t3n News Hardware

Webentwicklung: Warum das iPhone nicht das Maß aller Dinge im Mobile Web ist

Webentwicklung: Warum das iPhone nicht das Maß aller Dinge im Mobile Web ist

Der Experte für mobile Plattformen, Peter-Paul Koch, erklärt auf seinem , warum das iPhone nicht das Maß aller Dinge bei der Entwicklung im Moblie Web ist. Dabei macht er einen zunächst abwegig klingenden Vergleich zum IE6, den er dann aber im weiteren Verlauf seines Artikels sehr schön begründet.

Man müsse sich nur einmal zehn Jahre zurückversetzen, erklärt Koch, da war der IE6 noch der fortschrittlichste Browser mit einem Anteil von 80 Prozent auf dem Markt. Die Web-Entwickler stürzten sich geradezu auf den IE6, da Entwicklungen für alle anderen Browser als reine Qual empfunden wurden.

Das Apple iPhone 3GS

Heute stürzen sich die mit der gleichen Leidenschaft auf das und vergessen dabei andere mobile Plattformen. „Wenn wir nicht aufpassen, werden wir ein Mobile Web bekommen, dass nur auf dem iPhone funktioniert“, mahnt er weiter. Das würde zu einer mobilen Netzwelt führen, die nicht von den Usern selbst gemacht ist und sich auch nicht um die Einhaltung von Web-Standards kümmert.

Der einzige Unterschied zur Situation um den IE6 von vor zehn Jahren besteht in den doch deutlich geringeren Marktanteilen des iPhones. Aber warum konzentrieren sich dann doch alle Entwickler auf eine Plattform, die derzeit nicht über 15 Prozent Marktanteil hinauskommt?

Peter-Paul Koch widerlegt dann auch gleich noch mal die gängigen Argumente für das iPhone samt iPhone OS und scheint damit einen Nerv getroffen zu haben. Zumindest wurden die Kommentare zwischenzeitlich geschlossen.

Vorheriger Artikel Zurück zur Startseite Nächster Artikel
5 Antworten
  1. von Alex Ebner am 09.02.2010 (14:31 Uhr)

    Im Gegensatz zu Microsoft, arbeitet Apple mit dem W3C zusammen. Alle im iPhone verfügbaren Techniken sind entweder bereits standardisiert oder als Draft beim W3C eingereicht.

    Antworten Teilen
  2. von Felix Nagel am 09.02.2010 (15:04 Uhr)

    @Alex:
    Aber, aber, ich liebe mein ...

    @Redaktion
    Danke für den Artikel. Lest ihr die auch selbst? IM t3n gings bis dato auch meist ums iphone.

    Antworten Teilen
  3. von hdschardt am 09.02.2010 (15:29 Uhr)

    Da muss ich Alex zustimmen, denn die meisten Anpassungen (Browserweiche CSS) wurden ja wohl für den IE erstellt. Was die Verbreitung von 80% angeht, so liegt das wohl nicht daran, dass de IE so gut war, sondern dass Windows und IE zusammen geliefert wurden. Ich finde grundsätzlich auch alles was sich nicht auf einen Hersteller zentriert besser. Trotzdem bin ich mit meinem iPhone zufrieden, weil es im Gegesatz zu meinem PDA mit WinMobile einfach funtioniert.

    Antworten Teilen
  4. von althaus am 09.02.2010 (16:30 Uhr)

    Ich finde die Konzentration auf das iPhone auch suboptimal und hoffe, dass anderer Software wie z.B. WebOS auch die notwendige Aufmerksamkeit geschenkt wird.

    Ich fand es schon etwas nervig, dass ich durch 404s genötigt wurde, mir ein apple-touch-icon.png auf den Server zu legen. ;)

    Antworten Teilen
  5. von Roman am 10.02.2010 (22:30 Uhr)

    Die Konzentration liegt ja nicht in erster Linie auf dem iPhone, sondern eher auf der Darstellungsart des iPhone. Denn für den Safari-Browser muss man keine gesonderten CSS-Eigenschaften beachten.

    Antworten Teilen
Deine Meinung

Bitte melde dich an!

Du musst angemeldet sein, um einen Kommentar schreiben zu können.

Jetzt anmelden

Mehr zum Thema iPhone
t3n-Daily-Kickoff: Apple-Entwickler gehen, wenn sie eine iPhone-Hintertür bauen müssen
t3n-Daily-Kickoff: Apple-Entwickler gehen, wenn sie eine iPhone-Hintertür bauen müssen

Während ihr geschlafen habt, ist einiges passiert da draußen. Der t3n-Daily-Kickoff bringt euch deshalb jeden Morgen auf den neuesten Stand – pünktlich zum ersten Kaffee des Tages und live aus … » weiterlesen

Wie fühlst du dich? Dieses Tool bringt Reactions à la Facebook auf euren Blog
Wie fühlst du dich? Dieses Tool bringt Reactions à la Facebook auf euren Blog

Mit den Facebook-Reactions können Nutzer auf Beiträge mit unterschiedlichen Emotionen reagieren. Emotify bringt die Funktion jetzt auf alle großen Blog-Plattformen. » weiterlesen

SEO im Content-Marketing: 8 Tipps für effektivere Blog-Artikel
SEO im Content-Marketing: 8 Tipps für effektivere Blog-Artikel

Blogs sind ein beliebtes Mittel im Content-Marketing. Viele Unternehmen haben schon ein eigenes und befüllen es kontinuierlich mit Inhalten. Darauf sollten aber, wie bei anderen Blogs auch, … » weiterlesen

Alle Hefte Jetzt abonnieren – für nur 35 €

Kennst Du schon unser t3n Magazin?