Drücke die Tasten ◄ ► für weitere Artikel  

webEdition statt TYPO3: Open Source Press gibt Einblick in CMS-Umzug

Zu Beginn diesen Jahres hat der Fachbuchverlag Open Source Press seine gesamte Publikations- und Online-Strategie umgestellt. Im Rahmen dieser Umstellung implementierte man webEdition als neues CMS der Wahl. Der Verlag gibt interessante Einblicke in den Umzug, das CMS und das verwendete Shop-System.

webEdition statt TYPO3: Open Source Press gibt Einblick in CMS-Umzug

Neben neuen Publikationskonzepten (z.B. der mobile edition) und -prozessen, die dem Press Verlag als Basis für das zunehmend digitale Publizieren dienen, setzt er bei der Realisierung seiner Online-Aktivitäten auf das Open-Source-Content-Management System webEdition. Mit dem Onlinegang der neuen Website im April 2013 trägt Open Source Press der neuen Verlagsstrategie Rechnung.

Neue Webseite des Verlags Open Source Press mit integriertem Online Shop
Neue Webseite des Verlags Open Source Press mit integriertem Online Shop

Die (technische) Basis: Qual der Wahl

Für Internet-Vermarktung und -Vertrieb von Publikationen setzte Open Source Press in den vergangenen zehn Jahren auf mit angepassten Extensions und eigenen Entwicklungen für den Verkauf gedruckter und digitaler Publikationen. Das damals noch nahezu unbekannte Open-Source-CMS TYPO3 musste in einigen Bereichen auf die Anforderungen des Verlags zugeschnitten werden; insbesondere die Shop-Extension 'tt_products' bot out of the box nur wenige Funktionalitäten. Zunächst für den Verkauf von Print-Produkten (verminderter Mehrwertsteuersatz!) angepasst, entstanden nach einigen Jahren mit dem Verkauf von PDF-E-Books neue Herausforderungen: Statt DRM sollte ein individuelles Wasserzeichen beim Kauf in das PDF integriert werden und für ein Minimum an Schutz sorgen; das wiederum machte die Zahlungsabwicklung per Kreditkarte notwendig, so dass immer mehr eigene Skripten das ursprüngliche Shop-Modul ergänzten.

Die Folgen waren ebenso vorhersehbar wie fatal, denn ein Update des TYPO3-Grundsystems wurde mit jeder Ergänzung schwieriger und zuletzt unmöglich. Auch die Implementierung neuer Funktionen war in dieser allzu individuellen Umgebung irgendwann nicht mehr empfehlenswert.

Nach zehn Jahren war es Zeit für einen Bruch und eine neu aufgebaute Website samt Shop. Nach einer Evaluierung des nun deutlich weiterentwickelten TYPO3-Systems, dem aber immer noch ein integriertes Shop-Modul fehlt, fiel auch im Zusammenhang mit einem Buchprojekt zu webEdition die Wahl auf das Open Source webEdition. Insbesondere die Perspektive, sämtliche Website-Funktionen einschließlich Shop in „einem“ System aufbauen und pflegen zu können, gab den Ausschlag.

Framework-Charakter statt Plugins und Themes

Im Gegensatz zu anderen CMS zeichnet sich webEdition durch seinen Framework-Charakter aus. Es bietet ein umfangreiches Set an Basisfunktionalitäten und Modulen, die den Nutzer bei der Realisierung von Webanwendungen und Webprojekten unterstützen, ist aber gleichzeitig durch seine Architektur und das auf dem Zend Framework basierende SDK so flexibel, dass Funktionen erweitert, eigene Module (s.g. webEdition Apps) entwickelt und externe Datenquellen angeschlossen werden können.

Diese Flexibilität und Offenheit des Systems nutzte Open Source Press für die Realisierung seiner neuen Webseite mit integriertem Onlineshop. Neben dem webEdition-Basissystem kamen dabei folgende Module zum Einsatz:

  • Kundenveraltung, für die Verwaltung von Kunden, Autoren, Partnern und Newsletter-Abonnenten
  • Newsletter-Modul, zum Versand von Newslettern
  • Datenbank/Objekt-Modul zur Verwaltung der Produkte (Bücher, Software etc.)
  • Shop-Modul, für den Online Shop

Der Vorteil gegenüber (anderen) Shopsystemen liegt in der Artikel- bzw. Produktverwaltung, die vollkommen individuell erfolgen kann. Der Produktpräsentation sind keine Grenzen gesetzt, da Produkte als „Webseiten mit einem Preis“ behandelt werden. Zusätzlich kann webEdition auch mit Varianten arbeiten, was im Fall von Open Source Press z.B. für E-Books in den unterschiedlichen Dateiformaten nützlich ist. Dabei wird das E-Book einmalig als Produkt angelegt und für jedes verfügbare Dateiformat (z.B. PDF, EPUB, MOBI etc.) lediglich eine Variante mit ggf. eigenem Preis erstellt (siehe „Ihr Wunschformat“ in Abbildung 2).

Abbildung 2: Buchvostellung mit der Anzeige der verfügbaren Dateiformate (Varianten des Artikels)
Buchvostellung mit der Anzeige der verfügbaren Dateiformate (Varianten des Artikels)

Neben der flexiblen und individuellen Produktpräsentation bietet das Shop-Modul von webEdition alle Funktionen, die ein Shopsystem bieten sollte: Verschiedene Bezahlmöglichkeiten (z.B. Vorkasse, Rechnung, Paypal und Saferpay), manuelles und/oder automatisches Versenden von Status-Mails (z.B. Bestellbestätigung, Versandbestätigung, Zahlungseingang etc.), Bestellverwaltung im Backend (siehe Abbildung 3), Verwaltung verschiedener Mehrwertsteuersätze, Verwaltung von Versandkosten, Umsatzübersichten etc.

Abbildung 3: Bestellverwaltung im webEdition Shop-Modul
Bestellverwaltung im CMS webEdition Shop-Modul

Da es sich bei webEdition um ein Content Management System handelt, stehen auch für eCommerce-Projekte (z.B. Online Shops) alle Möglichkeiten der in webEdition integrierten Suchmaschinenoptimierungoptionen zur Verfügung. Dazu gehören Angaben wie Title, Description und Keywords, redaktionell oder automatisch (nach einem frei definierbaren Muster) erstellte SEO-URLs und 100%ige Steuerung des HTML-Outputs über die Template-Engine.

Mit CMS webEdition auf den Weg zum content-based Shop

Um als Online-Shop-Betreiber zukünftig erfolgreich zu sein, reicht es nicht mehr aus nur ein Händler zu sein. Dabei wird nicht nur der zusätzliche Service im Online-Shop von zunehmender Bedeutung, sondern die gesamte strategische Positionierung vom Online-Händler hin zum „Experten“ auf dem jeweiligen Themenbereich durch interessante und relevante Inhalte. Dass „Content (weiterhin) King ist“ wird nicht zuletzt durch die vieldiskutierten Google Qualitäts-Updates mehr als deutlich!

Mit dem Einsatz von webEdition steht Open Source Press ein flexibles CMS zur Verfügung -- und was eignet sich besser als ein CMS, um Content zu erstellen? Neben der Verwaltung der Artikel- und Produktdaten erstellt und pflegt der Verlag alle weiteren Webseiten mit dem CMS. Newsmeldungen und Produktankündigungen werden in Form von Blogartikeln verwaltet und bieten die Möglichkeit der Nutzerinteraktion durch Kommentare, die ebenfalls über das CMS erfasst, auf Spam geprüft und ggfs. in einen redaktionellen Freigabeprozess eingestellt werden. Durch die zentrale und einheitliche Datenbasis und das in webEdition integrierte Kategoriensystem lassen sich verschiedene Inhalte verknüpfen und Context-abhängig empfehlen: Produkte, Blogartikel, Rezensionen, Schulungen, Nutzerkommentare etc.. Dass die Verschmelzung von Content Management mit Shop-Systemen ein zukunftsweisender Ansatz ist, zeigen auch andere Systemansätze wie z.B. TOXID, das etwa TYPO3 an die Shopsoftware OXID eShop anbindet. Problem hierbei ist jedoch, dass es weiterhin zwei eigenständige Systeme sind, deren Daten synchronisiert werden müssen.

Mit der (fortwährenden) Anbindung an bestehende Social Networks und mit dem webEdition Newsletter-Modul lassen sich die erstellte Inhalte auf allen Kanälen aussteuern und der erstellte Content mehrfach verwerten! Um den Zugriff auf den Online Shop zu optimieren, werden zu den (längeren) SEO-optimierten URLs automatisch Short-URLs über einen angeschlossenen URL-Shortener erstellt. Dadurch wird das Open Source Content Management System zur zentralen Plattform für den gesamten Content Life Cycle und somit zum strategischen Instrument des Verlags.

Der Autor

andreas-wittAndreas Witt ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Fachhochschule Brandenburg und unter dem Stichwort WebManagement als selbstständiger Projekt-Manager tätig. Außerdem engagiert er sich als Mitglied im webEdition e.V. bei der Weiterentwicklung des Open Source CMS webEdition und ist Autor des 1. webEdition Buches.

90 Shares bis jetzt – Dankeschön!

Bewerten
VN:F [1.9.22_1171]
34 Antworten
  1. von Dominic R. Alimi via facebook am 16.05.2013 (13:43Uhr)

    wer nutzt auch freiwillig typo3 ;)

  2. von Andreas Krüger via facebook am 16.05.2013 (13:49Uhr)

    TYPO3 ist halt kein Shopsystem

  3. von christian am 16.05.2013 (14:01Uhr)

    Ist das ein Sponsored Post?

    Ein Artikel den man schön in die Tonne kloppen kann. Die Stärken eines CMS zeigen sich erst, wenn man Schwierigkeiten und anschliessende Lösungen beschreibt. Ein "Unser CMS ist soooo toll und TYPO3 ist scheisse" nützt niemanden und ist vorallem nicht glaubwürdig.

  4. von Normal User am 16.05.2013 (14:11Uhr)

    Oh man als ich schon den Titel lesen musste wurde mir übel ... WebEdition war vor sehr sehr sehr langer Zeit die beste Wahl aber heute ... da hat wohl einer die Entscheidung getroffen der keine Ahnung von TYPO3 hat! Es gibt das angesprochene tt_product ( das weiterentwickelt wird ) und außerdem läst sich Magento sowie eOxid problemlos intergrieren! Hier mal ein Beispiel: http://www.toxid.org/

    Kein Newsletter Module? Hallo tt_news? Super flexible und leicht erweiterbar. Und wem das nicht reicht dem sei gesagt das man in 1-2 Wochen mittels Extbase und Fluid sich selber ein perfekt an die Kundenbedürfnisse angepasstes Newsletter Module schreiben kann!

    "[...]Content Management mit Shop-Systemen ein zukunftsweisender Ansatz ist, zeigen auch andere Systemansätze wie z.B. TOXID, das etwa TYPO3 an die Shopsoftware OXID eShop anbindet[...]" Ein CMS ist ja auch kein Shop! Ein Frosch kann ja auch nicht fliegen!

  5. von Fargho am 16.05.2013 (14:16Uhr)

    Vorallem WebEdition, ich habe damit schon viele Projekte umgesetzt und würde keinem Kunden WebEdition empfehlen. Es ist für mich zumindest eine Ansammlung von Bugs auf kleinen Raum.

  6. von Eugen Kraft via facebook am 16.05.2013 (14:17Uhr)

    Da hat wohl die Agentur über das zukünftige CMS entschieden. Die Seite ist leider alles andere als modern - ebenso wie das CMS. Ein Wordpress Shop hätte es vmtl. nicht schlechter getan...

  7. von Dominic R. Alimi via facebook am 16.05.2013 (14:21Uhr)

    @eugen das layout ist doch das hochgelobte FLAT Design sehr nah ;-) ist ein verlag, daher eher eine aufgeräumte auf den punkt gebrachte website. ich find sie für das was angeboten wird ganz ok!

  8. von Hamrath am 16.05.2013 (14:28Uhr)

    Haha, geiler Satire-Artikel! Danke, Titanic.. äh, ich meine t3n!

  9. von Markus Claus via facebook am 16.05.2013 (14:32Uhr)

    Webedition ist leider suboptimal. Ich hab das Tool schon bei 2-3 von unseren Kunden abgelöst weil keiner damit wirklich zufrieden war. Vielleicht lags auch an der Firma die das Webedition installiert hat, aber was ich da von Kunden gehört hab, da konnte ich nur laut lachen.

  10. von Eugen Kraft via facebook am 16.05.2013 (15:02Uhr)

    Sorry Dominic, aber aufgeräumt und altbacken sind zwei Paar Schuhe - so leid es mir tut. Die Seite sieht, ohne Übertreibung, 10 Jahre alt aus.
    webEdition musste ich ein mal bei meinem letzten Arbeitgeber einsetzen und es war eine Qual...
    Naja, vielleicht kennen sich andere Leute gut genug damit aus um wirklich eine "State of the Art"-Webseite zu erzeugen.
    Drupal & Contao sind beides CMS Systeme mit wunderbaren Shop-Modulen und beide entsprechen auf ihre Art den aktuellen Standards. Naja, vielleicht sind die Herren ja glücklich damit, will ich mal weiter nichts sagen =)

  11. von Butsch am 16.05.2013 (15:02Uhr)

    Wie Christian richtig sagte, merkt man die Stärken von TYPO3 dann, wenn es um die Erweiterbarkeit geht.

    Magento und Oxid lassen sich per Plug&Play in TYPO3 integrieren:
    http://www.typo3-shopfusion.com

  12. von Andreas Krüger via facebook am 16.05.2013 (15:21Uhr)

    Liest sich eher wie Webedition PR. Warum das ganze mit TYPO3 nicht möglich sein soll (oder schlechter ist), erschließt sich mir nicht so recht. Wäre am Ende vielleicht sogar billiger gewesen das unter TYPO3 nochmal neu zu konzipieren, als alles neu in einem anderen CMS zu machen.

  13. von Frank Katzer via facebook am 16.05.2013 (15:23Uhr)

    das ist doch mal eine gute werbung für webedition, Tobias

  14. von Martin V am 16.05.2013 (15:27Uhr)

    Danke für diesen Artikel.. habe herzlichst gelacht ;)
    Ich hatte das Vergnügen zwei komplett alte webEdition Seiten eines früheren Mitarbeiters zu pflegen - warum man dieses CMS jemals einem Kunden empfehlen sollte kann ich nicht nachvollziehen - außer man hasst diesen Kunden und möchte ihn in den Wahnsinn treiben.

    @Dominik: Das Profilbild sagt wohl schon alles - bitte weg bleiben aus unserer Typo3 Community und weiter Wordpress hotfixes installieren ;)

  15. von Ludger Müller am 16.05.2013 (16:43Uhr)

    Ulkig die teilweise Vehemenz der Kommentare. Seid doch mal ein bisschen lässig sein und akzeptiert, das es auch andere effektive System gibt. Vielleicht sogar mal gucken, was es damit auf sich hat? Warum die Entscheidung zu Gunsten von wE gefallen ist, hat Andreas ja versucht zu erläutern. Und das Layout der Site hat nun mit webEdition überhaupt nichts zu tun. HTML und CSS sind in wE völlig frei steuerbar.
    Das alte webEdition Projekte, vielleicht noch in den damals kommerziellen Versionen 3 oder 4, heute sehr alt aussehen, liegt in der Natur der Sache. Das wird bei T3 nicht anders sein. Ich baue Sites seit 11 Jahren mit webEdition und habe gut mitgekriegt, wie rasant sich das System seit der Übernahme durch die Community weiterentwicklelt hat.

  16. von Franz am 16.05.2013 (16:58Uhr)

    Herr Witt ist an der FH Brandenburg Lehrbeauftragter für Online-Marketing. Man merkt dem Artikel an, dass er aus diesem Bereich kommt. Sein Buch gibt es auch im Shop von open source press, eingerahmt von lauter Typo3-Büchern (http://www.opensourcepress.de/de/themen/webentwicklung/)

    Zum eigentlichen Inhalt des Artikels: Das Argument, Webedition sei offen und flexibel, ist doch recht dünn, weil es doch auf viele (nahmhafte) CMS zutrifft. Diesen "Framework-Charakter", also solide Basis, erweiterbar mit Modulen und Eigenentwicklungen, trifft doch auch z.B. auf Drupal und dem verschmähten Typo3 zu.

  17. von Andreas Witt am 16.05.2013 (19:43Uhr)

    ... das die Vorstellung von (IT- bzw. Software-)Systemen sehr emotional sein kann, liegt wohl in der Natur der Sache. Leider wurde mein Artikel in einigen Punkten missverstanden.

    In erster Linie sollte einfach nur dargestellt werden, warum sich der Open Source Press Verlag für das neue System entschied und wie es dazu kam. Damit ist auch die Auseinandersetzung mit bisherigen Systemen notwendig. Obwohl Typo3 ebenfalls bei der Auswahl in Betracht kam, fiel die Entscheidung zu Gunsten von webEdition und zwar nicht, weil (ich zitiere christian) "Typo 3 scheisse ist", sondern vielmehr aus rationalen Gründen.

    Dass es neben webEdition und Typo3 noch weitere sehr gute Content Management und Shop-Systeme gibt, habe ich nie bestritten. Vielmehr habe ich bspw. mit TOXID auch auf andere Ansätze, die CMS und Shop-Systeme vereinen, hingewiesen. Gleiches gilt auch für die Argumentation: Framework-Charakter, Module und ein eigenes SDK sind natürlich keine exklusiven Alleinstellungsmerkmale von webEdition, zeichnen es aber gegenüber einigen anderen Vertretern aus.

    Dass eine Abgrenzung von Systemkategorien zunehmend fließend wird, sieht man bspw. sehr deutlich an der Entwicklung von WordPress (das ich im übrigen sehr schätze) von einer Blogsoftware zu einem Multitalent. Ich bin der Ansicht, dass eine klare Systemabgrenzung von Content Management, Blog-, Shop- und anderen Systemen zukünftig immer schwieriger wird ... und ehrlich gesagt, wozu sollte es denn eine strikte Trennung geben?

    Was macht denn ein Shop-System anders als ein Content Management System? Das Ergebnis sind Webseiten mit Texten, Bildern, Videos etc., die Informationen, Produkte oder Dienstleistungen repräsentieren. Und alldem kann ich einen Preis zuweisen ... Dann gibt es noch den berühmt berüchtigten Checkout-Prozess - eine Aneinanderreihung von Formuleren, die validiert werden müssen (auch das kann ein CMS). Ein wenig "Magie" steckt dann bei der Ermittlung des Endpreises, abhängig von Faktoren wie Rechnungs- und Lieferanschrift, sowie die Beschaffenheit des Produktes (Versandkosten, MwSt.), welcher von einem "reinen" CMS nicht so einfach ermittelt werden kann. Das ist jetzt zwar stark vereinfacht dargestellt, trifft aber den Kern der Sache.

    Kurzum: webEdition konnte die Anforderungen des Open Source Press Verlags erfüllen und setzt bei der Realisierung von Online Shops mit dem Ansatz "Produkte sind Webseiten mit einem Preis" auf ein sehr flexibles Konzept.

  18. von goldorange am 16.05.2013 (21:36Uhr)

    Ich bin ja der Meinung, dass die Wahl welches CMS an den Start geht - zum Einsatz kommt, auch derjenige treffen muss, der's am häufigsten (redaktionell) bedienen muss. Entwickler haben hier (leider) immer einen eigenen Blickwinkel. Also bitte: übers Backend (Nutzerführung, Bedienung, Funktionsumfang, ...) und nicht über Websites diskutieren!
    Und ich habe schon einige Redakteure bei T3 oder auch webEdition "kotzen" sehen.

  19. von Dominic R. Alimi via facebook am 16.05.2013 (21:48Uhr)

    Altbacken wären bei mir wechselnde gifs ;-) ich kannte bis heute dieses cms nichtmal ;-) ich mag nur das typo3 Backend nicht. Aber wer weiß, unterm Strich zählt nur der Erfolg und wenn die Seite genügend verkauft ist auch egal wie sie aussieht oder welches CM/S

  20. von Verschmelzung von CMS und Shop ist ein z… am 17.05.2013 (10:03Uhr)

    [...] steht so zumindest in einem Artikel auf t3n. Der Autor der Beitrags, Andreas Witt, beschreibt in einem Artikel “webEdition statt [...]

  21. von KostenNutzenFaktor am 17.05.2013 (11:14Uhr)

    @goldorange also Entwickler sind wieder die dummen.
    Kosten/Nutzen-faktor ist doch immer das wichtigste.

    Erst denken und Zukunfts orientiert schauen!

    Wenn redaktionell nicht viel geschieht weil durch die Entwickler so gut wie alles automatisiert wird, dinge wie z.b. Warenwirtschaftsystem ans CMS angebunden wird usw.

    Also der Kosten / Zeit / Nutzenfaktor nicht redaktionell entsteht (klicki bunti smarty im backend) nicht das wichtigste ist sondern Schnittstellen (API) Zeitaufwand für die Extensions/Plugins Entwicklung usw. der Hauptfaktor ist dann schaut doch eher dadrauf.

  22. von JenZzzz am 17.05.2013 (12:11Uhr)

    @t3n: ich würde mich über einen Artikel freuen, indem Open Source CM-Systeme mit integriertem oder leicht zu aktivierendem Shop (-Modul) verglichen werden (die schon angepasst sind für den deutschen Markt)!

    Wir stellen fest, dass immer mehr reine Shopsystem mit rudimentärem CMS unseren Kunden nicht mehr ausreicht.

    Insofern, war auch dieser Artikel hilfreich, ich werde mir das CMS auf jedenfall mal anschauen.

    Die TOXID Geschichte (die anfangs nur für TYPO3 gedacht war, mittlerweile aber auch mit anderen CM-Systemen funktioniert) habe ich mit unserem Lieblings-CMS leider nicht zum Laufen bekommen.

    Die beiden drupal-commerce Lösungen sehen mir für den Admin leider zu sehr nach 'drupal' aus, immer noch nicht besonders gelungen die Usabilty von drupal 7 (und sind auch nicht so bombe auf den deutschen Markt angepasst).

    Das deutsche Shopsystem für Contao sieht vielversprechend aus, aber leider das Wichtigste, die Attribute, wird nur in der kostenpflichtigen Version angeboten, die aber leider einen enormen Sprung macht von 0 Euro auf 600 Euro.

    Aktuell befasse ich mich mit dem CMS Contrexx, was ich hier vor ein paar Tagen entdeckt habe, das sieht bisher sehr vielversprechend aus, ist zwar in der Businessvariante kostenpflichtig, aber die Kosten halten sich mit rund 40 Euro im Jahr in Grenzen.
    Ich muss nur noch rausfinden, was passiert, wenn man die Jahresgebühr nicht mehr zahlen kann ;) sind die Daten weg, der Shop zu, oder gibts zumindest die CMS Version weiterhin (die ist nämlich kostenlos nutzbar) ...

    Für sehr kleine Webseiten mit einem Minishop reicht manchmal schon Websitebaker + Bakery Shop - ist aber schon sehr rudimentär.

    Um mich in Wordpress einzuarbeiten, hatte ich leider noch keine Zeit, teste ich aber auch mal bei etwas Luft. Danke für den Hinweis!

    Das wars an meinen Erfahrungen mit CM-Systemen mit Shop ...

  23. von Aysberg am 17.05.2013 (15:30Uhr)

    Hmm. Warum fühlen sich die Typo3-Freunde hier denn so auf den Schlips getreten? Lasst doch zu, dass es noch andere Systeme gibt und diese auch mal vorgestellt werden. Und nachdem Andreas auf andere Systeme und "Denkweisen" hinweist und eher wissenschaftlich schreibt, sehe ich hierin auch keineswegs einen "gekauften PR-Artikel"?!

    Wir arbeiten seit vielen Jahren sehr überzeugt mit webEdition und zur großen Zufriedenheit unserer Kunden. Aber auch wir haben schon hanebüchene webEdition-Projekte gesehen und schließen von diesen nicht auf die Leistungsfähigkeit des Systems.

    Ein wichtiges Verkaufsargument ist für uns das Backend. Das versteht jeder auch ohne Schulung und ist deutlich aufgeräumter als z.B. Typo3 (bisher war? - kenne die neuste Version nicht). Und dennoch ist webEdition nicht beschränkt in der Funktionalität.

    Des Weiteren hat webEdition gottseidank keine "Plugins" von denen bei anderen System so viele so schlecht programmiert sind und untereinander weitgehend inkompatibel sind. Dann - je nach Projekt - lieber von Grund auf Funktionen programmieren, die nahtlos ineinandergreifen, wie es Andreas im Beitrag beschrieben hat.

    Und zuletzt noch - ohne die dämlichen Beschimpfungen in den Kommentaren weiterführen zu wollen: Ich glaube dass alle Kommentatoren, die hier webEdition verteidigen, sicherlich schon mit Typo3 gearbeitet haben, um sich ein Bild zu machen. Ihr Typo3-Fanboys: Probiert webEdition doch einfach mal aus und blickt über den Tellerrand!?

  24. von Butsch am 17.05.2013 (16:09Uhr)

    Hallo Andreas Witt,

    du hast vollkommen Recht mit deiner Frage: "Was macht denn ein Shop-System anders als ein Content Management System? ". Denn die Antwort lautet in der Tag: Nichts!

    Historisch betrachtet haben Ende der 90er Jahre zwei Lager angefangen sich darüber Gedanken zu machen, wie man Inhalte auf Webseite pflegen kann. Die einen wollten Produkte verkaufen und die anderen Texte darstellen. Aus diesen unterschiedlichen Motiven heraus sind die "Shop" und "CMS" entstanden.

    Logisch macht das überhaupt keinen Sinn.

    Ärgere dich nicht über die Beiträge. Kontroverse Kommentare sind ein Hinweis darauf, dass du einen guten Artikel geschrieben hast.

    Viele liebe Grüße,

    Butsch

  25. von marco.steinhaeuser am 20.05.2013 (00:15Uhr)

    Zum einen frage ich mich, warum TOXID nicht einfach so erweitert wurde, dass es mit webEdition funktioniert, denn das Interface ist ja prinzipiell geeignet für alle CMSsen, die in der Lage sind, Content per XML zu übergeben.
    Zum anderen habe ich grad mal versucht, bei http://www.opensourcepress.de etwas in den Warenkorb zu legen...

    Natürlich bin ich hier vorbelastet, meine Meinung gilt hier nix. Aber funktionieren sollte es schon, oder?

  26. von Andreas Witt am 20.05.2013 (21:51Uhr)

    Hallo Herr Steinhäuser,

    eine Erweiterung von TOXID ist natürlich eine zusätzliche Option, jedoch gibt es das in webEdition integrierte Shop-Modul bereits länger als es TOXID gibt und ist somit bereits sofort einsetzbar.

    Bisher gab es bei keinem Anwender Probleme Artikel in den Warenkorb zu legen. Wenn Sie Probleme festgestellt haben, würde sich der Open Source Press Verlag sicher über Hinweise über das Kontaktformular sehr freuen: http://www.opensourcepress.de/de/kontakt/kontaktanfrage.php

    Viele Grüße,

    Andreas Witt

  27. von oli am 21.05.2013 (09:53Uhr)

    ach marco, da stimmt doch einfach nur etwas mit der SSL-Konfiguration nicht ;)
    https://www.opensourcepress.de/de/shop/bestellen.php

  28. von jkrug am 22.05.2013 (00:25Uhr)

    Hallo zusammen,

    erstmal Danke für den ausführlichen Bericht! Das Thema "Verschmelzung von CMS und Shop" wird uns sicher noch eine ganze Weile beschäftigen.
    Für überschaubare Projekte ist sicher eine erweitertest CMS oder ein ausgebauter Shop eine gute Lösung. Genau aus dem Grund, den du beschrieben hast: Ein System - fertig!

    Der Vorteil in der Kombination liegt doch aber sicher in der kombinierten Leistungsfähigkeit beider Systeme - dem CMS mit seinem guten Workflow für Redaktionelle Arbeiten und dem Shopsystem mit ausgereiften Schnittstellen, Rabattfunktionen etc. pp.

    Schön auf jeden Fall, dass du TOXID in Erwägung gezogen hast. Ich würde mich freuen, wenn wir uns dazu mal persönlich austauschen könnten. Wie wäre es mit einer Session bei nächsten eCommerceCamp? Ich würde dire jetzt schon ne Karte anbieten. ;)

    Gruß Joscha

  29. von jkrug am 22.05.2013 (00:31Uhr)

    uuups, ich bin ganz frech ins kollegiale "Du" gerutscht. Ich hoffe ich trete niemandem auf den Schlips damit.

  30. von Andreas Witt am 22.05.2013 (15:54Uhr)

    @jkrug (Joscha): erstmal vorne weg, ich fühle mich nicht auf den Schlips getreten :)

    Das Angebot einer Session für das nächste eCommerceCamp nehme ich gerne an. Schreib mich doch dazu mal per XING (https://www.xing.com/profile/Andreas_Witt2) an.

    Grüße, Andreas

  31. von Drupal.org gehackt – 1 Million Account… am 30.05.2013 (10:21Uhr)

    [...] webEdition statt TYPO3: Open Source Press gibt Einblick in CMS-Umzug – t3n News [...]

  32. von Bytepuzzle am 30.05.2013 (13:26Uhr)

    @JenZzzz: Schau Dir doch für Contao mal den Isotope-Shop an. Der kostet keine 600,- € und kann Attribute.

    Zuletzt habe ich mit wE vor einem Jahr zutun gehabt.
    Zu schätzen gelernt habe ich während dieser Zeit den großen Freiheitsgrad in wE.
    Da man vieles selbst programmiert, kann man so ziemlich alles auf Maß und Kundenwunsch zuschneiden.

    Allerdings ist dies mit Typo3 und Fluid/Flow ebenfalls möglich.

    Nicht gefallen hat mir persönlich in wE das Backend, was ziemlich tabellenlastig war und wo man für das FE-Editing CSS aus den Layouts überschrieben mußte, damit diese nicht die wE Layouts (Tabellen, Formulare, .... ) zerlegen.

  33. von TYPO3 Neos: Jetzt wird der Kunde Mitglie… am 14.06.2013 (13:31Uhr)

    [...] webEdition statt TYPO3: Open Source Press gibt Einblick in CMS-Umzug [...]

  34. von Infos für Anfänger: So gelingt der Ein… am 10.08.2013 (11:57Uhr)

    […] wie Kundenverwaltung, Umfragen und Online-Shop lassen sich auch geschlossene Kundenbereiche und E-Commerce-Websites erstellen. Die Anwendungsbreite und Flexibilität von webEdition haben jedoch auch einen Nachteil: […]

Deine Meinung

Bitte melde dich an!

Du musst angemeldet sein, um einen Kommentar schreiben zu können.

Jetzt anmelden

Mehr zum Thema CMS
Die 10 beliebtesten Artikel der Woche: Neues Facebook-Impressum, clevere Lego-Flatrate und TYPO3 CMS 6.2
Die 10 beliebtesten Artikel der Woche: Neues Facebook-Impressum, clevere Lego-Flatrate und TYPO3 CMS 6.2

Eine Reihe spannender Themen hat uns durch diese Woche begleitet. Kurz vor deren Ende präsentieren wir euch deshalb die belietebsten t3n-Artikel der letzten Tage, darunter: das neue... » weiterlesen

Hippo: Das steckt hinter dem Open-Source-CMS
Hippo: Das steckt hinter dem Open-Source-CMS

Hippo ist ein Open-Source-basiertes Enterprise-CMS aus den Niederlanden, das für Multichannel-Umgebungen ausgelegt ist. Basis ist die strikte Trennung von Inhalt und Ausgabekanal. Derselbe Inhalt... » weiterlesen

CeBIT 2014: Die 10 Messe-Highlights der t3n-Redaktion
CeBIT 2014: Die 10 Messe-Highlights der t3n-Redaktion

Vom 10. bis 14. März 2014 findet auf dem Messegelände in Hannover die CeBIT 2014 statt. Dabei gibt es nicht nur Stände von IT-Größen wie IBM,  SAP & Co., sondern so viele spannende... » weiterlesen

Kennst Du schon unser t3n Magazin?

t3n-Newsletter
Top-Themen der Woche für Web-Pioniere
Jetzt kostenlos
anmelden
Diesen Hinweis verbergen