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WebM Plugins für IE9 und Safari angekündigt

hat seinen Abschied vom Videoformat H.264 jetzt näher erklärt und dabei auch gleich zwei WebM für Microsofts Internet Explorer IE9 und Apples angekündigt. Die Entscheidung im eigenen Browser Chrome künftig auf die Unterstützung des weitverbreiteten Videoformats H.264 zu verzichten, führte zu unterschiedlichen Reaktionen. Befürworter der Aktion begrüßen die Haltung gegenüber patentgeschützer Formate, Kritiker verweisen dagegen auf andere geschützte Technologien im Google-Browser und sehen auch für die Ziele von HTML5 Probleme.

WebM Plugins für IE9 und Safari angekündigt

WebM spaltet die Community

WebM statt H.264, so sieht Google die Zukunft bei den Formaten für Online-Videos. Google will künftig nur noch auf offene Technologien setzen und der H.264 Codec ist proprietär. Daher werden die kommenden Versionen von Chrome auch nicht mehr mit einer Unterstützung von H.264 ausgestattet sein, obwohl dieser im Gegensatz zu WebM sehr verbreitet ist.

Auch die Ankündigung der WebM Plugins für IE9 und Safari sorgten nicht für ein Ende der Diskussionen, wie die vielen Kommentare im Chromium Blog zeigen.

Google spaltet damit die Browserlandschaft endgültig in zwei Lager. Auf der einen Seite stehen die WebM-Browser Mozilla Firefox, Opera und jetzt auch Chrome, und auf der anderen Seite stehen und , deren Browser auf das H.264-Format setzen. Bei der Entwicklung von HTML5 haben sich die Browserhersteller nicht auf einen einheitlichen Videostandard einigen können. Nach Ansicht von Googles Produktmanager Mike Jazayeri liegt der Grund dafür auch darin, dass Microsoft und Apple am Patentpool von H.264 beteiligt sind und von anfallenden Gebühren profitieren würden, auch wenn diese bis 2015 nicht erhoben werden sollen. Für Google selbst wären Lizenzgebühren zwar nicht entscheidend, doch für kleinere Unternehmen und Startups sähe das schon ganz anders aus. Ihnen wolle Google mit der Unterstützung von WebM helfen.

WebM Plugins für IE und Safari - reicht das?

Damit auch der Internet Explorer von Microsoft und der Apple-Browser Safari Videos mit WebM darstellen können, will Google für beide Browser WebM Plugins zur Verfügung stellen. Damit wären dann alle großen Browser dazu fähig, in Webseiten über den Videotag von HTML 5 eingebundene Videos mit WebM darzustellen.

Trotz WebM Plugins muss sich Google einiges an Kritik gefallen lassen. So ist beispielsweise eines der Ziele von HTML5 mit den WebM Plugins nicht erreichbar, denn eigentlich sollte es mit HTML5 erstmals möglich sein, in Webseiten eingebettete Videos mit allen Browsern komplett ohne zusätzliche Plugins abspielen zu können.

Auch ist mehr als fraglich, ob die Gründe von Google H.264 zu verbannen wirklich darin liegen, sich in Zukunft nur noch auf offene Technologien konzentrieren zu wollen. Dann müsste Google seinen Chrome-Browser nämlich ordentlich aufräumen und weitere patentrechtlich geschützte Technologien wie beispielsweise MP3, ACC oder Flash entfernen.

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Eine Antwort
  1. von Kobe am 18.01.2011 (11:56 Uhr)

    Neue Plugins für WebM? Dann kann man auch gleich Flash (Plugin) behalten ^^

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