe es wirklich genossen Lesen Ihre Blog-Posts. Jede Art und Weise werde ich zu Ihren Feed abonniert werden und ich hoffe, Sie bald wieder zu schreiben.IT Support Illawarra
von Yvonne Ortmann 09.08.2012 (08:23Uhr) 8.
@Philipp: Danke, hab's geändert. Irgendwie scheint Easle in meinen Ohren gefälliger zu klingen als Easel (hat zu sehr was von "Esel")...
von Philipp 09.08.2012 (09:08Uhr) 9.
@Yvonne:
auf der Startseite stehts noch falsch
von Webdesign-Tool: Mit Easle kollaborativ W… 09.08.2012 (23:59Uhr) 10.
[...] t3n MagazinWebdesign-Tool: Mit Easle kollaborativ Webseiten gestaltent3n Magazint3n Magazin Social Media, Web 2.0, E-Business und Open Source. Suche nach: Suchen ... umwandeln können. [...]
von Crusius 12.08.2012 (14:42Uhr) 11.
Bei der Designentwicklung vielleicht ganz brauchbar!
von Vincent 12.08.2012 (14:52Uhr) 12.
Habs mir auch mal angeguckt, ist aber leider für ordentliche Startups nicht brauchbar, da ein komplett eigener Dient und die meisten wohl mit Photoshop arbeiten werden. Finds daher leider unbrauchbar.