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Stundenlohn: 19 Prozent der Webdesigner rechnen weniger als 40 Euro ab

    Stundenlohn: 19 Prozent der Webdesigner rechnen weniger als 40 Euro ab
Webedesigner-Stundenlohn: Ein nicht zu unterschätzender Teil dürfte langfristig nur schwer profitabel wirtschaften. (Foto: Shutterstock-GaudiLab)

Der Stundenlohn unter Webdesignern variiert erheblich. Laut einer Host-Europe-Umfragen rechnen rund 19 Prozent weniger als 40 Euro ab. Nur 12,4 Prozent verlangen mehr als 80 Euro pro Stunde.

Webdesigner verdienen wenig. Wie wenig, lässt sich an einer aktuellen Host-Europe-Umfrage ablesen. Ein Viertel der befragten Webdesigner erzielen weniger als 20.000 Euro im Jahr. Die größte Gruppe mit 37,9 Prozent hat ein Jahreseinkommen von 20.000 bis 40.000 Euro. Ein weiteres knappes Viertel kommt auf 40.000 bis 60.000 Euro im Jahr. Und nur 15,9 Prozent verdienen mehr als 60.000 Euro im Jahr. Ein nicht zu unterschätzender Teil dürfte somit langfristig nur schwer profitabel wirtschaften.

Stundenlohn für Webdesigner: Kleine Summen für Kleinstprojekte überwiegen

Interessant ist insofern auch ein Blick in die Stundensätze der Berufstätigen: 18,8 Prozent der Webdesigner rechnen weniger als 40 Euro die Stunde ab. Ein knappes Drittel lässt sich die eigene Arbeit mit 40 bis 60 Euro die Stunde vergüten. Die größte Gruppe der Befragten mit 37,5 Prozent berechnet einen Stundensatz zwischen 60 bis 80 Euro. Nur 12,4 Prozent der Berufsgruppe verlangen mehr als 80 Euro pro Stunde.

Da sich die Befragten aus Freelancern, Einzelunternehmern und Beschäftigen in KMU zusammensetzt, überrascht es weniger, dass bei den Aufträgen die Kleinstprojekte überwiegen: 54,3 Prozent bearbeiten vorrangig Projekte mit einem Umfang von weniger als 3.000 Euro. Bei je 12 Prozent liegt das durchschnittliche Projektvolumen bei 3.000 bis 6.000 Euro und 6.000 bis10.000 Euro. Nur 4,8 Prozent arbeiten mehrheitlich an Projekten mit einem Budget über 10.000 Euro.

Auf die Stimmung schlägt der vergleichsweise geringe Verdienst trotzdem nicht: Sagenhafte 71 Prozent der Befragten sind mit ihrer Arbeit ziemlich oder sehr zufrieden. Nur ein ziemlich kleiner Teil von in etwa sechs Prozent ist weniger oder überhaupt nicht glücklich mit der Tätigkeit. An der Befragung nahmen 284 Berufstätige teil. Die Umfrage ist somit zwar nicht repräsentativ, wirft aber ein Licht auf die Branche und kann als Stichprobe verstanden werden.

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5 Reaktionen
webdevelopment
webdevelopment

Webdesigner ... die befüllen nur noch Templates mit Content und haben nichts drauf. Ich hab mich auf SEO und Pagespeed spezialisiert. Elefanten jagen statt Fliegen

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Tom

Webdesigner verdienen wenig. Wie wenig, lässt sich an einer aktuellen Host-Europe-Umfrage ablesen. Ich bezweifle mal, das anständige Designer ihre Seiten bei Host Europe laufen haben. Wenn die also ihre Kunden befragen, muss ja sowas rauskommen.

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C64
C64

Stundenabrechnung ist eh Beschiss... aber darauf basiert ja der ganze digitale Zirkus.
Wer will schon beurteilen können - ausser er kann es selber machen - ob für eine "Dienstleistung" eine Stunde oder 10 Stunden angemessen sind. Vielleicht liefert der "Webdesigner" für 60EUR/Stunde ja wesentlich früher bessere Arbeit ab - und ist damit wieder billiger.

Ist doch überall der gleiche Schmu, egal ob "Webdesigner", "Pluginentwickler" oder "Agentur" - alles was nach "Stunden" abgerechnet wird, ist Beschiss. Die Krönung sind doch die "Homeworker" und "Digitale Nomaden" - gegen diese Spezies ist die "Katze im Sack" ja geradezu vertrauenswürdig ;-)

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lola
lola

Was ist ein Webdesigner ?

Jemand der ohne Ausbildung für den Kiosk an der Ecke ne Webseite gemalt hat, die sein Kumpel dann in HTML ungesetzt hat. Beide sich dann am Kiosk das Freibier teilen, nachdem Sie ihr HarzIV abgeholt haben.

Klingt irgendwie nach Friseuse, die nix verdient (aber genug scharz macht)

Als Unternehmer braucht man auch die Eier "Nein" zusagen, wenn der Kunde den 5te kostenlosen Designvorchlag will. Wer bereits so anfängt wird kaum hohe Preise durchsetzen können.

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Tukar Alex
Tukar Alex

Die Preise werden schrumpfen, schließlich tritt man gegen den Rest der Welt an.

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